Regionalliga Nordost

Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 11. Spieltag

Aue – Chemie 1:2 / FSV 63 – SVB 2:3 / Hertha II – FSV 1:1 / RSV – CFC 0:4 / Lok – Erfurt 3:4 / Halle – Preussen 3:2 / SVT – Jena 1:5 / Dynamo – GFC 1:0 / FCM II – VSG 0:1

Alle Ergebnisse vom Sonntag (27.9.26): Chemie Leipzig gewann beim FC Erzgebirge Aue nach einem Rückstand mit 2:1 (1:1). Sanin glich Maciejewskis Führung nach einer Ecke aus, ehe Joker Hoffmann im Anschluss an einen Freistoß den Siegtreffer köpfte. Aue fand trotz größerer Spielanteile zu selten eine Lücke, während Chemie seinen zweiten Saisonsieg feierte. - Hertha BSC II und der FSV Zwickau trennten sich nach wechselnden Überlegenheitsphasen mit 1:1 (1:0). Aslanidis traf nach Ben-Hatiras Vorarbeit für die Berliner, Joker Harant glich nach Zuspiel des ebenfalls eingewechselten Breitenbücher aus. Zwickau blieb damit zum vierten Mal in Folge ohne Sieg, verdiente sich den Punkt aber mit einer deutlichen Steigerung nach der Pause. - Babelsberg gewann das Brandenburg-Duell in Luckenwalde mit 3:2 (2:0). Werbelow und Salaske legten vor der Pause vor, ehe Kaus verkürzte und Meier den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte. Mätzkes Treffer in der Nachspielzeit änderte nichts mehr am Auswärtssieg.

Die Samstag-Begegnungen (26.9.26): Der Chemnitzer FC gewann beim RSV Eintracht 1949 ungefährdet mit 4:0 (3:0). Slamar, Baumgart und Marx entschieden die Partie mit drei Treffern innerhalb von neun Minuten, ehe Joker Fesser den Endstand herstellte. Chemnitz geht damit erfolgreich ins Spitzenspiel gegen Erfurt, während der RSV seine sechste Liganiederlage in Folge hinnehmen musste. - Rot-Weiß Erfurt drehte bei Lok Leipzig einen 1:3-Rückstand und gewann durch Forkels Treffer in der Nachspielzeit mit 4:3. Adetula hatte die Gastgeber mit einem Tor und zwei Vorlagen auf Siegkurs gebracht, ehe Böhms Eigentor und Fehlers Strafstoß die Wende einleiteten. Erfurt blieb auch im elften Saisonspiel ungeschlagen, während Lok weiterhin auf den ersten Heimsieg wartet. - Der Hallesche FC drehte gegen den BFC Preussen einen 0:2-Rückstand und gewann mit 3:2 (1:2). Nach den Berliner Treffern von Adekunle und Wosz trafen Becker, Atilgan und Stierlin für die Gastgeber. Halle feierte damit den dritten Sieg in Folge, während Preussens Serie von vier Spielen ohne Niederlage endete.

Die Spiele vom Freitagabend (25.9.26): Der FC Carl Zeiss Jena gewann bei Tasmania Berlin mit 5:1 (2:1), musste nach früher Zwei-Tore-Führung aber lange um den Erfolg bangen. Yajima verkürzte für die Gastgeber, die auch nach der Pause Chancen zum Ausgleich besaßen. Ein verwandelter Strafstoß von Fritz sowie die Tore der eingewechselten Teuber und Eshele sorgten in der Schlussphase für klare Verhältnisse. - Der BFC Dynamo bezwang den Greifswalder FC durch einen Treffer von Rufat Dadashov mit 1:0 (0:0). Nach besseren Berliner Möglichkeiten vor der Pause trafen die Gäste im zweiten Durchgang zweimal Aluminium. Dynamo überstand den anschließenden Greifswalder Schlussdruck und sicherte sich den Heimsieg. - Die VSG Altglienicke gewann beim 1. FC Magdeburg II durch einen Treffer von Dominik Schickersinsky nach Hartls Vorlage mit 1:0 (70.). Die Gastgeber trafen vor der Pause zweimal Aluminium und nutzten auch nach dem Rückstand ihre Möglichkeiten nicht. Für die Berliner war es der dritte Sieg nacheinander, für Magdeburg die vierte Niederlage in Serie.

 

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Hoffmann köpft Chemie zum zweiten Saisonsieg

FC Erzgebirge Aue – BSG Chemie Leipzig 1:2 (1:1)

Die BSG Chemie Leipzig hat beim FC Erzgebirge Aue ihren zweiten Saisonsieg gefeiert. Vor knapp 12.000 Zuschauern drehten die Gäste einen Rückstand durch zwei Kopfballtore nach Standards und gewannen mit 2:1. Joker Julius Hoffmann entschied eine umkämpfte Partie, in der Aue mehr Spielanteile besaß, gegen die aufmerksame Leipziger Defensive aber zu selten durchkam.

Nach vorsichtigem Beginn setzten zunächst die Gastgeber die Akzente. Pauling verpasste im Fünfmeterraum den Ball (8.), ehe eine gelungene Verlagerung die Führung einleitete. Aue spielte von rechts nach links, Maciejewski zog Richtung Strafraum und traf ins lange Eck (14.).

