Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 18. Spieltag

Der CFC siegt deutlich vor 1170 Zuschauer*innen; (c) GettyImages

Regionalliga Nordost: Zusammenfassung Nachholpartie 18. Spieltag (Freitag)

Sieg nach Rückstand: Altglienicke bleibt dran

Der aktuelle Vizemeister VSG Altglienicke hält in der Regionalliga Nordost Anschluss an die Tabellenspitze. Im Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde behielt die Mannschaft von VSG-Trainer Karsten Heine am 18. Spieltag 2:1 (1:1) die Oberhand.

Dabei hatten die Gäste den besseren Start in die Partie erwischt und waren durch ein Tor von Dennis Rothenstein (2.) früh in Führung gegangen. Christian Skoda (14.) sorgte aber nur wenig später für den Ausgleich. Im zweiten Durchgang war dann Johannes Manske (79.) für Altglienicke zur Stelle und drehte die Partie zu Gunsten von Altglienicke.

In der Tabelle kletterte die VSG durch den zweiten Dreier hintereinander mit jetzt 35 Punkten auf den dritten Rang. Weil das Topspiel zwischen Spitzenreiter Berliner AK (41 Zähler) und Verfolger BFC Dynamo (39) corona-bedingt abgesagt wurde, beträgt der Rückstand von Altglienicke auf Platz eins nur noch sechs Punkte. Für Luckenwalde war es die vierte Niederlage aus den zurückliegenden fünf Begegnungen.

Keinen Sieger gab es in der Begegnung zwischen dem VfB Germania Halberstadt und dem SV Babelsberg 03. Die beiden Klubs trennten sich 1:1 (0:0). Tim Heike (61.) hatte die Gastgeber in Führung gebracht. Erst in der Nachspielzeit stellte SVB-Kapitän Petar Lela (90.+1) mit seinem späten Treffer zum Ausgleich den Endstand her.

Seit mittlerweile vier Begegnungen wartet der SV Babelsberg 03 auf einen Sieg. In diesem Zeitraum gab es für die von Jörg Buder trainierten Potsdamer drei Unentschieden und eine Niederlage. Bei den Hausherren sollte es auch im elften Anlauf nicht mit dem sechsten Saisonsieg klappen. Lediglich drei Punkte holten die Germania aus ihren zurückliegenden elf Parten und rangiert nur noch knapp über der Gefahrenzone der Liga. mspw

 

Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 18. Spieltag (Samstag)

Dank Kircicek-Hattrick: Chemnitzer FC auf Kurs

Der Chemnitzer FC bleibt in der Regionalliga Nordost auf Erfolgskurs. Ihr Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten VfB Auerbach gewann die Mannschaft von CFC-Trainer Daniel Berlinski am 18. Spieltag deutlich 5:1 (3:0). Damit setzen die "Himmelblauen" ihren Lauf fort. Seit sechs Begegnungen haben die Chemnitzer nicht mehr verloren (drei Siege, drei Unentschieden).

Bedanken konnten sich die Hausherren nach ihrem siebten Saisonsieg vor allem bei Furkan Kircicek (22./24./38.). Der 25-jährige Angreifer steuerte vor 1170 Zuschauer*innen im ersten Durchgang einen lupenreinen Hattrick bei. In der zweiten Halbzeit schraubte Tim Campulka (61.) das Ergebnis für die Hausherren weiter in die Höhe. Auerbachs Kapitän Marc-Philipp Zimmermann (73.) konnte nur noch zum Endstand verkürzen. Kurz vor Schluss stellte aber Simon Roscher (86.) den Vier-Tore-Vorsprung wieder her. Der VfB Auerbach bleibt nach der elften Niederlage in der laufenden Spielzeit in der Abstiegszone.

Der Tabellenfünfte FC Energie Cottbus hat es verpasst, den Rückstand auf Spitzenreiter Berliner AK auf sieben Zähler zu verkürzen. Im Duell mit der U 23 von Hertha BSC kam der frühere Bundesligist nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Dabei bewiesen die Lausitzer jedoch nach einem zweimaligen Rückstand durch Treffer von Marten Winkler (21.) und Ali Abu-Alfa (52.) Comeback-Qualitäten und glichen durch Maximilian Pronichev (27.) und Nikos Zografakis (56.) jeweils postwendend aus.

Energie-Angreifer Pronichev traf damit gegen seinen Ex- Klub. Zwischen 2012 bis 2020 stand der 24-Jährige immer wieder bei der Hertha BSC unter Vertrag. Über die Station beim West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen landete Pronichev dann im Sommer in Cottbus.

