Herren

NOFV-Oberliga Nord/Süd: Zusammenfassung 30. Spieltag

Kolobaric erlöst TeBe spät, Schwerin bleibt im Abstiegsstrudel, Tasmania feiert meisterlich

Der letzte Spieltag der NOFV-Oberliga Nord wurde zu einem Finale mit zwei Gesichtern: Oben setzte Meister SV Tasmania Berlin mit einem 5:0 bei Eintracht Mahlsdorf noch einmal ein kraftvolles Ausrufezeichen unter eine Saison, die mit 67 Punkten, 85:32 Toren und sechs Zählern Vorsprung vor dem SV Lichtenberg 47 endete. Unten spitzte sich die Lage dramatisch zu: Tennis Borussia Berlin rettete sich mit einem späten 1:0 bei Lichtenberg 47 auf Rang zwölf, während die SG Dynamo Schwerin nach einer 2:1-Pausenführung in Klosterfelde noch 2:3 verlor und die Runde als Vierzehnter abschloss. Damit bleiben S.D. Croatia Berlin und Schlusslicht FC Viktoria 1889 Berlin sportlich abgestiegen; Schwerin hängt nach den vorliegenden Ausgangsbedingungen weiterhin am Ausgang des Relegationsrückspiels von Lok Leipzig gegen Würzburg: Steigt Lok in die 3. Liga auf, bliebe für Dynamo der Umweg über die Abstiegsrelegation – andernfalls droht der direkte Gang in die Verbandsliga. Der 30. Spieltag lieferte dabei mit 37 Treffern, späten Wendungen und klaren Kräfteverhältnissen noch einmal ein komprimiertes Panorama dieser Nord-Staffel: Meisterglanz, Nachwuchsdominanz, Rettungsschmerz und Abschiedsstimmung lagen eng beieinander.

SV Siedenbollentin – SV Sparta Lichtenberg 1911 4:3 (2:2)

Im Fritz-Reuter-Sportpark entwickelte sich vor 190 Zuschauern ein wildes Saisonfinale, in dem Daniel Eidtner zur überragenden Figur wurde. Sparta erwischte durch Etienne Nikol in der 3. Minute den perfekten Start, doch Eidtner antwortete bereits in der 9. Minute mit dem 1:1. Als Marko Trojanovic die Gäste in der 18. Minute erneut nach vorn brachte, drohte Siedenbollentin früh den Zugriff zu verlieren; ein Strafstoßtreffer Eidtners in der 28. Minute stellte jedoch noch vor der Pause den Ausgleich her. Nach dem Seitenwechsel schien ein Eigentor von Dustin Keil in der 74. Minute Sparta den Weg zum Auswärtssieg zu öffnen, ehe Eidtner mit einem weiteren verwandelten Strafstoß in der 83. Minute und dem 4:3 in der 86. Minute die Partie komplett drehte. In einer Begegnung mit acht Gelben Karten und einer Roten Karte gegen Lukas Noack in der 81. Minute setzte Siedenbollentin den Schlusspunkt unter eine beachtliche Runde, die der Aufsteiger auf Rang sechs mit ausgeglichenem Torverhältnis abschloss; Sparta beendete die Saison als Zehnter.

Zuschauer: 190

Spielstätte: Fritz Reuter Sportpark, Siedenbollentin

Schiedsrichter: Jakob Scheibner – Justin Zech, Steve Hübschmann

Tore: 0:1 (3.) Nikol; 1:1 (9.) Eidtner; 1:2 (18.) Trojanovic; 2:2 (28.) Eidtner (Strafstoß); 2:3 (74.) Keil (Eigentor); 3:3 (83.) Eidtner (Strafstoß); 4:3 (86.) Eidtner

Mannschaftsaufstellungen:

SV Siedenbollentin: Delpino, Hartig (68. Czarnecki), Kortüm, Selchow (87. Gehrt), Eidtner, Klimko (87. Harsch), Möller (68. Teetz), Tiede, Keil, Appiah (87. Philippen), Kliefoth;

SV Sparta Lichtenberg 1911: Brändicke (81. Korn), Nikol, Toktumur, Thomala, Trojanovic (78. Bäker), Okojie Enatoh, Akasha, Tonk, Gashi (69. Brinkmann), Hänsch, Sizov

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Eidtner, Tiede, Harsch (SV Siedenbollentin) – Nikol, Thomala, Tonk, Gashi, Brändicke (SV Sparta Lichtenberg 1911); Rote Karte: Noack (SV Sparta Lichtenberg 1911)

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BSV Eintracht Mahlsdorf – SV Tasmania Berlin 0:5 (0:4)