Die Veilchen suchten anschließend wiederholt den Weg über rechts. Kamm kam am langen Pfosten zum Abschluss, zielte aber vorbei (17.). Chemie antwortete mit einer Ecke: Reincke brachte den Ball herein, Sanin löste sich und köpfte aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein (20.).

Die Gastgeber übernahmen erneut die Initiative, fanden gegen die konzentriert verteidigenden Gäste jedoch nur selten freie Räume. Maciejewski verschaffte sich mit einer Hackenannahme Platz, schoss aber daneben (26.). Wenig später musste Torschütze Sanin mit einer Knöchelverletzung für Hollenbach weichen (31.). Trotz des Ausfalls hielt Chemies Defensive stand; zahlreiche Fouls und Unterbrechungen bremsten den Rhythmus bis zur Pause.

Nach dem Wechsel zog sich Leipzig weit zurück, setzte aber einzelne offensive Akzente. Bei Kratzers Abschlüssen musste Männel jeweils nachfassen (48., 51.). Aue erhöhte daraufhin den Druck. Skarlatidis zwang Bergmann mit einem Schuss aus 20 Metern zu einer starken Parade (57.), weitere Versuche von der Strafraumgrenze wurden geblockt.

Mitten in diese Phase gelang Chemie die Führung. Nach Kokovas’ Foul an Reincke behaupteten sich die Gäste beim folgenden Freistoß mehrfach in der Luft. Der zwölf Minuten zuvor eingewechselte Hoffmann köpfte gegen Männels Laufrichtung zum 1:2 ein (68.).

Aue suchte nun mit mehr Personal in der gegnerischen Hälfte den Ausgleich. Loubongo-M’Boungou setzte sich rechts gegen zwei Gegenspieler durch, Burghardt schoss nach dessen Zuspiel jedoch deutlich drüber (80.). Auf der Gegenseite traf Lokilo bei einem Konter die Latte (82.). Chemie verpasste damit die Vorentscheidung, verteidigte den knappen Vorsprung aber bis zuletzt – und belohnte sich für konsequente Abwehrarbeit und Stärke bei ruhenden Bällen.

Zuschauer: 11.756
Spielstätte: Eins Erzgebirgsstadion, Aue
Schiedsrichter: Johannes Drößler – Daniel Bartnitzki, Paul Drößler

Tore: 1:0 (14.) Maciejewski; 1:1 (20.) Sanin; 1:2 (69.) Hoffmann

Mannschaftsaufstellungen:

FC Erzgebirge Aue: Männel, Angleberger, Strietzel, Lihsek (75. Fišl), Kapp, Pauling (75. Loubongo-M'Boungou), Burghardt, Kamm (63. Queißer), Maciejewski, Kokovas (75. Wagner), Skarlatidis (83. Heidrich)

BSG Chemie Leipzig: Bergmann, Sanogo (46. Eyenga Lokilo), Reincke (77. Bulland), Kühn (57. Hoffmann), Pfeil, Aliji, Wendt, Sanin (32. Hollenbach), Silic, Jakobi, Kratzer

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Strietzel, Kokovas (FC Erzgebirge Aue) – Kratzer, Jakobi, Silic (BSG Chemie Leipzig).

Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtibe / FC Erzgebirge Aue

 

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Schmitts Doppelwechsel bringt Zwickau zurück

Hertha BSC II – FSV Zwickau 1:1 (1:0)

Der FSV Zwickau hat bei Hertha BSC II einen Rückstand aufgeholt, blieb beim 1:1 aber zum vierten Mal in Folge ohne Sieg. Elijas Aslanidis brachte die Berliner nach Vorarbeit von Änis Ben-Hatira in Führung, ehe die eingewechselten Breitenbücher und Philipp Harant den Ausgleich herstellten. Drei Aluminiumtreffer prägten eine Partie mit wechselnden Kräfteverhältnissen.

Zwickau begann offensiv, doch den ersten gefährlichen Abschluss verbuchte Hertha: Hiemann wehrte Aslanidis’ Schuss von der Strafraumkante nach vorn ab, seine Mitspieler klärten (7.). Die zunächst stabilen Abwehrreihen ließen wenig zu, bis Martens Haubner bediente, dessen Volley an die Latte krachte (17.). Putzes Kopfball hielt Özkanlı sicher (19.).

Die Führung fiel auf der anderen Seite. Ben-Hatira setzte sich links durch und fand Aslanidis im Strafraum, der zum 1:0 traf (25.). Dieser Angriffsweg bereitete Zwickau nun erhebliche Schwierigkeiten. Drei Minuten später legte Ben-Hatira erneut von links quer, Müllers Treffer zählte wegen Abseits jedoch nicht.

Zwar musste Özkanlı Dobruna nach einer Ecke mit einer starken Parade den Ausgleich verwehren (31.), insgesamt entwickelte nun aber Hertha mehr Gefahr. Ben-Hatira scheiterte zunächst an Hiemann (32.), dann wurde sein nächster Versuch geblockt (33.). Bei einer weiteren Hereingabe des Kapitäns bekam Zwickaus Schlussmann den Ball nicht zu fassen, die Abwehr bereinigte die Situation (36.). Aslanidis traf schließlich den linken Pfosten (40.).

