Regionalliga Nordost

Regionalliga Nordost: Nachholspiele

Lok – Hertha 03 0:2 / GFC – FCM II 1:3 / VSG – FCE 3:1 / Dynamo – FSV 63 0:1 / FSV – Hertha II 2:0

Die Nachholspiele vom Mittwoch, 25.03.26: Hertha 03 Zehlendorf hat für die große Überraschung gesorgt und Spitzenreiter 1. FC Lok Leipzig mit 2:0 besiegt. Nach einem offenen ersten Durchgang mit einem zu Unrecht aberkannten Lok-Tor waren die Berliner nach der Pause das zielstrebigere und bessere Team; Jones traf per Elfmeter, Schulz erhöhte per abgefälschtem Schuss. Lok blieb im zweiten Abschnitt über weite Strecken ideenlos und kassierte einen empfindlichen Dämpfer im Titelrennen. - Der Greifswalder FC begann stark und war vor allem nach Standards gefährlich, geriet gegen die zunehmend effizientere Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg aber durch Mergner und Frenzel mit 0:2 in Rückstand. Striezel brachte die Gastgeber kurz vor der Pause per Kopf zurück, doch Leipertz entschied die Partie nach dem Seitenwechsel mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 3:1. Magdeburg verteidigte den Vorsprung danach souverän und nahm dank eines abgeklärten Auftritts verdient drei Punkte mit. - Der FC Eilenburg führte bei der VSG Altglienicke nach einer disziplinierten ersten Halbzeit durch Mattmüller verdient mit 1:0, verlor nach der Pause aber den Zugriff auf die Partie. Altglienicke steigerte den Druck deutlich, glich durch Joker Sylla aus und drehte die Begegnung anschließend durch Nietfeld und erneut Sylla zum 3:1. Für Eilenburg ist die Niederlage im Abstiegskampf ein schwerer Rückschlag, weil die Gäste lange nah an einem wichtigen Auswärtssieg waren. - Der FSV 63 Luckenwalde hat das Nachholspiel beim BFC Dynamo mit 1:0 gewonnen und dabei vor allem von einem Treffer Gollnacks nach einem Berliner Abwehrfehler profitiert. In einer zähen, chancenarmen Partie verteidigten die Gäste ihren Vorsprung diszipliniert, während der BFC trotz leichter Feldvorteile offensiv kaum Durchschlagskraft entwickelte. So reichte Luckenwalde ein konzentrierter Auftritt für drei wichtige Auswärtspunkte.

Das Spiel vom Dienstag, 24.03.26: Der FSV Zwickau hat Hertha BSC II nach einer insgesamt reifen Vorstellung mit 2:0 bezwungen. Die Partie kippte mit der Roten Karte gegen Decker in der 33. Minute, danach trafen Startsev kurz vor der Pause und Martens mit einem sehenswerten Distanzschuss direkt nach Wiederbeginn. Hertha hielt trotz Unterzahl phasenweise dagegen, scheiterte aber mehrfach an einem aufmerksamen Hiemann.

 

---------- 21. SPIELTAG DER REGIONALLIGA NORDOST ----------

 

Primus ohne Antwort: Lok unterliegt frechen Berlinern

1. FC Lok Leipzig – Hertha 03 Zehlendorf 0:2 (0:0)

Dass der Spitzenreiter ausgerechnet gegen das Schlusslicht stolpern würde, hatte sich im Bruno-Plache-Stadion allenfalls als dunkle Ahnung angekündigt. Nach 90 Minuten aber stand vor 4.409 Zuschauern ein Befund, der in seiner Klarheit keine Ausflüchte zuließ: Hertha 03 Zehlendorf gewann beim 1. FC Lok Leipzig verdient mit 2:0, spielte mutiger, griffiger und in den entscheidenden Momenten entschlossener – während der Favorit nach einer unruhigen ersten Halbzeit auch nach dem Seitenwechsel nie wirklich zu seinem Rhythmus fand.

Jochen Seitz hatte vor der Partie ausdrücklich vor den Berlinern gewarnt, doch seine Mannschaft wirkte von Beginn an eher wie ein Team, das auf den erwarteten Spielverlauf vertraute, als eines, das ihn energisch erzwingen wollte. Lok hatte zwar früh eine erste Annäherung, als Adetula nach einem Ballgewinn unter Druck zum Lupfer ansetzte und den Ball über das Tor setzte (5.), doch auch Zehlendorf meldete sich sofort an. Jones tankte sich in der 6. Minute robust über rechts durch, wenig später zog Keller nach einem Zug in den Strafraum aus 14 Metern ab, Naumann parierte den abgefälschten Ball aufmerksam (19.). Schon in dieser Phase zeichnete sich ab, dass der Tabellenletzte keineswegs als bloßer Statist auftreten würde.

