Regionalliga Nordost
Regionalliga Nordost: Zusammenfassung 10. Spieltag
Chemie – CFC 1:3 / Jena – Lok 1:2 / GFC – FSV 63 3:1 / Dynamo – FCM II 4:1 / Erfurt – Aue 2:2 / Preussen – SVT 1:1 / SVB – Hertha II 0:2 / VSG – Eintracht 3:1 / FSV – HFC 1:3
Am Sonntag (20.9.26) gab es diese Begegnungen: Chemnitz gewinnt bei Chemie Leipzig mit 3:1 und behauptet eine 2:0-Führung. Nach Grögers Platzverweis bringt ein Eigentor von Slamar die Leipziger heran, denen der Ausgleich nicht gelingt. Zamora trifft in der Nachspielzeit zum Endstand. - Der 1. FC Lok Leipzig gewann beim FC Carl Zeiss Jena mit 2:1. Auf Wollschlägers frühe Führung antworteten Öztürk und Adetula; den Siegtreffer erzielte Lok nach Steins Roter Karte in Unterzahl. Jena drängte in der Schlussphase, konnte Wendlinger aber kein zweites Mal überwinden. - Greifswald schlägt Luckenwalde am zehnten Spieltag mit 3:1 und feiert seinen zweiten Heimsieg der Saison. Bokake Bolufe trifft zweimal, dazwischen lenkt FSV-Torhüter Tittel eine Niemitz-Ecke ins eigene Tor. Nach Pilgers Anschluss gerät der GFC noch unter Druck, bringt den Vorsprung aber ins Ziel. - Der BFC Dynamo dreht gegen den 1. FC Magdeburg II einen frühen Rückstand und gewinnt 4:1. Dadashov gleicht nach einem langen Einwurf aus, Windsheimer bringt Berlin in Führung; nach der Pause trifft Dadashov per Handelfmeter. Gunte erzielt den Endstand, während Magdeburg trotz einer stärkeren zweiten Halbzeit die dritte Niederlage binnen acht Tagen kassiert.
Die Spiele vom Sonnabend (19.9.26): Rot-Weiß Erfurt und Erzgebirge Aue trennten sich im Spitzenspiel 2:2. Nach Toren von Hajrulla und Maciejewski brachte Forkel die Gastgeber in der 89. Minute erneut in Führung. Kamm glich in der langen Nachspielzeit für Aue aus. - Der BFC Preussen trennte sich am zehnten Spieltag mit 1:1 von der SV Tasmania Berlin. Charmaine Häusl brachte die Gastgeber in der dritten Minute in Führung, Pedro Vitor glich in der 42. Minute aus. Nach der Pause fiel kein weiteres Tor; Preussen verpasste damit den dritten Sieg nacheinander. - Hertha BSC II gewann am zehnten Spieltag mit 2:0 beim SV Babelsberg 03. Änis Ben-Hatira traf zur Führung, ehe Filip Brekalo mit Gelb-Rot vom Platz musste. In Unterzahl erhöhte Theophilus Akoto in der Schlussminute. - Die VSG Altglienicke besiegte den RSV Eintracht 1949 mit 3:1. Luis Pohlenz glich Brooks’ Führung rasch aus, bevor Ali-Eren Ersungur die Berliner erneut nach vorn brachte. Brooks entschied die Partie mit seinem zweiten Treffer nach der Pause.
Die Eröffnungspartie des 10. Spieltages vom Freitagabend (18.9.26): Der Hallesche FC gewann beim FSV Zwickau nach Rückstand mit 3:1. Theo Martens brachte die Gastgeber entgegen dem Spielverlauf in Führung, ehe Bocar Baro noch vor der Pause ausglich. Nach zwei vergebenen Zwickauer Großchancen entschied Niclas Stierlin die Partie mit einem Doppelpack.
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Slamars Eigentor macht es noch einmal spannend
BSG Chemie Leipzig – Chemnitzer FC 1:3 (0:1)
Der Chemnitzer FC gewann am zehnten Spieltag bei Chemie Leipzig mit 3:1. Nach Toren von Roman Eppendorfer und Tom Baumgart führte der CFC 2:0, musste nach einer Roten Karte aber zittern. Dennis Slamars Eigentor brachte Chemie heran, ehe Amadeus Zamora in der Nachspielzeit traf.
Chemie kam mit dem ersten Saisonsieg bei Tasmania (5:2), der CFC nach einer Niederlage gegen Babelsberg. Im Alfred-Kunze-Sportpark begann Chemie stärker. Philipp Kühn köpfte nach einem Freistoß ins Tor, stand dabei aber im Abseits (6.). Chemnitz wurde über links und bei Standards gefährlicher. Tim Hoops blockte einen Schuss von Baumgart; nach der folgenden Ecke musste BSG-Torwart Bergmann zweimal eingreifen. Domenico Alberico schickte Ron Berlinski, der Bergmann umkurvte und querlegte, doch Wendt klärte vor Fesser (18.).
Chemie bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Stockinger legte am Strafraum für Eppendorfer ab. Wendt fälschte dessen Schuss aus 18 Metern per Kopf für Bergmann unhaltbar ab (28.). Chemies Trainer wechselte noch vor der Pause doppelt: Für Bradley Lokilo und Enke kamen Jakobi und Valon Aliji (43.).