Der neue Meister ließ am Rosenhag vor 521 Zuschauern keine Zweifel daran, dass der Titel nicht nur Ergebnis konstanter Punkteausbeute, sondern auch Ausdruck spielerischer Wucht war. Konstantinos Grigoriadis traf bereits in der 2. Minute zum 0:1, Pedro Vitor Cruz Magalhaes legte in der 4. und 13. Minute einen frühen Doppelpack nach, ehe Grigoriadis kurz vor der Pause in der 44. Minute auf 0:4 stellte. Die Partie war damit faktisch entschieden, bevor Mahlsdorf überhaupt in eine stabile Grundordnung fand. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Tasmania den Vorsprung souverän und erhöhte durch Youssef Labbouz in der 77. Minute auf 0:5. Während Eintracht Mahlsdorf die Saison als Siebter mit 46 Punkten beendet, rundete Tasmania mit dem 22. Sieg im 30. Spiel die Meisterschaft eindrucksvoll ab – 67 Punkte, eine Tordifferenz von plus 53 und 85 erzielte Treffer markieren die sportliche Dominanz des Staffelsiegers.

Zuschauer: 521

Spielstätte: Am Rosenhag NR, Berlin

Schiedsrichter: Hannes Stein – Rasmus Jessen, Philipp Gentsch

Tore: 0:1 (2.) Grigoriadis; 0:2 (4.) Cruz Magalhaes; 0:3 (13.) Cruz Magalhaes; 0:4 (44.) Grigoriadis; 0:5 (77.) Labbouz

Mannschaftsaufstellungen:

BSV Eintracht Mahlsdorf: Büchel, Wagner, Köster, Thiel, Noack, Mätzke (68. Schade), Behrend (28. Worm), Zorn (28. Emini), Rupp (68. Hounsa), Cvjetinovic, El-Ahmar (68. Meißner);

SV Tasmania Berlin: Mika, Labbouz, Yayla (75. Ziehme), Grigoriadis (61. Bekdemir), Cruz Magalhaes, Amamoo (61. Kaiser), Steinhauer, Mensah (46. Ajala-Alexis), Beyreuther, Bokake-Befonga, Danko (46. Jakob)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Thiel, Behrend (BSV Eintracht Mahlsdorf)

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FSV Optik Rathenow – FC Anker Wismar 1:1 (0:1)

Im Stadion Vogelgesang teilten sich Rathenow und Wismar vor 226 Zuschauern nach einer ausgeglichenen, von wenigen klaren Momenten geprägten Partie die Punkte. Lares Kodanek brachte Anker Wismar in der 11. Minute früh in Führung und gab den Gästen damit zunächst die gewünschte Kontrolle über Ergebnis und Spielrhythmus. Rathenow musste lange anlaufen, fand nach der Pause aber zunehmend bessere Lösungen im letzten Drittel und belohnte sich in der 72. Minute durch Ali Ihsan Keles mit dem 1:1. Die Begegnung blieb danach offen, ohne noch einmal vollständig zu kippen. In der Abschlusstabelle behauptete Wismar mit 41 Punkten Rang neun, Optik Rathenow kam mit 37 Zählern auf Platz elf und hielt damit klar Abstand zur Abstiegszone.

Zuschauer: 226

Spielstätte: Stadion Vogelgesang, Stadion, Rathenow

Schiedsrichter: Benjamin Strebinger – Marko Wartmann, Matthias Lämmchen

Tore: 0:1 (11.) Kodanek; 1:1 (72.) Keles

Mannschaftsaufstellungen:

FSV Optik Rathenow: Hawwary (46. Tipton), Bateman, Reichenbach, Solak (46. Sannoh), Onu (57. Phong), Aktürk, Aranda Aedo, Keles, Hinze, Donner (46. Leroy), Preljevic (46. Koré);

FC Anker Wismar: Kurth (46. Kairies), Birkholz, Kodanek, Martin, Scheufler (83. Fink), Billep, Jahnke, Mura (83. Meyer), Hurtig, Breier, Sanguinette

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Birkholz (FC Anker Wismar)

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F.C. Hansa Rostock II – FC Viktoria 1889 Berlin 6:1 (2:1)

Im Rostocker Volksstadion begann die Begegnung vor 228 Zuschauern zunächst mit einem kleinen Stimmungsbruch für die Gastgeber: Danny Connolly brachte Schlusslicht Viktoria Berlin in der 27. Minute mit 0:1 in Führung. Doch Hansa II reagierte reif und zielstrebig. Fiete Bock glich in der 39. Minute aus, Mattes Kelm drehte die Partie nur zwei Minuten später zum 2:1. Nach der Pause brach Rostock den Widerstand der Gäste endgültig. John Lukas Sauer traf in der 71. und 74. Minute doppelt, Claas Leon Zamzow erhöhte in der 83. Minute, Alessandro Schulz setzte in der 89. Minute den Schlusspunkt. Hansa II schloss die Saison damit als Tabellendritter mit 57 Punkten und 66 erzielten Toren ab. Viktoria Berlin verabschiedete sich dagegen als Tabellenletzter mit nur 13 Punkten und 109 Gegentreffern aus der Oberliga Nord – eine Bilanz, die die Defensivprobleme der gesamten Saison schonungslos abbildet.