Nach Wiederbeginn übernahm der FSV das Kommando. Besong verfehlte das Berliner Tor nur knapp (49.), anschließend erhöhten mehrere Standards den Druck. Haubner schoss einen Freistoß flach unter der Mauer hindurch, Özkanlı war jedoch aufmerksam (57.). Auch Dobruna fand mit seinem zentralen Versuch keinen Weg am Torwart vorbei (60.).

Rico Schmitt brachte Harant und Breitenbücher (61.) – ein Doppelwechsel mit Wirkung. Nachdem Özkanlı noch gegen Seidel gerettet hatte (67.), bereitete Breitenbücher den Ausgleich vor: Harant drückte den Ball über die Linie (73.).

Zwickau setzte nach, Ziemer traf den Pfosten (79.). Doch auch Hertha suchte weiter den Sieg: Hiemann parierte gegen Akoto (81.), der nach der folgenden Ecke über die Latte köpfte (82.). In einer offenen Schlussphase blieb es bei der Punkteteilung. Hertha hatte vor der Pause das zweite Tor verpasst, Zwickau sich den Ausgleich mit einer deutlichen Steigerung verdient.

Zuschauer: 690
Spielstätte: Stadion auf dem Wurfplatz, Berlin
Schiedsrichter: Eugen Ostrin – Chris Rauschenberg, Jan Vogt

Tore: 1:0 (26.) Aslanidis; 1:1 (73.) Harant

Mannschaftsaufstellungen:

Hertha BSC II: Özkanli, Gruschwitz, Schopper, Kourouma, Müller (72. Akoto), Ben-Hatira (61. Krizic), Aslanidis (72. Zornic), Kannewurf (85. Canpolat), Ogbaidze, Weiland, Gashi

FSV Zwickau: Hiemann, von Baer (81. Albert), Dobruna (61. Breitenbücher), Martens, Besong (61. Harant), Kaizer, Fobassam Nawe, Putze (68. Hannemann), Ziemer, Seidel, Haubner (81. Riesen)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karte: Schopper (Hertha BSC II); Zwickau blieb ohne Verwarnung.

Externer Link: Nachspielzeit. Quelle: Youtibe: FSV Zwickau

 

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Babelsbergs Pausenführung trägt zum Derbysieg

FSV 63 Luckenwalde – SV Babelsberg 03 2:3 (0:2)

Der SV Babelsberg 03 hat das Brandenburg-Duell beim FSV 63 Luckenwalde mit 3:2 gewonnen. Die Gäste legten vor der Pause zwei Treffer vor und beantworteten den ersten Anschlusstreffer mit dem 1:3. Luckenwaldes zweites Tor fiel erst in der Nachspielzeit und änderte nichts mehr am Ausgang.

Samir Werbelow brachte Babelsberg in der 22. Minute in Führung. Eine Viertelstunde später erhöhte Noah Salaske auf 0:2 (37.). Mit diesem Vorsprung gingen die Gäste in die Kabine.

Nach dem Wechsel verkürzte Niklas Kaus auf 1:2 (60.) und brachte den FSV damit wieder bis auf einen Treffer heran. Der Ausgleich blieb jedoch aus. Stattdessen stellte Matthew Till Meier in der 77. Minute den Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Julian Mätzke traf in der dritten Minute der Nachspielzeit zum 2:3. Eine weitere Wende gab es nicht: In der 94. Minute endete die Begegnung. Babelsberg nahm die drei Punkte mit, Luckenwaldes beide Anschlusstore reichten nicht zum Punktgewinn.

Zuschauer: 1196
Spielstätte: Werner-Seelenbinder-Stadion, Luckenwalde
Schiedsrichter: Philipp Jacob – Jens Klemm, Nicholas Köhler

Tore: 0:1 (22.) Werbelow; 0:2 (36.) Salaske; 1:2 (59.) Kaus; 1:3 (75.) Meier; 2:3 (90.+2) Mätzke

Mannschaftsaufstellungen:

FSV 63 Luckenwalde: Tittel, Collins (46. Zamzow), Seidel, Jannene, Kaus (68. Will), Pilger (76. Mätzke), Schneider, Hathaway (46. Neumann), Kühn, Jacobi, Blaszczak (46. Koplin)

SV Babelsberg 03: Babke, Lang, Wegener, Werbelow (64. Kang), Lämmel (87. Malzahn), Meier, Salaske (71. Kalckreuth), Ebel (87. Yilmaz), Hasse, Büch, Gollnack (71. Okpalaike)

Besondere Vorkommnisse: Luckenwalde blieb ohne Verwarnung. Gelbe Karten: Lang, Gollnack (SV Babelsberg 03).