Nach dem Seitenwechsel drückte Chemie. Malick Sanogo suchte über rechts den Weg in den Strafraum, Richter hielt einen Schuss von Silic im Nachfassen (52.). Dann traf Chemnitz: Bergmann ließ einen abgefälschten Versuch von Stockinger in die Mitte abprallen, Baumgart köpfte über den Torwart hinweg zum 0:2 ein (55.). Die BSG rannte an, Alberico vergab nach einem Solo die Vorentscheidung (64.). Einen Distanzschuss von Aliji lenkte CFC-Keeper Richter zur Ecke (66.).
In der 70. Minute kippte die Ausgangslage erneut. Der eingewechselte Justin Gröger riss Kühn kurz vor dem Strafraum zu Boden und sah Rot. Jakobi schoss den folgenden Freistoß über das Tor. Leipzig reklamierte später nach einem Schuss von Jakobi an den angelegten Arm von Tchouangue einen Handelfmeter, doch der Pfiff blieb aus (74.).
Chemie erhöhte den Druck und kam durch ein Eigentor zurück: Sanogo brachte den Ball von rechts ins Zentrum, Slamar lenkte ihn aus kurzer Distanz mit dem Oberkörper ins eigene Netz (86.). In Überzahl drängte Chemie auf das 2:2, Hoffmanns Kopfball war aber zu schwach. Statt des Ausgleichs fiel das letzte Tor für Chemnitz: Der eingewechselte Zamora traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 1:3. Chemnitz brachte den Vorsprung ins Ziel.
Zuschauer: 4999
Spielstätte: Alfred-Kunze-Sportpark Hauptfeld, Leipzig
Schiedsrichter: Eugen Ostrin – Jens Klemm, Chris Rauschenberg
Tore: 0:1 (29.) Eppendorfer; 0:2 (56.) Baumgart; 1:2 (86.) Slamar (Eigentor); 1:3 (90.+4) Zamora Gonzalez
Mannschaftsaufstellungen:
BSG Chemie Leipzig: Bergmann, Hoops, Enke (43. Aliji), Sanogo, Reincke (84. Hoffmann), Kühn, Wendt, Sanin, Silic (69. Profis), Eyenga Lokilo (43. Jakobi), Kratzer
Chemnitzer FC: Richter, Löhmannsröben (53. Gröger), Geipl, Stockinger (68. Vogt), Berlinski (68. Marx), Alberico, Fesser (85. Zamora Gonzalez), Tchouangue (85. Pistol), Slamar, Eppendorfer, Baumgart
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Sanogo, Hoops, Aliji (BSG Chemie Leipzig) – Berlinski, Geipl, Marx (Chemnitzer FC); Rote Karte: Gröger (Chemnitzer FC, 70.).
Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / Chemnitzer FC
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Zehn Leipziger drehen das Traditionsduell
FC Carl Zeiss Jena – 1. FC Lok Leipzig 1:2 (1:1)
Der 1. FC Lok Leipzig hat beim FC Carl Zeiss Jena trotz mehr als einer Halbzeit in Unterzahl mit 2:1 gewonnen. Luca Wollschläger brachte die Gastgeber früh in Führung, Eren Öztürk antwortete umgehend. Nach der Roten Karte für Jan-Philipp Stein schien Jena im Vorteil. Doch Ayodele Adetula drehte die Partie kurz nach der Pause, und Lok verteidigte den Vorsprung vor 8.909 Zuschauern bis zum Schluss.
Im Ernst-Abbe-Sportfeld dauerte es nur vier Minuten bis zum ersten Tor. Wollschläger schoss im Strafraum, Lok-Torwart Jonas Wendlinger konnte den Ball nicht festhalten. Den Abpraller köpfte der Jenaer selbst zum 1:0 ein. Lange hielt die Führung nicht: Öztürk setzte sich in der achten Minute gegen Jenas Abwehr durch und traf mit rechts ins linke untere Eck. Lok übernahm danach über weite Strecken die Initiative. Nach einer Ecke von Dorian Čevis zwang Ziane FCC-Keeper Till Härting mit einem Kopfball zu einer starken Parade (18.).
Jena tat sich im Spiel nach vorn zunächst schwer. Erst später kamen die Gastgeber wieder zu klareren Aktionen: Wendlinger parierte gegen Wollschläger (37.), ein Kopfball von Elias Löder landete zwei Minuten darauf im Tor. Der Treffer zählte offenbar wegen eines vorangegangenen Schiebens von Malik Talabidi gegen Nils Kaiser nicht. Lok verlor den verletzten Wilton, für den in der 41. Minute Böhm kam. Dann folgte die nächste Zäsur: Rückkehrer Stein traf Löder mit hohem Bein im Gesicht und sah in der 43. Minute Rot. Zur Pause stand es dennoch 1:1.
Jenas Trainer Marco Grote brachte mit Ajvazi und Teuber zwei neue Spieler. Der nächste Treffer fiel aber auf der anderen Seite. Farid Abderrahmane zog aus der Distanz ab, Härting ließ den Ball nach vorn abprallen. Adetula verwertete den Nachschuss in der 49. Minute zum 1:2. Lok musste seinen Vorsprung fortan mit zehn Spielern behaupten.