Lok besaß durchaus seine Momente. In der 12. Minute spielte Arcalean flach in die Mitte, wo Adetula aus kurzer Distanz noch entscheidend gestört wurde. Cevis zwang Dedidis mit einem Abschluss aus 14 Metern zum Eingreifen (27.), und in der 38. Minute verpasste Siebeck nach einer verlängerten Freistoßflanke am rechten Pfosten nur um Haaresbreite. Vor allem Arcalean war der auffälligste Leipziger, suchte Eins-gegen-eins-Situationen, kam über beide Seiten und brachte Unruhe in die Berliner Ordnung. Sein Treffer in der 24. Minute hätte die Begegnung kippen können: Nach Hereingabe von Grözinger schob er aus kurzer Distanz ein, doch der Assistent hob die Fahne – eine Fehlentscheidung, wie sich bei näherem Hinsehen zeigte. Statt einer Leipziger Führung blieb es bei einem Spiel, in dem der Spitzenreiter viel Stückwerk anbot und Hertha mit wachsender Frechheit auftrat.

Wie unangenehm die Gäste waren, zeigte besonders die 26. Minute, als Yamada von rechts querlegte und Hebisch den Ball aus bester Position nur knapp verpasste – eine Hundertprozentige, die Lok bereits als Warnsignal hätte dienen müssen. Auch Jones prüfte Naumann noch einmal aus der Distanz (34.), Smailovic setzte nach einem Leipziger Ballverlust einen Fernschuss, den der Lok-Schlussmann stark aus dem Eck holte (44.). Zur Pause war das 0:0 für den Favoriten schmeichelhaft genug, weil sich die Gastgeber zwar über das aberkannte Arcalean-Tor ärgern konnten, in der Summe aber weder Kontrolle noch jene Durchschlagskraft entwickelten, die ein Tabellenführer im Heimspiel gegen den Letzten ausstrahlen sollte.

Wer nach dem Seitenwechsel eine Leipziger Reaktion erwartete, sah stattdessen ein zunehmend fahriges Spiel der Hausherren. Zehlendorf blieb präsent, der eingewechselte Günay brachte sofort zusätzliche Dynamik ins Offensivspiel, während Lok die Wege in die gefährlichen Räume nur noch selten sauber fand. Die Partie wurde zerfahren, auf Leipziger Seite häuften sich ungenaue Zuspiele, Diskussionen und Ballverluste. Als Schulz in der 62. Minute nach einem Lauf in den Strafraum nach einer Berührung durch Zimmer zu Fall kam, zeigte Schiedsrichterin Miriam Schwermer folgerichtig auf den Punkt. Jones übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß flach ins linke Eck – 0:1 (63.).

Der Rückstand entblößte die Unsicherheit des Primus. Statt Wucht und Druck folgten weitere Ungenauigkeiten. Zehlendorf verteidigte kompakt, schob entschlossen nach und lauerte auf die Räume, die Lok nun immer häufiger öffnete. In der 70. Minute nutzten die Berliner das eiskalt: Schulz zog aus rund 15 Metern ab, Wilton fälschte unhaltbar ab – 0:2. Es war der Moment, in dem aus Leipziger Nervosität endgültig Ratlosigkeit wurde.

Die Gastgeber stemmten sich zwar gegen die drohende Niederlage, doch ihre Bemühungen blieben blass. Ziane köpfte am langen Pfosten vorbei (85.), Adetula drosch eine Ecke weit über das Tor (87.), Öztürk zwang Dedidis in der Nachspielzeit noch einmal zu einer Parade. Viel zwingender aber blieben die Berliner: Schulz und Yamada verpassten sogar den dritten Treffer (76.), Doll traf in der 85. Minute den rechten Pfosten. Dass Zehlendorf die Schlussphase ohne größere Probleme herunterspielte, sagte letztlich alles über diesen Abend. Lok fehlte, wie es auch Lukas Wilton später ansprach, an Intensität in den Zweikämpfen; Seitz monierte, dass einige Spieler nicht ihr Niveau erreicht hätten. Es war ein bitterer Rückschlag im Aufstiegsrennen – und für Hertha 03 ein seltener, aber hochverdienter Befreiungsschlag.

Zuschauer: 4409

Spielstätte: Bruno-Plache-Stadion Hauptfeld, Leipzig

Schiedsrichter: Miriam Schwermer – Johannes Schipke, Albert Lehmann

Tore: 0:1 (63.) Jones, 0:2 (70.) Wilton (Eigentor)

Mannschaftsaufstellungen:
1. FC Lokomotive Leipzig: Naumann, Wilton (72. Kusic), Abderrahmane (65. Öztürk), Adetula, Ziane, Siebeck, Zimmer (80. Maier), Arcalean, Čevis (72. Kang), Grözinger, von Piechowski
FC Hertha 03 Zehlendorf: Dedidis, Smailovic, Wilton, Jones (88. Reimann), May, Yamada (90.+4 Yoldas), Hebisch (77. Wicht), Schulz, Keller (77. Doll), Quiala, Schulze (46. Günay)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Siebeck (1. FC Lokomotive Leipzig) – Wilton, Hebisch, Günay (FC Hertha 03 Zehlendorf)