 

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Drei Tore in neun Minuten: Chemnitz lässt dem RSV keine Chance

RSV Eintracht 1949 – Chemnitzer FC 0:4 (0:3)

Der Chemnitzer FC hat seine Verfolgerrolle mit einem souveränen 4:0 beim RSV Eintracht 1949 untermauert. Drei Treffer zwischen der 13. und 22. Minute entschieden die einseitige Begegnung früh, Domenico Alberico bereitete zwei davon vor. Während die Gastgeber ihre sechste Liganiederlage in Folge kassierten, empfahl sich der CFC für das anstehende Spitzenspiel gegen Rot-Weiß Erfurt.

Chemnitz übernahm vom Anpfiff weg die Initiative und setzte den RSV mit seinen Angriffen unter Druck. Die erste nennenswerte Parade musste dennoch David Richter zeigen, der Kims Abschluss aus spitzem Winkel abwehrte (5.). Auf der Gegenseite lenkte Linus Löffler einen Distanzschuss von Alberico zur Ecke (6.). Eine Standardsituation öffnete dem CFC schließlich den Weg. Nach einer Ecke verlängerte Löhmannsröben am ersten Pfosten, Slamar nahm den Ball aus der Drehung direkt und traf mithilfe des Innenpfostens zum 0:1 (13.). Chemnitz setzte sofort nach: Löffler ließ Baumgarts Distanzschuss nach vorn abprallen, Hasenberg blockte Albericos Nachschuss (18.).

Wenig später waren die Gäste zweimal erfolgreicher. Alberico spielte Baumgart mit einem präzisen Steckpass frei, der ins kurze Eck vollendete (20.). Zwei Minuten danach flankte derselbe Vorbereiter auf Marx, der per Kopf zum 0:3 traf. Chemnitz verband klare Abläufe mit konsequenter Chancenverwertung und ließ dem Aufsteiger kaum Gelegenheit, sich neu zu ordnen.

Alberico hätte seine beiden Vorlagen beinahe um einen eigenen Treffer ergänzt, köpfte jedoch knapp vorbei (30.). Anschließend leistete sich die Chemnitzer Hintermannschaft mehrere Ballverluste in gefährlichen Zonen, die der RSV nicht nutzte (32.). Der CFC nahm nun Tempo heraus und kontrollierte die Begegnung bis zur Pause.

Auch nach dem Wechsel blieb eine Reaktion der Gastgeber aus. Albericos Freistoß stellte Löffler vor keine Probleme (53.), insgesamt genügte Chemnitz aber ein dosierter Offensivaufwand. Nach mehreren Wechseln setzte Vogt rechts an Hasenberg vorbei zum nächsten Vorstoß an, sein Zuspiel in den Fünfmeterraum fand keinen Abnehmer (69.).

Den Schlusspunkt setzte Joker Fesser. Von Vogt im Strafraum bedient, schloss er aus zehn Metern zum 0:4 ab (83.). Kurz darauf ließ er weitere Möglichkeiten liegen (85.). Am klaren Kräfteverhältnis änderte das nichts: Chemnitz gewann auch in dieser Höhe verdient, während dem RSV sowohl defensive Stabilität als auch Durchschlagskraft fehlten.

Zuschauer: 712
Spielstätte: Preussen-Stadion NR1, Berlin
Schiedsrichter: Johannes Schipke – Patrick Kluge, Albert Lehmann

Tore: 0:1 (13.) Slamar; 0:2 (20.) Baumgart; 0:3 (22.) Marx; 0:4 (82.) Fesser

Mannschaftsaufstellungen:

RSV Eintracht 1949: Löffler, Güllmeister, Pohlenz (74. Chornenkyi), Smailovic, Hasenberg, Kim, Williams (64. Boulehris), Bilbija, Uwakhonye, Eliakim Kukanda (64. Kasola), Nathanael Kukanda (74. Herrmann)

Chemnitzer FC: Richter, Löhmannsröben (64. Berlinski), Geipl, Alberico, Vogt (85. Biven), Pistol (77. Mensah), Marx (64. Fesser), Tchouangue, Slamar, Eppendorfer, Baumgart (64. Hempel)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Löffler, Smailovic, Hasenberg, Uwakhonye (RSV Eintracht 1949) – Marx (Chemnitzer FC).

Externer Link: Die Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / Chemnitzer FC

 

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Erfurt dreht das Spiel: Forkel trifft Lok ins Mark

1. FC Lokomotive Leipzig – FC Rot-Weiß Erfurt 3:4 (1:0)

Der Spitzenreiter drehte beim 4:3 gegen Lok Leipzig einen 1:3-Rückstand und blieb auch im elften Saisonspiel ungeschlagen. Dustin Forkel entschied die Partie in der Nachspielzeit, nachdem ein Eigentor und ein Strafstoß die Thüringer zurückgebracht hatten. Lok wartet weiter auf den ersten Heimsieg.

Erfurt übernahm zunächst die Initiative, gewann zweite Bälle und entwickelte vor allem über links Druck. Wendlinger parierte Forkels frühen Außenristabschluss (4.), Kerkemeyer traf das Außennetz (7.). Nach Hajrullas scharfer Hereingabe versprang Wolf in aussichtsreicher Position die Ballannahme (8.). Leipzig stand tief und fand erst nach gut 20 Minuten offensiv statt.