Jena erhöhte nach weiteren Wechseln den Druck. Burmeister vergab zwei Möglichkeiten, ehe Wendlinger einen Schuss von Sören Reddemann aus kurzer Distanz abwehrte (63.). Die Gäste standen nun tief; Wollschläger köpfte eine Flanke von Butzen am Tor vorbei. In der Schlussphase hielt Härting gegen den frei durchgebrochenen Arcalean das 1:2 fest, Marcel Hoppe schoss in der Nachspielzeit knapp am Lok-Tor vorbei. So blieb es beim Auswärtssieg für die Leipziger, deren Abwehr die Überzahl des FCC überstand. Jena fehlte trotz eines Mannes mehr die Präzision zum Ausgleich.
Zuschauer: 8909
Spielstätte: Ernst-Abbe-Sportfeld, Jena
Schiedsrichter: Christoph Dallmann – Sirko Müke, Tobias Grzelka
Vierter Offizieller: Johannes Schipke
Tore: 1:0 (5.) Wollschläger; 1:1 (8.) Öztürk; 1:2 (49.) Adetula
Mannschaftsaufstellungen:
FC Carl Zeiss Jena: Härting, Reddemann, Lankford (56. Eshele), Wollschläger, Talabidi (56. Hoppe), Aigner, Löder (46. Teuber), Fritz (72. Munser), Werner (46. Ajvazi), Butzen, Burmeister
1. FC Lokomotive Leipzig: Wendlinger, Stein, Wilton (41. Böhm), Schierack, Abderrahmane, Adetula (69. Arcalean), Ziane (69. Bornschein), Siebeck, Kaiser (84. Rühlemann), Čevis, Öztürk (84. Dombrowa)
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Aigner, Wollschläger (FC Carl Zeiss Jena) – Čevis (1. FC Lokomotive Leipzig); Rote Karte: Stein (1. FC Lokomotive Leipzig, 44.).
Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / 1. FC Lok Leipzig
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Dadashov trifft doppelt: BFC bestraft Magdeburgs Fehler
BFC Dynamo – 1. FC Magdeburg II 4:1 (2:1)
Der BFC Dynamo hat am zehnten Spieltag einen Rückstand in einen 4:1-Heimsieg verwandelt. Berlin nutzte Magdeburger Aufbaufehler, wurde nach der Pause aber passiv. Rufat Dadashovs verwandelter Handelfmeter brachte die Vorentscheidung.
Im Sportforum ruhte der Ball zunächst in der ersten Minute. Diren Günay prüfte FCM-Torwart Robert Kampa früh, auf der anderen Seite scheiterte Magnus Baars an Paul Hainke (14.). Kurz darauf schlug Magdeburg zu: Nach einer Ecke brachte Kevin Manthey die Gäste in Führung (15.).
Die Antwort zeigte Magdeburgs Anfälligkeit bei ruhenden Bällen. Nach einem langen Einwurf verlängerte Levin Mattmüller per Kopf an die Latte; den Abpraller schob Dadashov aus kurzer Distanz zum 1:1 ein (17.). Weitere weite Einwürfe brachten die Gäste in Bedrängnis. Beim Führungstreffer kam ein Fehler im Spielaufbau hinzu: Günay lief mit dem Ball auf das Tor zu, wurde noch abgedrängt, doch Tim Windsheimer traf aus 17 Metern flach zum 2:1 (23.).
Berlin ließ Chancen aus. Leander Fritzsche schoss aus der Distanz zu zentral, nach einer Flanke von Joey Breitfeld nutzte der BFC einen weiteren Aussetzer der Magdeburger Abwehr nicht. Die Gäste hatten ihrerseits vor der Pause eine gute Freistoßposition: Tony Reitz blieb an der Mauer hängen, Elisio Widmann setzte den Nachschuss knapp vorbei (42.). Angesichts der FCM-Fehler ging die Berliner Führung in Ordnung.
Nach dem Wechsel änderte sich das Bild. Magdeburg setzte sich beim BFC fest, kam bis zur Grundlinie, fand dort aber keinen Abnehmer. Reitz verfehlte mit einem Freistoß und einem Distanzschuss das Tor; auch nach einem Zuspiel von Dadashov zielte er zu hoch (54.). Dynamo zog sich zurück und entwickelte kaum noch Entlastung; der knappe Vorsprung geriet damit wieder in Gefahr.
Den entscheidenden Impuls gab eine Szene im Magdeburger Strafraum. Ein Schuss von Günay wurde mit der Hand geblockt, Schiedsrichter Luis Riedel zeigte auf den Punkt. Dadashov verlud Kampa und traf rechts unten zum 3:1 (68.). Zehn Minuten später parierte Kampa nach einer Ecke zunächst den Kopfball von Tobias Gunte, beim Nachschuss war er geschlagen (78.). Magdeburg suchte weiter den Weg nach vorn, doch Luis Trus scheiterte aus kurzer Distanz an Hainke (82.). Der BFC blieb damit seit Anfang August ungeschlagen; Magdeburg kassierte nach den Niederlagen gegen Preussen und Aue die dritte Pleite binnen acht Tagen.