Zuschauer: 228

Spielstätte: Volksstadion, Rostock

Schiedsrichter: Daniel Läser – Jacqueline Lünser, Andreas Donhauser

Tore: 0:1 (27.) Connolly; 1:1 (39.) Bock; 2:1 (41.) Kelm; 3:1 (71.) Sauer; 4:1 (74.) Sauer; 5:1 (83.) Zamzow; 6:1 (89.) Schulz

Mannschaftsaufstellungen:

F.C. Hansa Rostock II: Maurer (46. Möller), Heiden (65. Sauer), Bauer, Kelm, Schulz, Venohr, Rüh (46. Kozelnik), Hahnel (65. Rosenberg), Bock (65. Schulz), Falk, Zamzow;

FC Viktoria 1889 Berlin: Demirhan, Miftari, Schüßler, Labroussis, Connolly, Osmani (60. Aseko Nkili), Tchadjei (73. Elszel), Bekdemir, Titov (83. Aykut), Türkay (83. Igbinigie), Stojanovic (46. Lubert)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Hahnel (F.C. Hansa Rostock II) – Lubert (FC Viktoria 1889 Berlin)

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S.D. Croatia Berlin – TUS Makkabi Berlin 0:7 (0:1)

Im Friedrich-Ebert-Stadion hielt Croatia Berlin vor 60 Zuschauern bis zur Pause zumindest das Ergebnis offen, nachdem Deniz Sahin Makkabi in der 38. Minute in Führung gebracht hatte. Nach dem Seitenwechsel aber verlor Croatia vollständig die Ordnung. Maximilian Reißner traf in der 47. Minute zum 0:2, Sahin legte in der 57. Minute per Strafstoß nach. Danach wurde aus dem Berliner Duell eine klare Machtdemonstration der Gäste: Tyron Koomson erhöhte in der 71. Minute auf 0:4, Kevin Jessie Coleman traf in der 79. Minute, Koomson schnürte nur eine Minute später ebenfalls seinen Doppelpack, ehe Maximilian Stahl in der 87. Minute das 0:7 erzielte. Makkabi beendete die Runde als Achter mit 44 Punkten und einem positiven Torverhältnis. Croatia blieb nach 30 Spielen bei 19 Punkten stehen und muss als Tabellenfünfzehnter den sportlichen Abstieg hinnehmen.

Zuschauer: 60

Spielstätte: Friedrich-Ebert-Stadion NR1, Berlin

Schiedsrichter: Valentin Vogel – Matthias Bastian, Jan-Arne Seep

Tore: 0:1 (38.) Sahin; 0:2 (47.) Reißner; 0:3 (57.) Sahin (Strafstoß); 0:4 (71.) Koomson; 0:5 (79.) Coleman; 0:6 (80.) Koomson; 0:7 (87.) Stahl

Mannschaftsaufstellungen:

S.D. Croatia Berlin: Cevik, Sari (73. Meki), Pelivan, Markov (57. Kenfack), Temel (57. Basaran), Tchienguin Touko, Jagnjic, Akova (46. Schultze), Kristo, Smoljan-Mrdic (46. Okezie-Andicene), El Alaoui;

TuS Makkabi Berlin: Lindner, Siakam (60. Kozina), Matkovic (60. Stahl), Koomson, Sahin, Gefrörer, Ceesay, Körber, Sakhno (57. Diop), Reißner, Coleman

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: El Alaoui (S.D. Croatia Berlin) – Coleman (TuS Makkabi Berlin)

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SV Lichtenberg 47 – Tennis Borussia Berlin 0:1 (0:0)

In der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ verdichtete sich vor 1563 Zuschauern der gesamte Druck des Abstiegskampfes zu einem einzigen späten Moment. Lichtenberg 47, als Tabellenzweiter längst im oberen Regal der Liga angekommen, fand gegen ein kämpferisch geschlossenes Tennis Borussia Berlin keinen Durchbruch. TeBe verteidigte mit hoher emotionaler Spannung, überstand die langen Phasen der Lichtenberger Ballzirkulation und blieb bis tief in die siebenminütige Nachspielzeit hinein im Spiel. Dann erzielte Marlon Kolobaric in der 90.+5 Minute das 0:1 – ein Treffer, der den Traditionsverein aus Charlottenburg aus eigener Kraft über die Linie trug. In einer intensiven Partie mit fünf Gelben Karten wurde der späte Sieg zum Befreiungsschlag: Tennis Borussia sprang in der Abschlusstabelle auf Rang zwölf und verhinderte den befürchteten Absturz in die Berlin-Liga. Lichtenberg beendete die Saison trotz der Niederlage als Vizemeister mit 61 Punkten.

