Regionalliga Nordost: Arbeitsgruppe (AG) Fortführung Spielbetrieb gegründet

DIe AG hat ihre Arbeit aufgenommen; (c) NOFV

Am Donnerstag, d. 03. Dezember 2020 hat der NOFV-Spielausschuss in seiner virtuellen Sitzung die Arbeitsgruppe (AG) Fortführung Spielbetrieb einberufen. Das beratende Gremium des Spielausschusses soll sich mit den ökonomischen, sportlichen und gesundheitlichen Themen der Spielbetriebsfortsetzung beschäftigen und verschiedene Wettbewerbs- und Fortsetzungsmodelle der Vereine, die noch bis zum 12.12.2020 durch die Vereine der Regionalliga Nordost eingereicht werden können, auswerten und intensiv diskutieren.

Insgesamt erklärten 16 Vereine (von 20) ihre Bereitschaft zur Mitarbeit an der AG. Neben dem Initiator, dem FC Energie Cottbus (Fußball-Landesverband Brandenburg), hat der Spielausschuss nach Abwägung bestimmter Kriterien folgende fünf Vereine in die AG berufen: FC Viktoria Berlin (Berliner FV), FC Carl Zeiss Jena (Thüringer FV), FSV 63 Luckenwalde (FLV Brandenburg), VfB Germania Halberstadt (FV Sachsen-Anhalt), VfB Auerbach (Sächsischer FV). „Wir haben nach dem 10. Platz der Tabelle (derzeit der SV Babelsberg 03) einen Strich gezogen und uns dafür entschieden, drei Vereine aus der oberen Tabellenhälfte einzubinden und drei weitere aus der unteren Tabellenhälfte. Ebenso wollten wir die Landesverbandsneutralität wahren und Vereine aus all unseren Landesverbänden (5) mit Vereinen der Regionalliga Nordost einbinden. Den FC Energie Cottbus, der sich für solch eine Arbeitsgruppe in der Videokonferenz angesprochen und diese vorgeschlagen hat, wollten wir dabei nicht ausschließen. Zudem war es uns wichtig, die verschiedenen Anforderungen und Voraussetzungen der Vereine der Regionalliga Nordost abzubilden und einzubeziehen. Besonders möchte ich hier auf die unterschiedlichen Strukturen und Bedingungen der Vereine aufmerksam machen (Profis, Semiprofessionelle, Amateure)“, erklärt Uwe Dietrich, Spielausschussvorsitzender des NOFV, das Auswahlverfahren zur Mitarbeit an der AG.

Die beteiligten Vereine sind angehalten worden, weiterhin im engen Austausch mit den Vereinen ihres jeweiligen Landesverbandes zu bleiben. Auch der Verband, in der AG vertreten durch Uwe Dietrich (Spielausschussvorsitzender), Wilfried Riemer (Spielleiter der RL Nordost), Holger Fuchs (Geschäftsführer), Hubert Wolf (Vereinsvertreter) und Till Dahlitz (Mitarbeiter Spielbetrieb), steht selbstverständlich weiterhin für Vorschläge und Anregungen zur Verfügung.

In der gestrigen ersten Zusammenkunft der AG wurden Grundsätze wie bspw. die Beendigung der Saison zum 30.06.2021 besprochen. Ebenso wichtig ist die Beendigung der Hinrunde, um dann ggf. weitere Entscheidungen auf Grundlage der dann bisher zu 50 % gespielten Spiele zu treffen. Es herrschte jedoch abschließend die einheitliche Meinung, die weiteren Vorschläge der Vereine abzuwarten und bei der nächsten Zusammenkunft am Dienstag, d. 16.12.2020 ausführlich und unter Einhaltung der Gesamtinteressen und Wettbewerbsfairness intensiv zu diskutieren.

Die Vereine der Regionalliga Nordost werden anschließend von den Ergebnissen der AG informiert, wo sie in großer Runde nochmal erläutert und besprochen werden sollen. Eine Entscheidung über den weiteren Verlauf der Saison trifft verbandsintern weiterhin das NOFV-Präsidium auf Vorschlag des NOFV-Spielausschusses.

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