Zuschauer: 1894
Spielstätte: Sportforum Stadion, Berlin
Schiedsrichter: Luis Riedel – Max Kluge, Oliver Seib
Tore: 0:1 (15.) Manthey; 1:1 (17.) Dadashov; 2:1 (23.) Windsheimer; 3:1 (68.) Dadashov (Strafstoß); 4:1 (78.) Gunte
Mannschaftsaufstellungen:
BFC Dynamo: Hainke, Liebelt, Miftaraj, Mattmüller, Sadrifar (84. Noack), Fritzsche, Dadashov (87. Bölke), Breitfeld (59. Ceesay), Windsheimer (87. Savicevic), Gunte, Günay (84. Seven)
1. FC Magdeburg II: Kampa, Birk, Widmann (69. Trus), Korsch, Reitz, Niklaus (85. Probst), Trkulja, Zajusch, Mergner (56. Bräunling), Baars (85. Frohberg), Manthey (69. Sivic)
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Günay, Miftaraj, Sadrifar, Ceesay (BFC Dynamo) – Mergner, Baars, Birk (1. FC Magdeburg II).
Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / BFC Dynamo
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Erst souverän, dann unter Druck: GFC schlägt FSV
Greifswalder FC – FSV Luckenwalde 3:1 (1:0)
Am zehnten Spieltag baute Greifswald seine Serie aus. Beim 3:1 gegen Schlusslicht FSV Luckenwalde traf Grace Bokake Bolufe zweimal, Marcus Niemitz profitierte bei seiner Ecke von einem Torwartpatzer. Nach dem 3:0 musste Greifswald dennoch um den zweiten Heimsieg der Saison kämpfen.
Zunächst ruhte der Ball: Beide Mannschaften setzten zu Beginn ein Zeichen für eine Reform der Regionalliga. Danach bestimmte der GFC auf regennassem Rasen das Geschehen. Felix Heim und Bokake Bolufe fanden früh Lücken. Nach einer Ecke von Niemitz legte Heim am zweiten Pfosten in die Mitte. Bokake Bolufe ließ seinen Gegenspieler aussteigen und schoss zum 1:0 ein; der nasse Ball rutschte FSV-Keeper Tittel durch die Hände (13.).
Leipertz traf eine Volleyabnahme nach einem zu kurz geklärten Ball nicht voll (19.). Luckenwalde wurde stärker. Niklas Kaus setzte nach einem Solo einen Distanzschuss an den Pfosten (32.), später drängten die Gäste Greifswald tief zurück. Zur Pause blieb es beim knappen 1:0.
Der FSV kam schwungvoll aus der Kabine: Der eingewechselte Claas Zamzow war frei durch, doch ihm versprang vor Torwart Jakub Jakubov der Ball (47.). Dann entschieden zwei Greifswalder Standards die Partie scheinbar binnen weniger Minuten. Bei Niemitz’ scharf getretener Ecke faustete Tittel den Ball ins eigene Netz – 2:0 (49.). Nach einer weiteren Ecke gelang Luckenwalde die Klärung nicht. Lion Semic chipte den Ball in den Strafraum, Bokake Bolufe verlängerte per Kopf zum 3:0 (52.).
Doch der FSV gab sich nicht auf. Jakubov lenkte einen Schuss von Kapitän Fabio Schneider aus spitzem Winkel zur Ecke; kurz darauf brachten seine Vorderleute den Ball nicht weg. Felix Pilger traf durch mehrere Spieler hindurch zum 3:1 (60.). Greifswald verlor die Ordnung und leistete sich einen weiteren Fehler im Aufbau.
Der für den Doppeltorschützen eingewechselte Colin Kroll-Thiel hätte die Entscheidung herbeiführen können: Erst strich sein Kopfball über die Latte, dann traf er nach einem Fehler der Gäste aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Später musste der Angreifer am Knöchel behandelt und ausgewechselt werden. Luckenwalde drängte bis in die sechsminütige Nachspielzeit, forderte nach einem Handkontakt bei Lukas Walchhütter vergeblich Elfmeter. Vor 773 Zuschauern im Volksstadion brachte Greifswald den Vorsprung ins Ziel und blieb zum sechsten Mal nacheinander ungeschlagen.
Zuschauer: 773
Spielstätte: Stadion, Greifswald
Schiedsrichter: Lukas Pilz – Ahmad Chahrour, Luis Paul
Tore: 1:0 (13.) Bokake Bolufe; 2:0 (49.) Tittel (Eigentor); 3:0 (52.) Bokake Bolufe; 3:1 (60.) Pilger
Mannschaftsaufstellungen:
Greifswalder FC: Jakubov, Walchhütter, Hüther (72. Schößler), Bokake Bolufe (62. Awuah), Semic, Leipertz, Juckel (62. Kroll-Thiel; 83. Gomes Pereira), Seidemann, Niemitz, Heim (72. Adu), Seidel
FSV 63 Luckenwalde: Tittel, Collins (62. Mätzke), Will (46. Zamzow), Seidel, Jannene, Kaus (62. Neumann), Pilger (82. Heidrich), Schneider, Hathaway (76. Koplin), Kühn, Jacobi
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Niemitz, Heim (Greifswalder FC) – Pilger, Heidrich, Jacobi (FSV 63 Luckenwalde).
Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / Greifswalder FC
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Kamm entreißt RWE den Sieg in der Nachspielzeit
FC Rot-Weiß Erfurt – FC Erzgebirge Aue 2:2 (1:0)
Der FC Rot-Weiß Erfurt war im Spitzenspiel gegen Erzgebirge Aue zweimal auf Siegkurs – und musste sich vor 13.215 Zuschauern doch mit einem 2:2 begnügen. Romario Hajrulla brachte den Tabellenführer in Führung, Tim Maciejewski glich per umstrittenem Elfmeter aus. Als Dustin Forkel spät das 2:1 erzielte, schien Erfurts nächster Sieg greifbar. Doch Willi Kamm köpfte Aue in der elften Minute der Nachspielzeit noch zum Punktgewinn.
Zunächst lebte die Partie eher von ihrer Kulisse als von Torraumszenen. Die erste große Gelegenheit gehörte den Gästen: Nach einem Vorstoß von Pauling rettete Erfurts Torwart Otto in der 13. Minute mit dem Fuß. Bei dieser Aktion verletzte sich RWE-Kapitän Awoudja und musste durch Adesida ersetzt werden. Erfurt kam danach besser in die Offensive. Nach einem Dribbling von Assibey-Mensah schoss Hajrulla in der 26. Minute, doch Martin Männel parierte.
Die Führung fiel nach einem Standard: Wolf brachte in der 39. Minute eine Ecke in den Fünfmeterraum, Hajrulla lenkte den Ball mit dem rechten Knie ins Tor. Aue hatte die Hereingabe nicht geklärt. Mit dem knappen 1:0 ging es in die Kabinen.
Kurz nach Wiederbeginn zeigte Schiedsrichter Marvin Tennes nach einem Zweikampf mit Pauling auf den Punkt. Maciejewski ließ Otto in der 49. Minute keine Chance und verwandelte zum 1:1. Wenig später geriet das Spiel auch abseits des Rasens aus dem Takt: Wegen Rauch, Fackeln und Raketen aus dem Erfurter Fanbereich unterbrach Tennes die Begegnung und schickte beide Mannschaften vom Platz. Die Unterbrechung begann in der 54. Minute; erst rund zehn Minuten später wurde weitergespielt.
Erfurt suchte danach die erneute Führung. Ikene traf nur das Außennetz, später scheiterte Hajrulla an Männel. In der 76. Minute sahen Adesida und Schwarz Gelb; auch Trainer Fabian Gerber wurde verwarnt. In der 89. Minute gelang Forkel das 2:1: Nach Zuspiel von Assibey-Mensah flankte Fehler, Forkel vollendete per Flugkopfball. Wegen der Unterbrechung waren 13 Minuten Nachspielzeit angezeigt – Zeit genug für Aue. In der 90.+11. Minute setzte sich Loubongo gegen Boboy durch und flankte auf Kamm, der zum 2:2 einköpfte. Erfurt bleibt ungeschlagen, Aue nimmt nach zweimaligem Rückstand einen Punkt mit. Dem Spitzenreiter entglitt der Sieg erst in der Nachspielzeit.
Zuschauer: 13.215
Spielstätte: Steigerwaldstadion, Erfurt
Schiedsrichter: Marvin Tennes – Tim Gerstenberg, Lennard Jasper Brenmoehl
Vierter Offizieller: Lukas Pilz
Tore: 1:0 (39.) Hajrulla; 1:1 (50.) Maciejewski (Strafstoß); 2:1 (89.) Forkel; 2:2 (90.+11) Kamm
Mannschaftsaufstellungen:
FC Rot-Weiß Erfurt: Otto, Schwarz (83. Fehler), Ikene, Awoudja (15. Adesida), Assibey-Mensah (90.+10 Becker), Hajrulla, Wolf (90.+10 Quiala Tito), Forkel, Walther, Boboy, Dehl (83. Caciel)
FC Erzgebirge Aue: Männel, Angleberger, Fišl (86. Heidrich), Strietzel, Lihsek, Wagner (90.+5 Skarlatidis), Kapp, Pauling (86. Loubongo-M'Boungou), Burghardt (90.+5 Kokovas), Kamm, Maciejewski (90.+5 Prosche)
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Dehl, Schwarz, Adesida, Walther (FC Rot-Weiß Erfurt) – Fišl, Kamm, Skarlatidis (FC Erzgebirge Aue).
Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / FC Rot-Weiß Erfurt
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Zweimal Brooks: RSV bleibt ohne Sieg
VSG Altglienicke Berlin – RSV Eintracht 1949 3:1 (2:1)
Die VSG Altglienicke hat am zehnten Spieltag ihren fünften Saisonsieg eingefahren. Beim 3:1 gegen den RSV Eintracht 1949 prägte Abwehrspieler John Anthony Brooks mit zwei Treffern die Partie. Der Aufsteiger beantwortete dessen Führung umgehend, doch Ali-Eren Ersungur brachte die Berliner vor der Pause erneut nach vorn. Brooks sorgte im zweiten Durchgang für den Endstand.
Altglienicke hatte sich am Dienstag mit einem 2:1 in Zwickau nach zwei Liganiederlagen wieder gefangen. Der RSV war dagegen nach dem 1:2 gegen Greifswald auf der Suche nach einem Erfolgserlebnis. VSG-Trainer Dan Twardzik bot Brooks von Beginn an auf; beim Team von Thomas Franke stand Linus Löffler im Tor.