Zuschauer: 1563

Spielstätte: HOWOGE-Arena »Hans Zoschke« NR1, Berlin

Schiedsrichter: Leander Dietz – Sophie Fabienne Olivie, Jacob Slotta

Tore: 0:1 (90.+5) Kolobaric

Mannschaftsaufstellungen:

SV Lichtenberg 47: Cibis, Schock Negrete, Becker (83. Grießig), Reiniger (89. Stahl), Millgramm, Gawe, Goerlitz, Owczarek, Graf (67. Graupner), Ceesay, Krüger;

Tennis Borussia Berlin: Bangsow, Ceesay, Yazdan Pourfard, Gencel, Balsüzen (81. Kummerow), Jobe, Kolobaric (90.+6 Klawa), Getmanchuk, Dethlefs, Moradi, Roßbach

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Schock Negrete, Becker, Millgramm, Graf (SV Lichtenberg 47) – Bangsow (Tennis Borussia Berlin)

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SG Union Klosterfelde – SG Dynamo Schwerin 3:2 (1:2)

Für Dynamo Schwerin wurde der Auftritt in Wandlitz vor 401 Zuschauern zum bitteren Brennglas einer schwierigen Saison. Die Gäste begannen entschlossen und gingen durch Vsevolods Camkins in der 6. Minute früh in Führung. Irfan Brando glich in der 17. Minute für Klosterfelde aus, doch Randy Dei stellte in der 29. Minute den 1:2-Pausenstand her und hielt Schwerin damit zunächst im Rennen um ein besseres Saisonende. Nach dem Seitenwechsel aber kippte die Statik der Partie. Emil Ian Marley Gustavus traf in der 66. Minute zum 2:2, bevor Rayko Kühn in der 90. Minute das 3:2 für Union Klosterfelde erzielte. Dieser späte Gegentreffer traf Schwerin sportlich ins Mark: Dynamo blieb bei 31 Punkten stehen und schloss die Saison auf Rang 14 ab. Klosterfelde hingegen bestätigte mit Platz fünf und 52 Punkten die Stabilität einer starken Runde, während Schwerin nun auf fremde Hilfe aus der Aufstiegsrelegation angewiesen bleibt.

Zuschauer: 401

Spielstätte: Sportplatz an der Mühlenstraße, Kunstrasen, Wandlitz

Schiedsrichter: Til Kiwitt – Julius Hanft, David Isaias Petzak

Tore: 0:1 (6.) Camkins; 1:1 (17.) Brando; 1:2 (29.) Dei; 2:2 (66.) Gustavus; 3:2 (90.) Kühn

Mannschaftsaufstellungen:

SG Union Klosterfelde: Schubert (80. Dannat), Collins, Kanther, Durmishi (87. Markhoff), Brando (87. Kühn), Walter, Gustavus, Heinrich, Gildenberg (65. Sobek), Mohamed, Elmore (80. Boritzki);

SG Dynamo Schwerin: Suaib, Schilling, Dei, Camkins (42. Akindele), Mohammadi (59. Khlan), Klingberg (59. Kostik), Tarnow (66. Osse), Wienke, Kazacoks, Runge, Almansori

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Gustavus, Sobek, Kühn, Boritzki (SG Union Klosterfelde) – Runge (SG Dynamo Schwerin)

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TSG Neustrelitz – Berliner AK 07 2:1 (0:0)

Im Parkstadion setzte die TSG Neustrelitz vor 439 Zuschauern einen würdigen Schlusspunkt unter ihre Saison. Nach torloser erster Hälfte brachte Luca Müller die Gastgeber in der 64. Minute mit 1:0 in Führung. Der Berliner AK, der trotz der Tabellenlage noch einmal Widerstand aufbaute, blieb in der Schlussphase zwar im Spiel, musste aber in der 88. Minute durch Ardolind Sfishta das 2:0 hinnehmen. Luca Hecht verkürzte in der 90.+4 Minute noch auf 2:1, mehr gelang den Berlinern jedoch nicht. Neustrelitz behauptete mit 53 Punkten Rang vier und schloss die Spielzeit mit einer klar positiven Tordifferenz ab. Der BAK rutschte zwar auf Rang 13, blieb mit 36 Punkten und fünf Zählern Vorsprung auf Dynamo Schwerin aber oberhalb der kritischen Linie und rettete die Oberliga-Zugehörigkeit sportlich über die Ziellinie.

