Konstruktiver Austausch zwischen Verband und Vereinen

Der Nordostdeutsche Fußballverband hat aufgrund der aktuellen Verfügungslagen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie Videokonferenzen mit den Vereinen der Spielklassen Regionalliga Nordost, Oberliga Nord und Süd und Junioren-Regionalligen durchgeführt, um die aktuelle Situation, die Auswirkungen und die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Die Beratungen waren konstruktiv, zielorientiert und von einer guten Mitarbeit und ansprechenden Statements der Vereine geprägt. Es ist allen Beteiligten bewusst, dass wir vor großen Herausforderungen stehen, für deren Bewältigung Vereine und Verband eng zusammenrücken müssen.

Die Vereine der semiprofessionellen Regionalliga Nordost waren sich am gestrigen Tag insoweit einig, dass eine zeitnahe Aufnahme des Trainings- und Spielbetriebes erfolgen sollte. Nicht nur, weil die Vereine wirtschaftlich unter der trainings- und spielfreien Zeit leiden, sondern auch, um den Termindruck im weiteren Saisonverlauf nicht zu groß werden zu lassen. Genau aus diesem Grund beriet man sich über eine Anpassung des Rahmenterminkalenders und speziell über eine verkürzte Winterpause und die somit evtl. schnellere Fortsetzung des Wettspielbetriebes im Januar 2021.  Entgegen der Aussagen der Regionalliga-Vereine im Sommer ist die zeitlich begrenzte Durchführung von Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit mehrheitlich befürwortet worden. Die Vereine wurden für die Einhaltung Ihrer Hygienekonzepte gelobt, jedoch muss diese Konsequenz bei Spielbetriebsaufnahme weiterhin durchgesetzt und beachtet werden.

Verband und Vereine sind bemüht, mit Unterstützung der Politik zeitnah den Trainings- und Spielbetrieb, unter strikter Einhaltung der Hygienevorschriften, wieder aufzunehmen.

 

Im Anschluss an die Konferenz mit den Regionalliga-Vereinen folgte die Beratung mit den Vereinen der Oberliga Nord und Süd. Auch hier war man sich einig, dass eine zeitnahe Aufnahme des Trainingsbetriebes erfolgen sollte, um den Wettbewerbsmodus (Hin- und Rückrunde) nicht zu gefährden, aber vor allem, um komplette Spieltage unter der Woche zu vermeiden. Bereits vor der Saison einigte man sich darauf: komplette Mittwochsspieltage soll es in der NOFV-Oberliga nach  Möglichkeit nicht geben, weshalb der derzeitige Rahmenterminplan diese auch nicht enthält und festschreibt. Nachholspieltage, so zeigte es die Vergangenheit, können und müssen teilweise unter der Woche stattfinden. Insofern appellierten die Spielleiter einmal mehr an die Solidarität und Flexibilität innerhalb der Liga. Analog zur Regionalliga Nordost und auf Grundlage der o. g. Verhinderung von Wochenspieltagen war man sich auch hier über die deutlich frühere Spielbetriebsaufnahme, sofern möglich, im Januar nächsten Jahres einig. Eine Fortführung des Spielbetriebes ohne Zuschauer wird von vielen Vereinen als eine Herausforderung angesehen, der sie sich jedoch zeitlich begrenzt stellen würden. Der NOFV wurde aufgefordert, vor Beginn der Rückrunde die Hinrunde komplett zu beenden, um ggf. weitere gemeinsame Entscheidungen über die Saisonfortführung treffen zu können. Es ist festzustellen, dass sich die Ideen des Verbandes und der Vereine gedeckt haben und man gemeinsam auch diese Herausforderung meistern möchte. Die Vereine haben es bereits mit eindrucksvollen Hygienekonzepten und meist großem ehrenamtlichen Aufwand gezeigt, dass sie es können. Die Unterbrechung der Saison war notwendig und alternativlos, doch es soll nach dem Willen der Vereine schnell wieder losgehen – mit dem Training und mit dem Wettkampf!

 

Bei den Junioren wird für die Regionalligen eine verkürzte Saison favorisiert, d. h. es soll eine Halbserie gespielt werden. Aufgrund der erhöhten Staffelstärken, einer Vielzahl von notwendig werdenden Nachholterminen, der Berücksichtigung der Ferien und dem damit verbundenen Mangel an Spielterminen macht sich diese Regelung erforderlich.

 

Über die Ergebnisse der Videokonferenzen mit den Vereinen der Frauen-Regionalliga sowie der Futsal-Regionalliga werden wir im Anschluss informieren.

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