Dann allerdings wurden die Gastgeber deutlich griffiger. Abderrahmane setzte sich bei einem energischen Solo mehrfach durch, ehe Erfurts Abwehr seinen Abschluss und Zianes Nachschuss verhinderte (23.). Fünf Minuten später nutzte Lok die Nachlässigkeit der Gäste: Čevis eroberte gegen Kerkemeyer den Ball, Adetula schlenzte aus 14 Metern sehenswert ins lange Eck. Erfurt verlor vor der Pause zudem den am Oberschenkel verletzten Hajrulla.

Nach dem Wechsel erhöhte RWE wieder den Druck. Kerkemeyer durfte ungestört flanken, Schwarz köpfte am langen Pfosten frei zum 1:1 ein (52.). Wendlinger verhinderte gegen Quiala Tito kurz darauf den Rückstand (54.). Mitten in diese Drangphase schlug Lok doppelt zu – jeweils vorbereitet vom starken Adetula. Zunächst verwertete Ziane dessen präzisen Querpass am langen Pfosten per Grätsche (57.), dann köpfte Öztürk nach Adetulas Flanke zum 3:1 ein (61.). Beide Male fehlte Kerkemeyer der Zugriff.

Doch die vermeintlich klare Führung hielt nicht. Nach einer scharfen Ecke prallte der Ball von Böhms Schulter ins eigene Tor (71.). Wenig später wurde ein Leipziger Freistoß zum Ausgangspunkt eines Erfurter Konters. Nach Wendlingers Zweikampf mit Forkel entschied Schiedsrichter Müke in einer engen Szene auf Strafstoß. Joker Fehler hob den Ball zum 3:3 unter die Latte (77.).

Beide Teams suchten weiter den Sieg. Otto entschärfte Schieracks verdeckten Schuss (86.), ehe Lok ein folgenschwerer Ballverlust unterlief: Abderrahmane vertändelte den Ball, der eingewechselte Dreca schickte Forkel in die Tiefe. Der Angreifer vollendete von halbrechts zum 3:4 (90.+2). Erfurt bewies enorme Widerstandskraft, Lok gab den greifbaren Heimsieg durch Fehler bei Standards und in der Absicherung aus der Hand.

Zuschauer: 6060
Spielstätte: Bruno-Plache-Stadion Hauptfeld, Leipzig
Schiedsrichter: Sirko Müke – Florian Strübing, Willem Smakman
Vierter Offizieller: Tim Haubenschild

Tore: 1:0 (28.) Adetula; 1:1 (52.) Schwarz; 2:1 (57.) Ziane; 3:1 (61.) Öztürk; 3:2 (72.) Böhm (Eigentor); 3:3 (77.) Fehler (Strafstoß); 3:4 (90.+2) Forkel

Mannschaftsaufstellungen:

1. FC Lokomotive Leipzig: Wendlinger, Schierack, Abderrahmane, Adetula, Ziane (83. Sadlek), Siebeck, Arcalean (60. Bornschein), Kaiser, Čevis, Böhm, Öztürk (90.+2 Strasner)

FC Rot-Weiß Erfurt: Otto, Schwarz (86. Becker), Ikene, Assibey-Mensah (65. Fehler), Caciel (65. Falcao), Hajrulla (43. Quiala Tito), Wolf (86. Dreca), Forkel, Kerkemeyer, Dehl, Adesida

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Abderrahmane, Siebeck, Čevis, Öztürk (1. FC Lokomotive Leipzig) – Caciel (FC Rot-Weiß Erfurt).

Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / 1.FC Lok Leipzig

 

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Atilgans Premiere und Stierlins achter Streich

Hallescher FC – BFC Preussen 3:2 (1:2)

Der Hallesche FC hat gegen den BFC Preussen einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt und seinen dritten Sieg in Serie gefeiert. Beim 3:2 brachte Lennard Becker die Gastgeber noch vor der Pause zurück, ehe Osman Atilgan mit seinem ersten HFC-Treffer ausglich und Niclas Stierlin die Wende vollendete. Preussen verlor erstmals nach vier ungeschlagenen Partien.

Halle kam früh zu Kopfballchancen: Atilgan scheiterte an Palmowski (4.), Vierling klärte Benyaminas Versuch vor der Linie (8.). Preussen setzte den HFC mit hohem Pressing unter Druck, löste sich selbst geschickt aus dem gegnerischen Zugriff und gewann zunehmend Kontrolle. Vor allem Adekunles Tempo bereitete den Gastgebern Probleme, seine Zuspiele blieben aber zunächst ungenau.

Nachdem Atilgan nach einem Gegenstoß über Ratifo verzogen hatte (21.), bot sich Wosz die Führungschance. Der ehemalige Hallenser nahm Fonteins hohen Ball mit, schoss aus zwölf Metern aber über das Tor (25.). Wenig später spielte Preussen seine Angriffe konsequenter aus: Fontein kombinierte sich per Doppelpass mit Maric auf rechts durch und legte für Adekunle quer, der aus kurzer Distanz ins kurze Eck traf (28.).