Zuschauer: 439

Spielstätte: Parkstadion, Neustrelitz

Schiedsrichter: Jonas Marx – Marcel Riemer, Leni-Alexandra Kunze

Tore: 1:0 (64.) Müller; 2:0 (88.) Sfishta; 2:1 (90.+4) Hecht

Mannschaftsaufstellungen:

TSG Neustrelitz: Höftmann, Röth (75. Inderwisch), Härtel (86. Guth), Höfer (67. Kmetjuks), Müller (67. Akogo), Gäbel, Ziegler, Schreiber, Bastin, Frühauf (86. Sfishta), Kruse;

Berliner AK 07: Kopal, Völker (46. Cil), Gomes Pereira, Beyazit (75. Hecht), Prokaziuk, Suyama, Geue, Wardau, Pastor (67. Abdul-Hamid), Chen (86. Hot), Hartmann (67. Mawd)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Müller (TSG Neustrelitz) – Völker, Geue, Wardau, Mawd (Berliner AK 07)

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Stendal rettet sich aus eigener Kraft, Grimma bleibt nur die Hoffnung auf die Hintertür

Der letzte Spieltag der NOFV-Oberliga Süd brachte die erwartete Dramatik im Tabellenkeller, aber auch eine klare sportliche Antwort auf die Rechenspiele vor dem Saisonfinale: Der 1. FC Lok Stendal löste mit einem 2:0-Heimsieg gegen den VfB 1921 Krieschow das Klassenerhalts-Ticket aus eigener Kraft und verteidigte Rang 13. Der FC Grimma erfüllte mit dem 3:1 gegen Einheit Rudolstadt zwar seine Pflicht, blieb wegen des Stendaler Erfolgs aber auf Platz 14 und muss nun auf die mögliche nachgelagerte Rettungschance über die Relegationskonstellation hoffen, die vom Ausgang der Drittliga-Aufstiegsrunde des 1. FC Lokomotive Leipzig abhängt. Für den Bischofswerdaer FV 08 endete die Saison nach dem 2:4 gegen den VFC Plauen auf Rang 15 bitter, der 1. SC 1911 Heiligenstadt verabschiedete sich trotz eines spektakulären 4:3 gegen den FC Einheit Wernigerode als Tabellenletzter. An der Spitze unterstrich Meister RSV Eintracht 1949 mit einem 2:1 gegen den Tabellenzweiten SC Freital noch einmal seine Sonderstellung: 68 Punkte, nur zwei Niederlagen und der sportliche Aufstieg in die Regionalliga Nordost bilden die Bilanz einer Saison, in der Freital und der punktgleiche VFC Plauen nur noch um die Reihenfolge dahinter rangen.

VfB Germania Halberstadt – VfL Halle 96 3:3 (1:0)

In einem offenen, bis in die Schlussphase pulsierenden Duell vor 271 Zuschauern verabschiedeten sich Germania Halberstadt und der VfL Halle 96 mit einem torreichen Remis aus der Saison. Jano Conrad brachte die Gastgeber in der 26. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Jegor Jagupov unmittelbar nach der Pausephase der Hallenser Druckphase per Strafstoß in der 58. Minute zum 1:1 verwertete. Halberstadt antwortete nur drei Minuten später durch Emilio Stobbe zum 2:1, doch Ludwig Bölke stellte in der 73. Minute erneut Gleichstand her. Als Edhem Hujdurovic in der 80. Minute das 3:2 erzielte, schien Germania den letzten Heimdreier der Spielzeit greifen zu können, doch Benny Jan Haese entriss den Hausherren in der 87. Minute mit dem 3:3 den Sieg. Halberstadt beendet die Saison mit 48 Punkten auf Rang fünf, Halle folgt mit 46 Zählern und der offensiv imposanten Bilanz von 68 Treffern auf Platz sechs.

Zuschauer: 271

Spielstätte: Friedensstadion, Halberstadt

Schiedsrichter: Tom Heilmann – Steven Hebbe, Cornelius Grigoleitis

Tore: 1:0 (26.) Conrad; 1:1 (58.) Jagupov (Strafstoß); 2:1 (61.) Stobbe; 2:2 (73.) Bölke; 3:2 (80.) Hujdurovic; 3:3 (87.) Haese

Mannschaftsaufstellungen:

VfB Germania Halberstadt: König, Hackethal, Grzega (62. Boateng), Stobbe (62. Platz), Hujdurovic, Genschmar, Zeidler, Arnold (46. Heinrich), Conrad (81. Kühnhardt), Klaschka, Kohn (71. Heller);

VfL Halle 96: Jelonek, Bärwald, Rayko (62. Kurti), Hüttig, Frühauf (46. Arzumanian), Jagupov, Bölke, Pessel, Marks, Haese, Racine

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Hujdurovic, Kohn (VfB Germania Halberstadt) – Jagupov, Bärwald, Marks, Racine (VfL Halle 96)

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VfB Auerbach 06 – FSV Budissa Bautzen 4:2 (0:0)