Nach 13 Minuten brachte Brooks die Gastgeber in Führung. Das 1:0 hielt aber nur zwei Minuten: Luis Pohlenz traf für Eintracht zum Ausgleich (15.). Der RSV ließ sich trotz der jüngsten Rückschläge nicht früh aus der Begegnung drängen. Aus Sicht der VSG verlor der gelungene Start damit rasch an Wert: Statt einen Vorsprung verwalten zu können, musste Altglienicke erneut vorlegen.
Die VSG benötigte bis zur 31. Minute, um den Vorsprung wiederherzustellen. Ali-Eren Ersungur erzielte das 2:1 und verschaffte den Berlinern eine günstigere Ausgangslage für den zweiten Durchgang. Der RSV hatte auf den ersten Rückstand eine Antwort gefunden, auf den zweiten vor der Pause nicht mehr. So ging die Begegnung trotz des schnellen Stahnsdorfer Ausgleichs mit einem knappen Vorsprung der Hausherren in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Führung zunächst schmal. In der 58. Minute war abermals Brooks zur Stelle und erhöhte auf 3:1. Sein Doppelpack gab Altglienicke erstmals einen Vorsprung von zwei Toren und zwang die Gäste, einer schwierigeren Aufgabe hinterherzulaufen. Die VSG behauptete ihren Vorsprung bis zum Abpfiff.
Der Sieg trägt eine ungewöhnliche Handschrift: Zwei der drei Berliner Tore gingen auf einen Innenverteidiger, während Ersungur die entscheidende erneute Führung erzielte. Altglienicke steht nach zehn Spielen bei 18 Punkten und hält Kontakt zur Spitzengruppe. Für den RSV, der mit sechs Zählern im unteren Tabellendrittel bleibt, war Pohlenz’ Ausgleich nur eine kurze Unterbrechung des Negativlaufs. Am kommenden Spieltag tritt die VSG bei Magdeburgs zweiter Mannschaft an; Eintracht empfängt den Chemnitzer FC.
Zuschauer: 309
Spielstätte: Spree-Arena, Fürstenwalde/Spree
Schiedsrichter: Florian Strübing – Niclas Rose, Tobias Grzelka
Tore: 1:0 (13.) Brooks; 1:1 (15.) Pohlenz; 2:1 (31.) Ersungur; 3:1 (58.) Brooks
Mannschaftsaufstellungen:
VSG Altglienicke Berlin: Klatte, Czyborra, Sonnenberg, Nietfeld (62. Kizildemir), Schickersinsky (82. Türpitz), Barylla, Saliger (46. Oduah), Rieder, Sylla (62. Tattermusch), Brooks, Ersungur (41. Ibrahimi)
RSV Eintracht 1949: Löffler, Pohlenz, Smailovic, Hasenberg, Kim, Williams, Boulehris (76. Chornenkyi), Bilbija, Uwakhonye, Eliakim Kukanda, Nathanael Kukanda (76. Baraze Adam)
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Ersungur, Kizildemir (VSG Altglienicke Berlin) – Nathanael Kukanda, Eliakim Kukanda (RSV Eintracht 1949).
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Hertha schlägt in Unterzahl noch einmal zu
SV Babelsberg 03 – Hertha BSC II 0:2 (0:0)
Nach drei Niederlagen in Serie hat Hertha BSC II beim SV Babelsberg 03 wieder gewonnen. Änis Ben-Hatira brachte die Berliner im Karl-Liebknecht-Stadion in Führung, nur drei Minuten später sah Filip Brekalo Gelb-Rot. Der Gastgeber konnte die Überzahl nicht zum Ausgleich nutzen. Stattdessen besorgte Theophilus Akoto kurz vor Schluss das 0:2.
Die Vorzeichen hatten eher für Babelsberg gesprochen: Das Team war mit einem 1:0 beim zuvor ungeschlagenen Chemnitzer FC in die Partie gegangen. Im jüngsten Heimspiel gegen Halle hatte es 1:1 gespielt. Herthas U23 dagegen hatte zuletzt gegen Halle, Jena und Erfurt verloren. Im direkten Duell am zehnten Spieltag sollte sich dieser Formunterschied nicht im Ergebnis niederschlagen. Bis zur Pause blieb es beim 0:0; mehr als die Verwarnung für Herthas Mustafa Kourouma in der 38. Minute verzeichnete der veröffentlichte Spielticker aus der ersten Hälfte nicht.
Babelsberg reagierte bereits zum Wiederbeginn personell. Min-gi Kang ersetzte Matthew Meier, Amadeus Ebel kam für Tino Schmidt. Auch Herthas Trainer Rejhan Hasanović wechselte: Akoto übernahm für Yannick Müller. Noch vor Ablauf einer Stunde brachte Babelsberg mit Jesaja Herrmann und Simon Gollnack zwei weitere Offensivkräfte für Lukas Lämmel und Joshua Okpalaike, den Siegtorschützen von Chemnitz. Das lange torlose Spiel bekam seine entscheidende Wendung jedoch durch einen Berliner Joker.