 

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Altglienicke dreht Rückstand gegen Eilenburg

VSG Altglienicke – FC Eilenburg 3:1 (0:1)

Der FC Eilenburg war lange drauf und dran, im Abstiegskampf ein Ausrufezeichen zu setzen, doch am Ende stand für die Sachsen nur die bittere Erkenntnis, eine gute Ausgangslage leichtfertig aus der Hand gegeben zu haben. Bei der VSG Altglienicke führte der Vorletzte nach einer disziplinierten ersten Halbzeit verdient, ehe die Berliner nach der Pause sichtbar an Tempo, Wucht und Zielstrebigkeit zulegten und die Begegnung binnen 19 Minuten komplett drehten. Beim 3:1-Erfolg der Gastgeber erwiesen sich vor allem die Wechsel als Wirkungstreffer.

Altglienicke übernahm vor 204 Zuschauern von Beginn an den Ballbesitz, doch aus dem optischen Übergewicht entstand zunächst wenig Substanz. Eilenburg verteidigte mit enger letzter Linie, schob aufmerksam in die Halbräume und zwang die VSG immer wieder zu Distanzversuchen. So rauschte ein Schuss nach einer kurz ausgeführten Ecke am Tor vorbei, Tallig traf den Ball aus 20 Metern nicht sauber, und obwohl die Gastgeber aktiv nach vorn arbeiteten, fehlte es ihrem Spiel im letzten Drittel an Präzision und Tiefgang.

Die Gäste dagegen hatten früh einen klaren Plan: tief stehen, das Zentrum verdichten und nach Ballgewinn mit Tempo umschalten. Schon nach einer Viertelstunde wurde dieses Muster erstmals gefährlich, als Mattmüller Niemitz bediente und VSG-Keeper Zwick zur Ecke retten musste. Eilenburg gewann nun an Zutrauen, fuhr seine Gegenstöße auffallend strukturiert und blieb damit gefährlicher als der Favorit aus dem geordneten Ballbesitz. Zwar setzte Türpitz in der 26. Minute mit einem wuchtigen Schuss aus 20 Metern einen Warnschuss an die Latte, doch es blieb der einzige echte Moment, in dem Altglienicke die stabile Ordnung der Sachsen ernsthaft erschütterte.

Auf der anderen Seite war die Führung der Gäste die logische Folge ihres Ansatzes. Nach einem weiteren schnellen Umschaltmoment wurde Mattmüller steil geschickt, behielt vor Zwick die Ruhe und schob flach zum 1:0 ein (31.). Es war ein Treffer, der das Spiel der ersten Halbzeit treffend spiegelte: Altglienicke hatte zwar die Initiative, Eilenburg aber die klarere Idee. Selbst kurz vor der Pause, als die Berliner sich einmal sehenswert in den Strafraum kombinierten, brachte Tallig den Ball aus spitzem Winkel nicht aufs Ziel. So ging die Führung der Gäste, die robust verteidigten und mit ihren Nadelstichen die größere Gefahr ausstrahlten, durchaus in Ordnung.

Trainer und Umfeld der VSG dürften in der Kabine den richtigen Ton gefunden haben, denn mit Wiederbeginn veränderte sich das Bild spürbar. Altglienicke brachte mit Ibrahimi und Zografakis sofort frisches Offensivpersonal, spielte aggressiver in die Zwischenräume und erhöhte den Druck auf eine Eilenburger Mannschaft, die nun tiefer und tiefer gedrängt wurde. Noch hielt die Abwehr der Gäste dem zunehmenden Druck stand, auch weil immer wieder ein Bein dazwischen kam. Doch das Spiel kippte nun sichtbar.

Der Ausgleich war schließlich die Konsequenz dieser Drangphase – und zugleich ein Produkt der Bank. Ein weiter Freistoß von der rechten Seite segelte in den Strafraum, der gerade erst eingewechselte Sylla reagierte am schnellsten und traf im Fallen zum 1:1 (67.). Eilenburg verlor in dieser Phase zunehmend die Kontrolle, bekam kaum noch Entlastung und musste kurz darauf den nächsten Nackenschlag hinnehmen. Nachdem Nietfeld und Zografakis zunächst noch aus kürzester Distanz am Führungstor vorbeigeschrammt waren, fiel das 2:1 in der 76. Minute nach einem ähnlichen Muster: Eine weite Hereingabe wurde per Kopf verlängert, Nietfeld stand richtig und vollendete.