Nach einer torlosen ersten Halbzeit entwickelte sich die Begegnung in der Arena zur Vogtlandweide vor 402 Zuschauern zu einem temporeichen Schlagabtausch, in dem der VfB Auerbach seine Effektivität nach der Pause konsequent ausspielte. Tim Kaiser eröffnete in der 47. Minute den Torreigen, Ben Bauer erhöhte in der 62. Minute auf 2:0. Budissa Bautzen blieb durch Karl-Ludwig Zechs Anschlusstreffer in der 64. Minute zwar im Spiel, doch Vojtech Cermus stellte in der 68. Minute den alten Abstand wieder her. Cedric Graf sorgte in der 82. Minute mit dem 4:1 für die Vorentscheidung, ehe Zech mit seinem zweiten Treffer in der 84. Minute noch Ergebniskosmetik betrieb. Auerbach schließt die Spielzeit mit 51 Punkten als Tabellenvierter ab, Bautzen rangiert mit 45 Punkten auf Platz sieben.

Zuschauer: 402

Spielstätte: Arena zur Vogtlandweide, Auerbach/Vogtl.

Schiedsrichter: Christian Schlömann – Max Kluge, Sören Weise

Tore: 1:0 (47.) Kaiser; 2:0 (62.) Bauer; 2:1 (64.) Zech; 3:1 (68.) Cermus; 4:1 (82.) Graf; 4:2 (84.) Zech

Mannschaftsaufstellungen:

VfB Auerbach 06: Birke (65. Schlosser), Birkner (46. Bauer), Brejcha (65. Cermus), Graf, Hache, Kaiser (66. Voigt), Guzlajevs, Schmidt, Weigel, Frohberg, Roscher (66. Spranger);

FSV Budissa Bautzen: Herrmann, Schröder, Zech, Hanisch, Noack (57. Cellarius), Schäller, Hennig, Hentsch (65. Haustein), Orosz (46. Rohlik), Müller (82. Böhme), Käppler

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Hache, Cermus, Guzlajevs, Weigel (VfB Auerbach 06)

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RSV Eintracht 1949 – SC Freital 2:1 (2:1)

Der Meister setzte auch im direkten Vergleich mit dem Tabellenzweiten ein letztes Ausrufezeichen. Vor 326 Zuschauern in Stahnsdorf erwischte Freital zunächst den besseren Moment, als Moritz Herold in der 18. Minute zum 0:1 traf. Der RSV ließ sich davon jedoch nicht aus der Struktur bringen und drehte die Partie noch vor der Pause: Till Plumpe markierte in der 23. Minute den Ausgleich, Conor Güllmeister verwandelte in der 31. Minute einen Strafstoß zum 2:1. Danach blieb die Begegnung zwar umkämpft, weitere Treffer fielen jedoch nicht mehr. Der RSV beendet seine Meister- und Aufstiegssaison mit 68 Punkten, 61:29 Toren und nur zwei Niederlagen. Freital bleibt trotz der Niederlage mit 59 Punkten und der besseren Tordifferenz gegenüber dem VFC Plauen Vizemeister.

Zuschauer: 326

Spielstätte: Sportplatz Heinrich-Zille-Straße, Platz 1, Stahnsdorf

Schiedsrichter: Niclas Rose – Christoph Lissner, Jens Scheffler

Tore: 0:1 (18.) Herold; 1:1 (23.) Plumpe; 2:1 (31.) Güllmeister (Strafstoß)

Mannschaftsaufstellungen:

RSV Eintracht 1949: Löffler (46. Ohmenzette), Güllmeister, Plumpe (81. Schmidt), Vujic, Ekalle, Seeger (58. Kruska), Fron (68. Lehmann), Sommer, Steinborn (68. Krüsemann), Yatkiner, Bilbija;

SC Freital: Hartmann, Wermann (79. Böcker), Fluß (63. Schiemann), Weidauer (63. Heidler), Schulze (69. Wessely), Adler, Herold, Schmidt, Tänzer, Menz, Von Brezinski

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Vujic (RSV Eintracht 1949) – Herold, Menz, Wermann, Wessely (SC Freital)

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FC Grimma – FC Einheit Rudolstadt 3:1 (3:0)

Der FC Grimma erledigte im Husarensportpark vor 131 Zuschauern den eigenen Teil der Rettungsaufgabe mit einer entschlossenen ersten Halbzeit, konnte sein Schicksal wegen des gleichzeitigen Stendaler Sieges aber nicht mehr vollständig aus eigener Kraft wenden. Alexander Vogel brachte die Gastgeber in der 13. Minute per Strafstoß in Führung, Jan Hübner erhöhte mit einem Doppelschlag in der 23. und 38. Minute auf 3:0. Damit lag Grimma zur Pause klar auf Kurs, doch der Blick auf den Parallelplatz in Stendal nahm dem Erfolg seine rettende Wirkung. Rudolstadt verkürzte in der 70. Minute auf 3:1, am Grimmaer Sieg änderte das nichts mehr. Grimma beendet die Saison mit 28 Punkten auf Rang 14 und muss auf eine Relegationschance hoffen; Rudolstadt bleibt mit 33 Punkten Zwölfter und sichert den Ligaverbleib.