Nur vier Minuten danach erhöhte Wosz per Handelfmeter auf 0:2. Kastull hatte eine Hereingabe mit dem Arm geblockt, der Berliner verwandelte flach rechts unten (32.). Halle reagierte mit mehr Druck und mehreren Standards. Nach der dritten Ecke in Folge landete der zweite Ball bei Becker, dessen wuchtigen Schuss Palmowski nicht mehr entscheidend abwehren konnte (42.). Bendel verhinderte gegen Meyer vor der Pause einen erneuten Zwei-Tore-Rückstand (45.+1).

Nach Wiederbeginn hielt der HFC das Tempo hoch. Palmowski parierte Benyaminas kräftigen Abschluss (51.), war kurz darauf aber geschlagen: Kulke fand mit einer flachen Hereingabe Atilgan am hinteren Pfosten, der überlegt zum 2:2 einschob (52.). Halle setzte nach und drängte die Gäste an deren Strafraum zurück.

Die Entscheidung fiel nach einer Ecke. Landgraf fand Stierlin am zweiten Pfosten, der wuchtig zu seinem achten Saisontor einköpfte (66.). Anschließend wurde Halle passiver und musste wieder verteidigen. Kastull unterband eine gefährliche Hereingabe vor Butkovic (82.), Ehrlich verpasste Damelangs Zuspiel knapp (86.). Preussen drückte bis in die Nachspielzeit, Tchadjeis Volley ging jedoch deutlich vorbei (90.+1). Halle brachte den Vorsprung ins Ziel – dank einer deutlichen Steigerung und wirkungsvoller Standards.

Zuschauer: 4137
Spielstätte: LEUNA-CHEMIE-STADION, Halle (Saale)
Schiedsrichter: John Bartsch – Chris Rauschenberg, Benjamin Arnold

Tore: 0:1 (28.) Adekunle; 0:2 (32.) Wosz (Strafstoß); 1:2 (43.) Becker; 2:2 (52.) Atilgan; 3:2 (66.) Stierlin

Mannschaftsaufstellungen:

Hallescher FC: Bendel, Halili, Atilgan (76. Langhammer), Stierlin, Kulke (86. Kastenhofer), Hauptmann, Becker, Kastull, Ratifo (60. Damelang), Landgraf, Benyamina (76. Ehrlich)

BFC Preussen: Palmowski, Lessel, Vierling, Fontein, Maric (66. Dikarev), Inderwisch (82. Midzaiti), Adekunle (75. Abou-Chaker), Cramer (66. Tchadjei), Wosz (66. Butkovic), Häusl, Meyer

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Landgraf, Becker (Hallescher FC) – Meyer, Inderwisch, Wosz, Lessel (BFC Preussen).

Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / Hallescher FC

 

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Jenas Joker machen nach wackligem Beginn alles klar

SV Tasmania Berlin – FC Carl Zeiss Jena 1:5 (1:2)

Der FC Carl Zeiss Jena hat nach zwei Niederlagen mit einem 5:1 bei Tasmania Berlin zurück in die Erfolgsspur gefunden. Das deutliche Ergebnis verdeckt allerdings die Schwierigkeiten vor der Pause: Der FCC führte früh mit zwei Toren, geriet anschließend aber unter Druck. Erst nach einer Steigerung und mit entscheidenden Beiträgen seiner Joker setzte sich Jena klar durch.

Tasmania störte den Spielaufbau der Gäste früh und zwang sie wiederholt zu langen Bällen. Ein Strafstoß brachte den FCC in Führung: Wollschläger fiel nach einem Kontakt mit Wostrikow und verwandelte selbst flach ins linke Eck, obwohl Höftmann noch am Ball war (19.).

Die Berliner suchten vor allem über Collins auf der linken Seite den Weg nach vorn. Doch zunächst erhöhte Jena: Werner schickte Löder, der Rehder enteilte und den ungünstig positionierten Höftmann mit einem Abschluss aus 25 Metern überwand (27.). Tasmania antwortete umgehend. Collins flankte von links, Yajima köpfte aus fünf Metern zum 1:2 ein (29.).

Der Anschluss gab den Gastgebern Auftrieb. Jena fand kaum Entlastung und behalf sich mit Befreiungsschlägen. Mensahs Distanzschuss sicherte Härting erst im Nachfassen (33.). Dennoch hätte der FCC kurz vor der Pause erhöhen können: Rehders missglückte Kopfballaktion brachte Werner in Position, Höftmann rettete aus kurzer Entfernung mit dem Fuß (45.).

Auch nach Wiederbeginn bot sich Tasmania die Ausgleichschance. Yajima suchte aus neun Metern jedoch ein Abspiel, statt selbst abzuschließen (47.). Danach wurde Jena aktiver und hielt die Berliner häufiger vom eigenen Strafraum fern. Aigner verzog aus 18 Metern (54.), Fritz köpfte nach Lankfords Freistoß knapp vorbei (56.). Härting bewahrte die Gäste gegen Wostrikow mit einer Fußparade vor dem 2:2 (69.).

Den Ausschlag gaben schließlich die Einwechselspieler. Eshele, in der 68. Minute gekommen, holte gegen den herauslaufenden Höftmann den zweiten Strafstoß heraus. Fritz verwandelte sicher zum 1:3 (75.). Fünf Minuten später verlängerte Eshele per Kopf auf den ebenfalls eingewechselten Teuber, der aus 13 Metern ins kurze Eck traf.