Damit war die Partie endgültig in die Richtung der Gastgeber gekippt. Altglienicke agierte nun mit deutlich mehr Überzeugung, gewann die zweiten Bälle und hielt den Gegner permanent in dessen eigener Hälfte fest. Eilenburg, das vor der Pause noch mit sauber vorgetragenen Kontern überzeugt hatte, fand offensiv praktisch nicht mehr statt und verteidigte nur noch den enger werdenden Raum vor dem eigenen Tor. Der dritte Treffer war deshalb keine Überraschung mehr, sondern der folgerichtige Schlusspunkt einer Berliner Leistungssteigerung. Nach einem weiten Einwurf fiel der Ball im Strafraum Sylla vor die Füße, der aus kurzer Distanz zum 3:1 einschob und die Partie entschied (86.).

Für Altglienicke war es ein Sieg der Geduld und der wirksamen Korrekturen zur Pause. Die Berliner brauchten lange, um Lösungen gegen den kompakten Eilenburger Block zu finden, entwickelten nach dem Wechsel dann aber genau jene Wucht, die im ersten Abschnitt noch gefehlt hatte. Für den FC Eilenburg ist die Niederlage dagegen besonders bitter: Der Außenseiter machte vieles richtig, verteidigte konzentriert, konterte klug und führte verdient – brach unter dem wachsenden Druck nach der Pause jedoch sichtbar ein. Im Abstiegskampf war das eine vertane Chance, die sich anfühlen dürfte wie zwei verlorene Spiele in einem.

Zuschauer: 204

Spielstätte: Spree-Arena, Fürstenwalde/Spree

Schiedsrichter: Daniel Bartnitzki – Daniel Läser, Paul Baudis

Tore: 0:1 (31.) Mattmüller, 1:1 (67.) Sylla, 2:1 (75.) Nietfeld, 3:1 (85.) Sylla

Mannschaftsaufstellungen:
VSG Altglienicke Berlin: Zwick, Kebe, Kizildemir (65. Sylla), Nietfeld, Schickersinsky (46. Zografakis), Kapp, Saliger (46. Ibrahimi), Türpitz (65. Qenaj), Rieder, Tallig (76. Kardam), Weik
FC Eilenburg: Pieles, Griebsch, Zaruba (83. Kosak), Jarosch, Baumann, Fischer, Mattmüller, Niemitz, Aguilar Alvarez, Henkel (79. Schlicht), Mauer (68. Pestel)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Ibrahimi (VSG Altglienicke Berlin) – Fischer, Zaruba, Jarosch, Baumann, Griebsch (FC Eilenburg)

 

---------- 24. SPIELTAG DER REGIONALLIGA NORDOST ----------

 

Zwei Nadelstiche, ein Traumtor: Greifswald unterliegt 1:3

Greifswalder FC – 1. FC Magdeburg II 1:3 (1:2)

Der Greifswalder FC hatte den Abend zunächst in der Hand, am Ende aber stand er mit leeren Händen da. Die Mannschaft aus Vorpommern begann gegen die Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg engagiert, druckvoll und vor allem bei Standards gefährlich, ließ sich dann jedoch von der abgeklärten Effizienz der Gäste den Rhythmus rauben. Magdeburg brauchte im Volksstadion einige Minuten, um in die Partie zu finden, schlug dann aber mit bemerkenswerter Kälte zu und nahm mit dem 3:1 drei Punkte mit, die weniger aus Dominanz als aus Klarheit, Präzision und defensiver Disziplin geboren wurden.

Schon in der Anfangsphase sprach vieles für die Gastgeber. Greifswald trat mit mehr Ballbesitz, mehr Präsenz in den Zweikämpfen und der klareren Idee im letzten Drittel auf. Bereits ein früher Freistoß sorgte für Unordnung im Magdeburger Strafraum, wenig später war Noah Kruth nach einer scharf getretenen Hereingabe erneut gefordert. Am deutlichsten kündigte sich eine Greifswalder Führung in der achten Minute an: Benyamina nahm einen Ball direkt, Kruth konnte nur unsauber abwehren, der Ball sprang an den Pfosten und von dort zurück in die Arme des Torhüters. Es war die Szene einer Anfangsphase, in der der GFC die nervöseren, unsortierten Gäste immer wieder vor Probleme stellte. Auch eine weitere Ecke brachte Gefahr, als Benyamina in der Mitte am höchsten stieg, seinen Kopfball aber nicht genug drücken konnte (17.).

Magdeburg wirkte in diesen ersten 20 Minuten wie eine Mannschaft, die sich erst an Spiel, Gegner und Platz gewöhnen musste. Vieles blieb Stückwerk, Offensivaktionen waren rar, und selbst aussichtsreiche Umschaltsituationen wurden schlampig zu Ende gespielt. Doch genau in dieser Phase zeigte sich ein Unterschied, der den Abend später entscheidend prägen sollte: Während Greifswald seine besseren Momente nicht in Zählbares ummünzte, genügte den Gästen eine erste klare Strafraumszene zur Führung. In der 31. Minute bekam Leon Mergner den Ball im Sechzehner, ließ seinen Gegenspieler mit einer schnellen Körpertäuschung aussteigen und schob überlegt mit links ins lange Eck ein. Der Treffer kam aus Greifswalder Sicht zur Unzeit, weil er dem bis dahin ordentlichen Auftritt plötzlich die Statik entzog.