Zuschauer: 131

Spielstätte: Husarensportpark Grimma Hauptplatz, Grimma

Schiedsrichter: Andy Stolz – Tobias Starost, André Stolzenburg

Tore: 1:0 (13.) Vogel (Strafstoß); 2:0 (23.) Hübner; 3:0 (38.) Hübner; 3:1 (70.) k.A.

Mannschaftsaufstellungen:

FC Grimma: Cap, Mattheus (76. Pistol), Janz, Werner (76. Kind), Rieger (87. Seidl), Vogel (87. Tröger), Hübner, Nitschke, Ziffert, Bartsch, Katzenberger (72. Spreitzer);

FC Einheit Rudolstadt: k.A.

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Hübner (FC Grimma) – 3 x FC Einheit Rudolstadt

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Bischofswerdaer FV 08 – VFC Plauen 2:4 (0:1)

Für den Bischofswerdaer FV 08 wurde der letzte Spieltag vor 296 Zuschauern zur bitteren Abrechnung einer Saison, in der der direkte Klassenerhalt zuletzt noch theoretisch erreichbar war. Louis Glaser brachte Plauen in der 21. Minute mit 0:1 in Führung, Matteo Hecker gab dem BFV mit dem Ausgleich in der 56. Minute kurzzeitig neue Hoffnung. Doch diese flackerte nur wenige Minuten: Amaar Yousaf Hussain traf in der 62. Minute zum 1:2, Johan Martynets entschied die Partie mit seinen Treffern in der 71. und 75. Minute praktisch im Alleingang. Elias Goebel verkürzte tief in der Nachspielzeit noch auf 2:4, nachdem Christoph Rettig in der 83. Minute die Rote Karte gesehen hatte. Plauen beendet die Saison mit 59 Punkten als Dritter, Bischofswerda fällt mit 25 Punkten auf Rang 15 zurück und steigt sportlich ab.

Zuschauer: 296

Spielstätte: Volksbank Arena Bischofswerda, Bischofswerda

Schiedsrichter: Benjamin Arnold – Nicholas Köhler, Paula Kollmann

Tore: 0:1 (21.) Glaser; 1:1 (56.) Hecker; 1:2 (62.) Hussain; 1:3 (71.) Martynets; 1:4 (75.) Martynets; 2:4 (90.+3) Goebel

Mannschaftsaufstellungen:

Bischofswerdaer FV 08: Kiefer, Weiß, Fromm, Scholze (46. Krause), Rettig, Bürger, Reh (73. Scharfe), Stopp (46. Hecker), Scheunert (84. Goebel), Krautschick, Born;

VFC Plauen: Pischon, Tavares Ganime, Träger, Limmer, Martynets (77. Winter), Michalek (64. Haake), Wagner (64. Profis), De Moura Beal, Glaser (64. Plank), Kämpfer, Hussain (77. Burdusudis)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Fromm, Stopp, Krautschick (Bischofswerdaer FV 08) – Glaser, Michalek (VFC Plauen); Rote Karte: Rettig (Bischofswerdaer FV 08)

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1. FC Lok Stendal – VfB 1921 Krieschow 2:0 (1:0)

Der 1. FC Lok Stendal trat im Stadion am Hölzchen vor 518 Zuschauern mit der Klarheit einer Mannschaft auf, die ihre Lage begriffen hatte: gewinnen, nicht rechnen, drinbleiben. Philipp-Maik Witte brachte den Aufsteiger bereits in der 3. Minute mit 1:0 in Führung und gab der Partie damit früh jene Richtung, die Stendal brauchte. Gegen den frisch gebackenen Brandenburger Pokalsieger Krieschow blieb die Elf von Jörn Schulz stabil, verteidigte den knappen Vorsprung über die Pause und setzte in der 63. Minute durch Illia Ilchenko den entscheidenden zweiten Treffer. Mit 30 Punkten behauptet Stendal Rang 13 und schafft den direkten Klassenerhalt. Krieschow beendet die Spielzeit mit 43 Punkten auf Rang acht.