Hertha wechselte in der 65. Minute doppelt: Maris Schößler ersetzte Kian Todorović, Änis Ben-Hatira kam für Shalva Ogbaidze. Vier Minuten später traf Ben-Hatira zum 0:1. Für die Gäste wurde es unmittelbar danach kompliziert: Brekalo sah in der 71. Minute Gelb und schon eine Minute später die zweite Verwarnung. Von der 72. Minute an musste Hertha die knappe Führung zu zehnt verteidigen. Babelsbergs Trainer Michael Braune brachte daraufhin mit Ardahan Yilmaz für Noah Salaske seinen fünften Wechselspieler. Der erhoffte Ausgleich blieb aus.
Hertha überstand die Schlussphase in Unterzahl und setzte selbst den letzten Treffer. Akoto, seit der Pause auf dem Feld, erhöhte in der 90. Minute auf 0:2. So wurde aus dem Auswärtsspiel nach drei Niederlagen ein Befreiungsschlag für die Berliner Reserve. Für Babelsberg endete der Schwung des Sieges in Chemnitz mit einer Heimniederlage: Trotz langer Überzahl gelang Nulldrei kein Tor. Den Unterschied machten an diesem Nachmittag zwei eingewechselte Herthaner.
Zuschauer: 2795
Spielstätte: Karl-Liebknecht-Stadion, Potsdam
Schiedsrichter: Patrick Kluge – Albert Lehmann, Laurenz Werner
Tore: 0:1 (68.) Ben-Hatira; 0:2 (89.) Akoto
Mannschaftsaufstellungen:
SV Babelsberg 03: Müller, Lang, Wegener, Werbelow, Lämmel (57. Herrmann), Okpalaike (57. Gollnack), Meier (46. Kang), Schmidt (46. Ebel), Salaske (74. Yilmaz), Hasse, Büch
Hertha BSC II: Özkanli, Schopper, Kourouma, Ngwa, Müller (46. Akoto), Kannewurf, Brekalo, Mamuzah Lum, Ogbaidze (65. Ben-Hatira), Weiland, Todorovic (65. Schößler)
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karte: Kang (SV Babelsberg 03) – Kourouma, Brekalo, Özkanli (Hertha BSC II); Gelb-Rote Karte: Brekalo (Hertha BSC II, 72.).
Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / SV Babelsberg 03
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Rückkehrer Vitor stoppt Preussen in Lankwitz
BFC Preussen – SV Tasmania Berlin 1:1 (1:1)
Zwei Berliner Teams, zwei gegensätzliche Ausgangslagen – und am Ende ein Punkt für beide: Der BFC Preussen hat im Heimspiel gegen den SV Tasmania Berlin seinen dritten Sieg in Folge verpasst. Charmaine Häusl brachte die Gastgeber schon in der dritten Minute in Führung. Pedro Vitor glich kurz vor der Pause aus. Das 1:1 hatte auch nach 90 Minuten Bestand.
Für Preussen bot das Stadtduell die Gelegenheit, eine erfolgreiche Englische Woche zu vollenden. Auf das 4:1 gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Magdeburg war ein 2:0 beim FSV 63 Luckenwalde gefolgt. Tasmania dagegen reiste nach dem 1:3 beim BFC Dynamo und dem 2:5 gegen Chemie Leipzig nach Lankwitz. 30 Gegentore in neun Ligaspielen unterstrichen die Schwierigkeiten des Aufsteigers in der Defensive. Trainer Pardis Fardjad-Azad stellte im Tor Elias Höftmann anstelle von Mateusz Mika auf; der nach einer Fußverletzung zurückgekehrte Pedro Vitor stand erstmals wieder in der Startelf.
Der Beginn schien das Gefälle der vergangenen Tage zunächst zu bestätigen. Häusl traf in der dritten Minute zum 1:0 für die Mannschaft von Trainer Daniel Volbert. Tasmania musste damit erneut einem frühen Rückstand hinterherlaufen: Gegen Chemie hatte es bereits nach 16 Minuten 0:2 gestanden. In der Partie bei Preussen hielt die Führung bis kurz vor die Pause.
Dann schlug Tasmania in der 42. Minute zurück. Pedro Vitor erzielte das 1:1 und gab seinem Comeback damit eine weitere Pointe: Erst am Mittwoch war der Angreifer gegen Chemie nach seiner Verletzung zu ersten Regionalliga-Minuten in dieser Saison gekommen. Im Vorjahr hatte er in der Oberliga 22 Tore erzielt. Sein Ausgleich im Preussen-Stadion stellte noch vor dem Seitenwechsel den späteren Endstand her.
Nach der Pause gelang keiner Mannschaft ein weiteres Tor. Preussen konnte seine frühe Führung nicht in den erhofften dritten Sieg binnen acht Tagen ummünzen; Tasmania hielt nach der jüngsten Niederlagenserie wenigstens einen Punkt fest. Der Blick auf die Tabelle zeigt zugleich die Grenzen dieses Teilerfolgs: Preussen steht nach zehn Partien bei zehn Zählern, Tasmania bei fünf. Der Gastgeber muss sich vorwerfen lassen, aus der guten Ausgangslage nach Häusls frühem Treffer keinen Heimsieg gemacht zu haben. Für die Gäste war entscheidend, dass sie diesmal auf den Rückstand eine Antwort fanden und das Unentschieden bis zum Abpfiff behaupteten.