Noch bitterer wurde es keine zehn Minuten später. Pesch durfte auf der linken Seite ohne ernsthaften Druck andribbeln und flankte anschließend präzise in die Mitte, wo Frenzel sträflich frei blieb und per Kopf auf 2:0 erhöhte (39.). So einfach kann ein Spiel kippen: Greifswald hatte investiert, Magdeburg aber zweimal fast sezierend präzise zugeschlagen. Der GFC wirkte für einen Moment angezählt, fand jedoch noch vor der Pause die passende Antwort. Und bezeichnenderweise kam sie über die Waffe, mit der die Hausherren von Beginn an am gefährlichsten gewesen waren. Nach einer Ecke stieg Bastian Striezel in der Nachspielzeit am höchsten und köpfte den Ball zum 1:2 ein (45.+2). Dieser Anschlusstreffer hielt die Partie offen und belohnte Greifswald zumindest teilweise für einen ersten Durchgang, in dem die Gastgeber lange mehr vom Spiel gehabt hatten, ohne daraus den eigentlich möglichen Ertrag zu ziehen.

Nach dem Seitenwechsel schien zunächst alles angerichtet für eine Greifswalder Druckphase. Farr kam für Tomety-Hemazro, der GFC schob wieder höher, suchte den Weg über die Flügel und provozierte weitere Standardsituationen. Benyamina zog nach einem Haken von rechts knapp vorbei (50.), wenig später setzte er nach einem Eckball den Abschluss über das Tor (55.). Es waren die Minuten, in denen Greifswald noch einmal am Ausgleich arbeitete, doch Magdeburg hatte seine Lehren aus der Anfangsphase gezogen. Die Gäste verteidigten nun kompakter, verdichteten die Räume im Zentrum und ließen sich auch in Übergangsmomenten nicht mehr so leicht öffnen. Selbst bei Kontern rückte nur dosiert Personal nach; der größere Teil der Mannschaft blieb konsequent hinter dem Ball. Es war kein spektakulärer, aber ein reifer Auftritt.

Die Vorentscheidung fiel dann in einer Szene, die diesem Auswärtssieg fast schon einen Glanzpunkt verlieh. Nach einem Gestochter sprang der Ball Robert Leipertz am rechten Strafraumeck vor die Füße. Der Mittelfeldspieler fackelte nicht lange und jagte den Ball mit Wucht in den Winkel – 3:1 in der 58. Minute. Für Jakubov gab es keine Abwehrchance, für Greifswald war dieser Treffer ein schwerer Schlag. Denn von diesem Moment an verlagerte sich die Begegnung zunehmend aus der Zone der Hoffnung in jene der Ernüchterung. Der GFC bemühte sich zwar weiter, fand aber gegen die nun sehr eng gestaffelte Magdeburger Ordnung kaum noch Schneisen. Flanken fanden keine Abnehmer mehr, Ecken verloren ihre Schärfe, und selbst beste Abschlusspositionen versandeten – wie bei Atilgan, der freistehend deutlich verzog und sich anschließend mehr über das herausgerissene Stück Rasen als über den misslungenen Versuch ärgerte (81.).

Magdeburg verwaltete den Vorsprung in der Schlussphase mit einer Souveränität, die man einer U23-Auswahl nicht in jeder Partie zuschreibt. Die Mannschaft von Daniel Wölfel verteidigte tief, aber nicht panisch, robust, aber nicht überhart, und ließ den Gastgebern trotz ihres Bemühens kaum noch eine echte Schlussoffensive zu. So blieb unter dem Flutlicht von Greifswald der Eindruck eines Spiels, das der GFC über weite Strecken ordentlich angegangen, in den entscheidenden Zonen aber zu ineffizient geführt hatte. Magdeburg dagegen bewies genau jene Kaltschnäuzigkeit, die aus einem ordentlichen Auswärtsauftritt einen sehr guten macht.

Zuschauer: 719

Spielstätte: Stadion, Greifswald, Hansestadt

Schiedsrichter: Marcel Riemer – Jonas Marx, Jason Poser

Tore: 0:1 (31.) Mergner, 0:2 (39.) Frenzel, 1:2 (45.+1) Strietzel, 1:3 (58.) Leipertz

Mannschaftsaufstellungen:
Greifswalder FC: Jakubov, Tomety-Hemazro (46. Farr), Kaizer, Strietzel (87. Memaj), Bokake Bolufe (62. Ndualu), Vogt, Montcheu, Daedlow (62. Lämmel), Wagner, Benyamina, Atilgan
1. FC Magdeburg II: Kruth, Pohl (73. Pfennig), Birk (62. Korsch), Frenzel (62. Marusic), Leipertz, Mergner, Pesch, Trkulja, Giesen, Jakob (83. Zajusch), Baars (62. Widmann)