4:4! Eilenburg punktet am Geburtstag von Trainer Knaubel

An diesen Geburtstag wird sich Nico Knaubel, Trainer des Aufsteigers FC Eilenburg, wohl noch etwas länger zurückerinnern. Im Heimspiel gegen den SV Lichtenberg 47 gab es zum 42. Geburtstag des Trainers ein torreiches 4:4 (1:1) vor heimischer Kulisse. Durch den Punktgewinn verließ der FCE den vorletzten Tabellenplatz, verbesserte sich auf Rang 17.

Allerdings durchlief der Cheftrainer dabei eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die frühe Führung der Gastgeber durch Adam Fiedler (17., Foulelfmeter) drehten die Lichtenberger dank der Treffer von Oliver Maric (40.), Moritz Schöps (68.) und Tarik Gözüsirin (74.) zu einer vermeintlich komfortablen 3:1-Führung. In einer ereignisreichen Schlussphase waren aber Philipp Sauer (79.) und der nur kurz zuvor eingewechselte Lennert Möbius (81.) mit seinem ersten Ballkontakt für Eilenburg zur Stelle und glichen wieder aus. Auch die erneute Führung der Lichtenberger durch den zweiten Treffer von Gözüsirin (88.) egalisierten die Hausherren dank des Tores von Branden Stelmak (90.+2).

Drei ganz wichtige Punkte für den Klassenverbleib sicherte sich der ZFC Meuselwitz. Im Heimspiel gegen Aufsteiger SV Tasmania Berlin setzten sich die Thüringer 1:0 (1:0) durch. Den einzigen Treffer der Begegnung markierte Benjamin Förster (27.) in der ersten Hälfte. Durch die jüngste Positivserie von vier Spielen ohne Niederlage (acht Punkte) verringerte die Mannschaft von ZFC-Trainer David Bergner, der seit Mitte Oktober an der Seitenlinie steht, der Rückstand zu einem sicheren Nichtabstiegsplatz auf einen Zähler. mspw

 

Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 18. Spieltag (Sonntag)

Lok-Kapitän Pfeffer entscheidet Derby

Nach zwei Heimniederlagen ist dem 1. FC Lokomotive Leipzig vor eigener Kulisse wieder die volle Punktausbeute gelungen. Am 18. Spieltag in der Regionalliga Nordost behielt das Team von Trainer und Sportdirektor Almedin Civa vor 4764 Zuschauer*innen im Stadtderby mit der BSG Chemie Leipzig 1:0 (0:0) die Oberhand und kletterte auf Rang drei.

Für den einzigen Treffer der Partie war Lok-Kapitän Sascha Pfeffer (76.) verantwortlich. Durch das siebte Saisontor des 35-Jährigen ist die Tabellenspitze nur noch fünf Zähler entfernt. Allerdings hat Ligaprimus Berliner AK noch eine Nachholpartie in der Hinterhand. Die BSG Chemie kassierte die dritte Niederlage ohne eigenen Treffer in Folge.

Tennis Borussia Berlin besiegt Jena 4:1

Der Aufwärtstrend von Tennis Borussia Berlin geht weiter. Die Mannschaft von Trainer Markus Zschiesche setzte sich gegen den ambitionierten FC Carl Zeiss Jena 4:1 (1:0) durch. Damit stehen für den ehemaligen Bundesligisten aus der Hauptstadt 13 Punkte aus den zurückliegenden sechs Begegnungen zu Buche.

Den vierten Sieg in diesem Zeitraum machten Lirim Mema (39.), Sebastian Huke (65.), Benyas Solomon Junge-Albiol (88.) und Tim Oschmann (90., Foulelfmeter) mit ihren Treffern perfekt. René Lange (47., Foulelfmeter) hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste gesorgt. Die Schlussphase musste der FC Carl Zeiss Jena nach einer Roten Karte wegen groben Foulspiels für den erst vier Minuten zuvor eingewechselten Maximilian Wolfram (82.) in Unterzahl bestreiten. Der FCC holte nur einen Zähler aus den vergangenen drei Partien und verlor wertvollen Boden auf die Spitze. Der Abstand wuchs auf zehn Punkte.

Der FSV Union Fürstenwalde und der FSV Optik Rathenow verpassten einen wichtigen Sieg im Rennen um den Klassenverbleib. Das direkte Duell der beiden abstiegsbedrohten Teams endete torlos 0:0. Dabei verpasste es Rathenow, die Überzahl in der Schlussphase auszunutzen. Bei den Hausherren hatte Ingo Wunderlich wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen (83.). Für den FSV Union Fürstenwalde endete zumindest die Serie von drei Niederlagen. Rathenow belegt nach dem zwölften Spiel hintereinander ohne Sieg weiterhin den letzten Tabellenplatz. mspw

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