Zuschauer: 409
Spielstätte: Preussen-Stadion NR1, Berlin
Schiedsrichter: Kai Kaltwaßer – Pascal Wien, Christoph Beblik
Tore: 1:0 (1.) Häusl; 1:1 (33.) Cruz Magalhaes
Mannschaftsaufstellungen:
BFC Preussen: Palmowski, Gramberg, Lessel, Vierling, Fontein, Maric (90. Abou-Chaker), Butkovic (64. Dikarev), Inderwisch, Wosz (72. Adekunle), Häusl, Meyer
SV Tasmania Berlin: Höftmann, Labbouz (87. Grigoriadis), Cruz Magalhaes (80. Beyazit), Cakmak, Mensah, Collins, Baca, Rehder, Wostrikow (87. Numic), Janeš, Berko
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Gramberg, Häusl, Maric (BFC Preussen) – Wostrikow, Beyazit (SV Tasmania Berlin); Gelb-Rote Karte: Gramberg (BFC Preussen, 61.).
--- 10. SPIELTAG - REGIONALLIGA NORDOST ---
Doppelpacker Stierlin entscheidet in Zwickau
FSV Zwickau – Hallescher FC 1:3 (1:1)
Der Hallesche FC hat das Flutlichtduell beim FSV Zwickau nach Rückstand mit 3:1 gewonnen. Theo Martens bestrafte zunächst die mangelnde Chancenverwertung der überlegenen Gäste, ehe Bocar Baro noch vor der Pause ausglich. Nach dem Seitenwechsel ließ Zwickau zwei Möglichkeiten zur erneuten Führung aus – und Niclas Stierlin entschied die Partie mit einem Doppelpack.
Halle übernahm vom Anpfiff weg die Initiative, presste griffig und verlagerte sein Angriffsspiel bevorzugt auf die rechte Seite. Bereits nach zwei Minuten lag der Ball im Zwickauer Tor, Baro hatte jedoch im Abseits gestanden. Kurz darauf verfehlte Stanley Ratifo mit einer artistischen Direktabnahme nur knapp das Ziel (5.). Der FSV fand gegen die kompakte Hallenser Ordnung zunächst kaum Entlastung.
Die beste Gelegenheit hatte Ratifo: Nach Baros Ablage traf der Angreifer aus halbrechter Position den Pfosten (23.). Auch Stierlins Kopfball und Julien Damelangs Abschluss entschärfte Lucas Hiemann. Umso überraschender fiel die Führung auf der Gegenseite. Zwickau löste sich nach einem Ballgewinn mit wenigen Kontakten aus dem Druck, Veron Dobruna schickte Martens, der Luca Bendel aus 13 Metern gefühlvoll überlupfte (30.).
Plötzlich wankte der HFC. Paul-Philipp Besong lief gemeinsam mit Dobruna auf Bendel zu, entschied sich aber gegen den Querpass und traf den Pfosten (39.). Eine Minute später schoss Fynn Seidel nach einem Aufbaufehler genau auf Bendel. Das rächte sich: Eine Hereingabe wurde nur unzureichend geklärt, Baro nahm den Ball aus 16 Metern per Dropkick und jagte ihn zum 1:1 in den Winkel (42.).
Nach dem Wechsel erarbeitete sich Zwickau über Standards zwei Großchancen. Bendel parierte Dobrunas Kopfball aus kurzer Distanz auf der Linie (60.), wenig später köpfte Besong aus vier Metern links vorbei (61.). In der nun offenen Begegnung erwies sich Halle als reifer und effizienter.
Ein schneller Gegenstoß aus dem eigenen Strafraum brachte die Wende. Stierlin gewann das Laufduell gegen den eingewechselten Edgar Kaizer und vollendete vor Hiemann abgeklärt zu seinem sechsten Saisontor (71.). Vier Minuten später schlug der Mittelfeldspieler erneut zu: Damelang bediente ihn am Fünfmeterraum, Stierlin schoss kompromisslos unter die Latte (75.). Zwickau warf alles nach vorn, doch der HFC verteidigte souverän und hätte durch Lucas Ehrlich beinahe noch erhöht (86.). Halle bestätigte seine aufsteigende Form, während der FSV seinen vergebenen Chancen nachtrauern musste.
Zuschauer: 5710
Spielstätte: GGZ-Arena, Zwickau
Schiedsrichter: Marko Wartmann – Nils Schröter, Leon Maximilian Metz
Vierter Offizieller: Lars Albert
Tore: 1:0 (31.) Martens; 1:1 (43.) Baro; 1:2 (71.) Stierlin; 1:3 (76.) Stierlin
Mannschaftsaufstellungen:
FSV Zwickau: Hiemann, Moritz (65. Kaizer), von Baer, Dobruna (75. Albert), Martens (83. Riesen), Besong, Fobassam Nawe, Putze (83. Harant), Ziemer, Seidel, Haubner (75. Hannemann)
Hallescher FC: Bendel, Halili, Baro (80. Ehrlich), Stierlin, Kulke (65. Atilgan), Hauptmann, Becker, Kastull, Ratifo (80. Langhammer), Landgraf (87. Schmedemann), Damelang
Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karte: Seidel (FSV Zwickau) – Halili, Kastull (Hallescher FC).
Externer Link: Pressekonferenz nach dem Spiel. Quelle: Youtube / FSV Zwickau
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Redaktion: Holger Elias (NOFV)
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