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Kaizer, Daedlow (Greifswalder FC) – Leipertz (1. FC Magdeburg II)

 

---------- 16. SPIELTAG DER REGIONALLIGA NORDOST ----------

 

Gollnack genügt: Luckenwalde ringt müden BFC nieder

BFC Dynamo – FSV 63 Luckenwalde 0:1 (0:1)

Es war kein Abend für ästhetische Ausschweifungen, sondern einer für Geduld, Ordnung und den einen entschiedenen Zugriff im richtigen Moment. Der FSV 63 Luckenwalde hat das Nachholspiel des 16. Spieltags beim BFC Dynamo mit 1:0 gewonnen und sich den Auswärtssieg im Berliner Sportforum vor allem mit defensiver Disziplin, klarer Struktur gegen den Ball und der konsequenten Bestrafung eines individuellen Fehlers verdient. Simon Gollnack erzielte bereits in der 21. Minute das Tor des Abends, danach verteidigten die Gäste ihren Vorsprung in einer zähen, über weite Strecken ereignisarmen Partie mit großem Einsatz bis zum Schlusspfiff.

Schon die Anfangsphase deutete an, in welche Richtung sich der Abend entwickeln würde. Der BFC bemühte sich um Kontrolle, ließ den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren und suchte über Shcherbakovski, Pestic und Windsheimer nach Verbindungen ins letzte Drittel. Doch den Berlinern fehlte zunächst die Präzision in der Tiefe. Die Gastgeber bewegten sich häufig hart an der Abseitskante, mehrere Angriffe verpufften schon im Ansatz, weil der letzte Laufweg nicht sauber abgestimmt war. Luckenwalde dagegen wirkte vom ersten Moment an wach, robust in den Zweikämpfen und mit dem klaren Plan, das Zentrum eng zu halten und auf Fehler des Gegners zu lauern.

So entwickelte sich früh eine Begegnung, die arm an Glanz, aber reich an Reibung war. Hathaway setzte mit einem rustikalen Einsteigen gegen Windsheimer ein erstes körperliches Zeichen, die Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer hatte früh Gesprächsbedarf, ohne dass die Partie unfair geworden wäre. Fußballerisch blieb vieles Stückwerk. Zwar suchte der BFC immer wieder den Weg über kontrollierten Aufbau, doch die Angriffe hatten selten Zug. Ein Distanzversuch von Shcherbakovski brachte immerhin eine Ecke ein, mehr Verbindlichkeit entwickelte das Berliner Spiel zunächst nicht. Luckenwalde hingegen wartete geduldig – und bekam nach 21 Minuten die Einladung, auf die die Gäste aus dem Fläming aus waren.

Ein individueller Fehler in der Berliner Defensive öffnete dem FSV die Tür. Luckenwalde schaltete sofort um, Simon Gollnack nutzte die Unordnung konsequent und traf zum 1:0. Es war sein vierter Saisontreffer und in einem Spiel dieser Machart ein Treffer von besonderem Gewicht. Denn der Rückstand traf einen BFC, der zwar bemüht war, dem Abend aber weder Tempo noch Wucht aufzwingen konnte. Statt einer unmittelbaren Reaktion folgten weitere unpräzise Offensivaktionen, abermals unterbrochen von Abseitsstellungen oder fehlender Abstimmung im letzten Drittel. Die Gäste hatten in dieser Phase sogar die große Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen, nachdem sie einen flachen Ball im Aufbau des BFC abfingen. Doch die sich bietende Einladung zum 0:2 ließen sie ungenutzt.

So blieb das Spiel auch nach der Führung unerquicklich. „Fußballerische Feinkost hat niemand erwartet, aber heute ist Schmalhans Küchenchef“, hieß es treffend im Liveticker – und tatsächlich offenbarte die erste Halbzeit vor allem Mangelverwaltung im Offensivspiel beider Seiten. Luckenwalde musste nicht glänzen, weil der knappe Vorsprung und die kompakte Grundordnung genügten. Der BFC wiederum fand gegen die diszipliniert verschiebende Gästeabwehr kaum Räume, um die Partie vor der Pause noch einmal offen aufzureißen.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Grundmuster zunächst wenig, wohl aber an der personellen Anordnung der Gastgeber. Oellers kam für Liebelt, später versuchte Sven Körner mit Ho, Knezevic und Putaro weitere Impulse zu setzen. Doch das Spiel blieb in seiner Anlage sperrig. Der BFC hatte zwar nun seine besten Momente: Zunächst sprang eine Halbchance heraus, die Luckenwaldes Schlussmann Tittel im bedrohten Eck mühelos entschärfte, wenig später tauchte Shcherbakovski frei vor dem Tor auf, platzierte seinen Abschluss jedoch zu zentral. Es waren die Szenen, die ein solches Spiel kippen können – und zugleich ein Spiegel dieses Abends: selbst dann, wenn sich einmal eine Lücke auftat, fehlte der letzte Nachdruck.