Jena schloss nun die Räume und ließ kaum noch klare Möglichkeiten zu. Härting parierte Grigoriadis’ Freistoß (88.), ehe Eshele eine Hereingabe von rechts aus kurzer Distanz zum 1:5 verwertete (90.+2). So fiel der verdiente Jenaer Sieg deutlich aus, nachdem Tasmania die Begegnung lange offen gehalten hatte.

Zuschauer: 1001
Spielstätte: Werner-Seelenbinder-Sportpark NR1, Berlin
Schiedsrichter: Florian Lukawski – Marcel Riemer, Maurice Schmidt

Tore: 0:1 (19.) Wollschläger (Strafstoß); 0:2 (28.) Löder; 1:2 (29.) Yajima; 1:3 (73.) Fritz (Strafstoß); 1:4 (83.) Teuber; 1:5 (90.+2) Eshele

Mannschaftsaufstellungen:

SV Tasmania Berlin: Höftmann, Labbouz, Yajima, Cruz Magalhaes, Mensah (71. Yayla), Collins, Baca (81. Grigoriadis), Rehder, Wostrikow, Janeš (85. Agbaba), Numic (71. Beyazit)

FC Carl Zeiss Jena: Härting, Hehne, Lankford (68. Teuber), Wollschläger (68. Eshele), Talabidi, Aigner, Löder (89. Ajvazi), Fritz, Werner, Boog (68. Hoppe), Butzen (86. Kratzenberg)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Mensah, Collins, Baca, Rehder, Numic, Agbaba (SV Tasmania Berlin) – Hehne, Fritz (FC Carl Zeiss Jena).

 

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Jakubov hält den GFC im Spiel, Dadashov bezwingt ihn

BFC Dynamo – Greifswalder FC 1:0 (0:0)

Der BFC Dynamo hat am elften Spieltag einen hart erkämpften Heimsieg eingefahren. Beim 1:0 gegen den Greifswalder FC entschied Kapitän Rufat Dadashov eine Begegnung, in der die Berliner vor der Pause die besseren Möglichkeiten besaßen, nach dem Wechsel aber zweimal das Aluminium auf ihrer Seite hatten. Die Gäste drängten bis in die Schlussphase auf den Ausgleich.

Nach einer Protestminute unter dem Motto „Meister müssen aufsteigen!“ begann Dynamo zielstrebig. Günay verfehlte mit einem direkten Abschluss knapp den linken Torwinkel (6.), ehe Dadashov eine Vorlage von Mattmüller per Kopf nicht sauber verwertete (10.). Trotz des hohen Tempos spielte sich anschließend vieles zwischen den Strafräumen ab. Beide Mannschaften fanden zunächst nur selten die Lücke für einen gefährlichen Abschluss.

Mit zunehmender Spielzeit setzte der BFC die klareren Akzente. Mattmüller zwang Jakubov zu einer Flugparade (26.), Dadashov köpfte nach einer Ecke ans Außennetz (29.). Besonders eng wurde es für Greifswald in der 38. Minute: Nach einer gelungenen Kombination kam Breitfeld zentral zum Schuss. Jakubov bekam den Ball zunächst nicht unter Kontrolle, sicherte ihn aber noch vor der Torlinie. Dynamo hatte sich ein Chancenplus erarbeitet, ging dennoch ohne Führung in die Kabine.

Auch nach Wiederbeginn gehörte den Gastgebern die erste markante Szene. Dadashov legte per Kopf für Bölke ab, dessen wuchtige Direktabnahme über die Latte flog (51.). Nun entwickelte allerdings auch Greifswald erhebliche Torgefahr. Semic traf aus extrem spitzem Winkel nahe der Grundlinie den Pfosten (55.). Wenig später strich ein weiterer Abschluss der Gäste knapp am langen Torwinkel vorbei (62.).

Dynamo erhöhte zwischenzeitlich den Druck, musste dann aber erneut um das 0:0 bangen: Bei Greifswalds zweitem Aluminiumtreffer war Hainke bereits geschlagen, ehe die Berliner gemeinsam klärten (70.). Statt der Gästeführung fiel das Tor auf der anderen Seite. Der Ball gelangte zu Dadashov, der Jakubov aus spitzem Winkel zum 1:0 überwand (70.).

Danach öffnete sich die Partie. Greifswald suchte mit wachsendem Druck den Ausgleich, Dynamo erhielt Räume für Entlastungsangriffe. Günays flache Hereingabe von rechts wurde vor Fritzsche abgefangen (85.), zwei Minuten später verhinderte Jakubov mit einer schnellen Reaktion das zweite Gegentor. Der BFC hielt dem Schlussdruck stand und brachte den knappen Vorsprung über die Zeit – auch dank des nötigen Glücks bei den beiden Aluminiumtreffern.