Zuschauer: 518

Spielstätte: Stadion am Hölzchen, Stendal

Schiedsrichter: Oskar Lämpel – Paul Jursch, Marco Kneusel

Tore: 1:0 (3.) Witte; 2:0 (63.) Ilchenko

Mannschaftsaufstellungen:

1. FC Lok Stendal: Poser, Ilchenko (77. Schleicher), Masuth (87. Flöther), Buschke (87. Schaarschmidt), Schulze (67. Grigo), Witte, Knoblich (77. Salge), Stark, Tovkach, Kaschlaw, Scheffler;

VfB 1921 Krieschow: Mellack, Bittroff, Dreßler, Gerstmann (77. Grobstich), Raak, Pereira Rodrigues, Hebler (59. Felgenträger), Grimm, Seibt (59. Stephan), Michalski, Pahlow (59. Tesche)

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Tovkach, Kaschlaw (1. FC Lok Stendal) – Pahlow, Gerstmann, Tesche (VfB 1921 Krieschow)

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VfB Empor Glauchau – SG Union Sandersdorf 1:2 (0:0)

Im Sportpark Meeraner Straße nutzte Sandersdorf vor 107 Zuschauern eine konzentrierte Phase unmittelbar nach Wiederbeginn, um die Weichen auf Auswärtssieg zu stellen. Kai Wonneberger traf in der 46. Minute zum 0:1, Pascal Sauer erhöhte nur vier Minuten später auf 0:2. Glauchau kam durch Randolf Riesen in der 61. Minute noch einmal heran, fand aber trotz des Anschlusstreffers keinen Weg mehr zum Ausgleich. Sandersdorf schließt die Saison mit 39 Punkten auf Rang zehn ab und rückt bis auf einen Zähler an den Tabellenneunten Glauchau heran, der nach 30 Spielen bei 40 Punkten steht.

Zuschauer: 107

Spielstätte: Sportpark Meeraner Str., Glauchau

Schiedsrichter: Thimo Henrik Welk – Ahmad Chahrour, Jason Wolodja Schumann

Tore: 0:1 (46.) Wonneberger; 0:2 (50.) Sauer; 1:2 (61.) Riesen

Mannschaftsaufstellungen:

VfB Empor Glauchau: Wiener, Hähnel, Albustin (7. Werrmann), Knoll (61. Sovago), Mack (7. Rühling), Bernhardt (61. Bernert), Ullmann, Anger, Sieber, Barth (61. Mende), Riesen;

SG Union Sandersdorf: Kamenz, Schnabel, Sponholz, Farkas (57. Scheibe), Mehnert, Sauer, Brunner (63. Walter), Wonneberger, Koto'O Djouokou (57. Jauck), Exner (63. Nakano), Hamella

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Anger (VfB Empor Glauchau) – Sponholz (SG Union Sandersdorf)

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1. SC 1911 Heiligenstadt – FC Einheit Wernigerode 4:3 (2:2)

Der bereits schwer belastete Tabellenletzte Heiligenstadt verabschiedete sich vor 370 Zuschauern mit einem spektakulären Heimsieg aus der Oberliga-Spielzeit. Keliano Tavares brachte die Gastgeber in der 9. Minute in Führung, doch Benjamin St. Louis glich in der 13. Minute aus, ehe Julian Schmidt in der 26. Minute Wernigerode mit 1:2 nach vorn brachte. Maciej Wolanski stellte in der 41. Minute den 2:2-Pausenstand her. Nach dem Seitenwechsel schlug Wernigerode durch Usman Taiwo in der 50. Minute erneut zu, doch Heiligenstadt drehte die Partie binnen weniger Minuten: Tavares traf in der 61. Minute zum 3:3 und vollendete in der 63. Minute mit seinem dritten Treffer des Tages den 4:3-Endstand. Für Heiligenstadt blieb der emotionale Schlusspunkt sportlich ohne Rettungswirkung: Mit 20 Punkten endet die Saison auf Rang 16. Wernigerode bleibt trotz der Niederlage mit 33 Punkten auf Platz elf und damit über dem Strich.

Zuschauer: 370

Spielstätte: Gesundbrunnenstadion, Heilbad Heiligenstadt

Schiedsrichter: Tim Haubenschild – Lars Albert, Lucas Leihkauf

Tore: 1:0 (9.) Tavares; 1:1 (13.) St. Louis; 1:2 (26.) Schmidt; 2:2 (41.) Wolanski; 2:3 (50.) Taiwo; 3:3 (61.) Tavares; 4:3 (63.) Tavares

Mannschaftsaufstellungen:

1. SC 1911 Heiligenstadt: Fröhlich, Wolanski (61. Akhtyrskyi), Lerch, Tavares (78. Opfermann), Stashenko, Wilhelm, Möhlhenrich (54. von Breitenbuch), Dornieden (46. Michalek), Schnellhardt, Voilenko, Bako;

FC Einheit Wernigerode: Lohse, Kuhnhold, Wersig (61. Radomski), Raeck, Schmidt (61. Treu), St. Louis (61. Dörnte), Hess, Müller, Taiwo (61. Pandyal), Hunter (61. Singbeil), Schmidt

Besondere Vorkommnisse: Gelbe Karten: Dornieden, Tavares, Akhtyrskyi (1. SC 1911 Heiligenstadt) – Kuhnhold (FC Einheit Wernigerode)

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Redaktion: Holger Elias (NOFV) / Quellen: Spielberichte des NOFV

 

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