Luckenwalde beschränkte sich nun fast vollständig auf die Verwaltung des Vorsprungs, tat dies aber mit bemerkenswerter Konsequenz. Die Gäste verteidigten tief, hielten die Abstände eng und zwangen den BFC immer wieder in jene Zonen, in denen kein wirklicher Schaden mehr entstand. Zwischen den Strafräumen wurde gearbeitet, gerungen und geschoben, in den Sechzehnern dagegen blieb es auffallend still. Je weiter die Partie voranschritt, desto deutlicher wurde, dass es für den BFC an diesem Abend nicht reichen würde, wenn nicht ein Zufall oder ein individueller Lichtblick helfend eingriff. Doch auch dieser blieb aus.

In der Schlussviertelstunde verlor die Begegnung endgültig an Fahrt. „Es gibt nichts Nennenswertes zu berichten“, notierte der Ticker in der 76. Minute – ein schonungsloser, aber treffender Befund für eine Partie, die mehr vom Ergebnis als vom Spiel lebte. Der BFC mühte sich, fand jedoch weder über Flügelangriffe noch über zweite Bälle eine anhaltende Druckphase. Luckenwalde hielt dagegen mit jener Geschlossenheit, die in engen Auswärtsspielen den Unterschied ausmacht. Als sich die Partie dem Ende neigte, war längst der Eindruck entstanden, dass den Gästen ein Treffer reichen würde. Genau so kam es.

Für Luckenwalde ist dieser Auswärtssieg deshalb mehr als nur ein weiterer Dreier im gesicherten Mittelfeld. Er war das Resultat einer reifen, unangenehmen und in den entscheidenden Momenten konzentrierten Vorstellung. Der BFC Dynamo dagegen bleibt nach einem trostlosen Heimauftritt mit der Erkenntnis zurück, dass Ballbesitz ohne Durchschlagskraft und Feldanteile ohne Präzision im letzten Drittel wenig wert sind. Im Sportforum gewann an diesem Abend nicht die spielerisch bessere, sondern die entschlossenere Mannschaft – und die kam aus dem Fläming.

Zuschauer: 1853

Spielstätte: Sportforum Stadion, Berlin

Schiedsrichter: Franziska Wildfeuer – Lars Albert, Matthias Lämmchen

Tore: 0:1 (21.) Gollnack

Mannschaftsaufstellungen:
BFC Dynamo: Ortegel, Liebelt (46. Oellers), Polte (81. Putaro), Amadou, Shcherbakovski, Fritzsche, Breitfeld, Windsheimer, Pestic (65. Ho), Kuffour, Reincke (65. Knezevic)
FSV 63 Luckenwalde: Tittel, Pollasch, Schleinitz (76. Merke), Seidel, Neumann, Schneider, Hathaway (86. Bachmann), Kühn (68. Jannene), König (68. Will), Maciejewski (86. Kaus), Gollnack

Besondere Vorkommnisse:
Gelbe Karten: Windsheimer, Polte, Kuffour, Oellers (BFC Dynamo) – Schleinitz (FSV 63 Luckenwalde)

 

---------- 22. SPIELTAG DER REGIONALLIGA NORDOST ----------

 

Traumtor von Martens krönt Zwickauer Kontrollsieg

FSV Zwickau – Hertha BSC II 2:0 (1:0)

Der FSV Zwickau hat sich im Flutlichtspiel gegen Hertha BSC II mit einer abgeklärten Vorstellung zurückgemeldet und den Berliner Nachwuchs mit 2:0 bezwungen. In einer anfangs offenen Partie kippte die Begegnung mit der Roten Karte gegen Decker früh zugunsten der Gastgeber, die ihren numerischen Vorteil anschließend mit wachsender Reife ausspielten. Startsev kurz vor der Pause und Martens unmittelbar nach Wiederbeginn sorgten mit zwei sehenswerten Treffern dafür, dass die Sachsen vor 3310 Zuschauern einen verdienten Heimsieg einfuhren.

Zunächst aber war von einer klaren Zwickauer Angelegenheit wenig zu sehen. Die Berliner U23 trat trotz ihrer jüngsten Niederlagenserie forsch auf, hielt den Ball gut in den eigenen Reihen und verschaffte sich optische Vorteile. Zwickau lauerte dagegen zunächst eher auf Umschaltmomente. Die erste gefährliche Szene gehörte denn auch den Gästen, als Rölke nach einem Einwurf artistisch zum Abschluss kam und nur knapp verzog (11.). Hertha blieb im Ansatz gefällig, doch Zwickau arbeitete sich nach und nach in die Partie hinein und gewann über seine linke Seite zunehmend Zugriff.