Zuschauer: 1914
Spielstätte: Sportforum Stadion, Berlin
Schiedsrichter: Paul Drößler – Daniel Bartnitzki, Marko Wartmann

Tore: 1:0 (70.) Dadashov

Mannschaftsaufstellungen:

BFC Dynamo: Hainke, Liebelt (78. Oellers), Miftaraj, Mattmüller, Sadrifar, Dadashov (78. Fritzsche), Breitfeld, Bölke (86. Ho), Windsheimer, Gunte, Günay (90.+2 Ceesay)

Greifswalder FC: Jakubov, Awuah, Walchhütter, Bokake Bolufe, Semic (76. Oke), Leipertz, Juckel (82. Schößler), Niemitz, Sternberg (58. Hüther), Heim (46. Seidemann), Seidel (82. Schmökel)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Gunte, Liebelt (BFC Dynamo) – Heim, Awuah, Sternberg, Walchhütter (Greifswalder FC).

Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / BFC Dynamo

 

--- 11. SPIELTAG - REGIONALLIGA NORDOST ---

 

Vierte Niederlage: Magdeburg fehlt die Präzision

1. FC Magdeburg II – VSG Altglienicke 0:1 (0:0)

Die VSG Altglienicke hat ihre Siegesserie ausgebaut und die Ergebniskrise des 1. FC Magdeburg II verschärft. Dominik Schickersinsky entschied eine lange offene Begegnung nach Vorarbeit des eingewechselten Hartl (70.). Während die Berliner den dritten Erfolg nacheinander feierten, kassierte der FCM trotz guter Möglichkeiten die vierte Niederlage in Serie.

Magdeburg suchte früh den Zugriff, presste hoch und entwickelte vor allem über die Außenbahnen Gefahr. Bereits in der vierten Minute fand Zajusch mit seiner Hereingabe den freistehenden Simic, der aus der Drehung deutlich verzog. Altglienicke löste sich jedoch ebenfalls aus dem gegnerischen Druck: Nach Tezels flachem Zuspiel setzte Saliger den Ball neben das Tor (7.).

Die Gastgeber wirkten insgesamt etwas spielbestimmender, blieben im Aufbau allerdings anfällig. Nach einem Ballverlust bediente Nietfeld Schickersinsky, dessen Schlenzer zu zentral geriet (16.). Auf der Gegenseite landete Reitz’ Ball nach einer kurz ausgespielten Ecke an der Latte (18.). Auch Lee fehlten Zentimeter: Nach einem Dribbling von links in den Strafraum streifte sein Flachschuss den langen Pfosten (28.).

Altglienicke setzte auf Hereingaben in die gefährlichen Räume. Saliger fand Nietfeld am zweiten Pfosten, dessen Kopfball ebenfalls am Aluminium endete (33.). Kurz vor der Pause kam der Angreifer erneut frei zum Kopfball, brachte aber nicht genügend Präzision in seinen Abschluss (45.). So blieb eine erste Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten torlos.

Nach dem Wechsel wurde die VSG präsenter. Ein Fehlpass von Kruth eröffnete Saliger nach Nietfelds Ablage die nächste Gelegenheit, doch der Magdeburger Schlussmann fing den unplatzierten Schuss (47.). Nietfeld reklamierte nach einem Stoß bei einer Ecke vergeblich Strafstoß (55.). Mit sinkendem Tempo und zunehmenden Abspielfehlern verlor die Partie anschließend an Zug.

Die Entscheidung fiel durch einen geradlinigen Angriff: Hartl, erst vier Minuten zuvor eingewechselt, schickte Schickersinsky in die Tiefe. Der nahm Tempo auf und überwand den herauskommenden Kruth aus zehn Metern (70.).

Magdeburg antwortete mit einer Doppelchance von Drews, der zunächst zu zentral und anschließend knapp neben den Pfosten schoss (76.). Auch Mergner, Reitz und Sivic scheiterten an Klatte. Korsch zielte in der Nachspielzeit zu hoch (90.+2). Der FCM hatte genügend Gelegenheiten, ließ aber die Konsequenz vermissen, mit der Altglienicke den entscheidenden Angriff abschloss.

Zuschauer: 558
Spielstätte: Avnet Arena, Magdeburg
Schiedsrichter: Benjamin Strebinger – Christopher Gaunitz, Reinhard Meusel

Tore: 0:1 (70.) Schickersinsky

Mannschaftsaufstellungen:

1. FC Magdeburg II: Kruth, Lemke, Reitz, Simic (76. Trus; 86. Frohberg), Niklaus, Trkulja, Zajusch, Mergner, Baars, Drews (76. Korsch), Lee (63. Widmann)

VSG Altglienicke Berlin: Klatte, Sonnenberg, Nietfeld, Schickersinsky (86. Kizildemir), Tezel, Saliger (66. Hartl), Rieder, Sylla (86. Türpitz), Brooks, Kardam (73. Barylla), Ibrahimi (66. Tattermusch)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Trkulja, Zajusch (1. FC Magdeburg II) – Schickersinsky (VSG Altglienicke Berlin).

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Redaktion: Holger Elias (NOFV)

Bitte beachten Sie: Die Fotos unseres Medienpartners Ostsport.tv sind mit der jeweiligen Videozusammenfassung auf Youtube verlinkt. Es öffnet sich ein externes Fenster. - Grundlage für die Texte sind die übermittelten Ticker mit Aufstellungen, Torfolge, Spielverlauf und die offiziellen NOFV-Spielberichte.

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