Mit zunehmender Spielzeit wurden die Westsachsen zielstrebiger. Nach einer Ecke kam Fobassam im Gewühl zum Schuss, Heide ließ prallen, ehe der Nachschuss verpuffte (23.). Wenig später setzte sich Sezer links stark durch, zog aus halblinker Position ab und zwang Herthas Keeper zu einer starken Parade (26.). Es war die bis dahin größte Chance der Begegnung und ein Fingerzeig dafür, dass Zwickau nun die besseren Momente hatte. Hertha blieb dennoch gefährlich, vor allem wenn Ben-Hatira oder Todorovic die Zwischenräume fanden. So musste Hiemann gegen Ogbaidze aus 16 Metern aufmerksam eingreifen (30.).

Der Schlüsselmoment folgte in der 33. Minute. Decker rutschte an der Außenlinie mit viel Tempo in Möbius hinein, Schiedsrichter Marko Wartmann zog sofort die Rote Karte. Die Entscheidung wirkte hart, veränderte den Charakter des Spiels aber grundlegend. Zwickau bekam fortan mehr Ruhe in seine Angriffe, ließ den Ball in Überzahl sicherer zirkulieren und drängte Hertha tiefer in die eigene Hälfte. Kurz vor der Pause belohnten sich die Gastgeber für diese Druckphase: Startsev eroberte den Ball am Strafraum selbst, spielte einen feinen Doppelpass mit Sezer und schob dann frei vor Heide präzise ins rechte untere Eck ein (41.). Es war ein technisch sauber herausgespielter Treffer und die verdiente Führung für die Mannschaft von Rico Schmitt.

Nach dem Seitenwechsel versuchte Hertha trotz Unterzahl, den Rückstand mit einer offensiveren Haltung zu beantworten. Ben-Hatira wurde nun früher gesucht, Rölke fiel im Strafraum zu Boden, bekam den Elfmeterpfiff jedoch nicht (47.). Statt eines möglichen Ausgleichsimpulses folgte auf der Gegenseite die kalte Zwickauer Antwort: Von Baer legte von links zurück, Martens nahm den Ball aus 18 Metern auf und jagte ihn flach rechts unten ins Eck (49.). Ein Tor von hoher Qualität – und ein Wirkungstreffer, der den Abend für die Berliner noch schwieriger machte.

Zwar stemmte sich Hertha II in der Folge gegen die drohende Niederlage, doch Zwickau hatte die Partie nun im Griff. Besonders Hiemann strahlte dabei jene Sicherheit aus, die einem Team in Überzahl die nötige Stabilität verleiht. Beim Kopfball von Koldzic an den Außenpfosten hatte der Schlussmann noch Glück (51.), danach aber war er gegen Rölkes Drehschuss (70.) und wenig später erneut im Eins-gegen-eins mit dem Berliner Angreifer hellwach (72.). Der FSV verteidigte konzentriert, hielt Ben-Hatira weitgehend aus den gefährlichen Zonen heraus und setzte selbst immer wieder Nadelstiche. Möbius vergab nach langem Ball die Möglichkeit zum 3:0 (59.), der eingewechselte Dittrich verpasste wenig später aus der Drehung nur um Zentimeter (84.).

Dass Zwickau den Vorsprung nicht weiter ausbaute, änderte nichts am Gesamteindruck. Die Gastgeber spielten ihre Überzahl souverän, ohne hektisch zu werden, und zeigten nach dem 0:3 in Halle die erhoffte Reaktion. Hertha II ließ erkennen, dass die Mannschaft auch in Unterzahl immer wieder mutig nach vorne denkt, doch nach dem Platzverweis fehlten im letzten Drittel Präzision und Durchschlagskraft. So blieb am Ende ein Heimsieg, der auf einem umstrittenen, aber spielprägenden Platzverweis, zwei starken Abschlüssen und einem sehr aufmerksamen Hiemann basierte. Für den FSV war es ein Abend, an dem Effizienz und Kontrolle Hand in Hand gingen – und an dem die „Schwäne“ ihre Heimstärke erneut unterstrichen.

Zuschauer: 3310

Spielstätte: GGZ-Arena, Zwickau

Schiedsrichter: Marko Wartmann – Matthias Lämmchen, André Blank

Tore: 1:0 (41.) Startsev; 2:0 (49.) Martens

Mannschaftsaufstellungen:

FSV Zwickau: Hiemann, von Baer (69. Dittrich), Senkbeil, Möbius (89. Albert), Martens (79. Eixler), Breitenbücher, Startsev (79. Somnitz), Sengersdorf, Sezer (69. Zimmermann), Jacobi, Fobassam Nawe

Hertha BSC II: Heide, Koldzic, Bruns, Ogbaidze, Richter (63. Trus), Ben-Hatira, Todorovic, Weiland (75. Adetokunbo-Adeleye), Decker, Hoffmann, Rölke

Besondere Vorkommnisse: Weiland (Gelb), Decker (Rot)

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Redaktion: Holger Elias (NOFV)

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