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Fußballzeit ist die beste Zeit gegen Rassismus

© Reinaldo Coddou/DFB

Anti-Rassismus-Projekts, des NOFV, Makkabi Deutschland e.V. und dessen Bildungsnetzwerk "Zusammen1" stellt zweite Säule des DFB Projektes 46 MILLIONEN FANS - 0 VERSTÄNDNIS FÜR RASSISMUS.

Anti-rassistische Maßnahmen speziell für Amateurfußball

Fußballfans im ganzen Land sind nun aufgefordert, mitzumachen. Während der "Internationalen Wochen gegen Rassismus" (11. bis 24. März 2024) und darüber hinaus kann die Fußballfamilie ein starkes Zeichen gegen Rassismus setzen. Fotos mit gekreuzten Händen symbolisieren das "Aus-X-en" des Rassismus, die Bilder können in den sozialen Netzwerken geteilt werden.

Neben der Mitmachaktion bildet ein Maßnahmenpaket die zweite Säule des Anti-Rassismus-Projekts, das gemeinsam mit den Kooperationspartnern Nordostdeutscher Fußballverband e.V., Makkabi Deutschland e.V. und dessen Bildungsnetzwerk "Zusammen1" umgesetzt wird. Im Rahmen des Projekts werden antirassistische Maßnahmen speziell für den Amateurfußball entwickelt und in der Pilotregion des Nordostdeutschen Fußballverbands in interessierte und ausgewählte Amateurvereine getragen.

Unter dem Slogan "Fußballzeit ist die beste Zeit gegen Rassismus" erweitert das in Berlin vorgestellte Projekt die Dachmarkenbotschaft FUSSBALLZEIT mit einem inhaltlichen gesellschaftspolitischen Ansatz. 

NOFV Antidiskriminierungsbeauftragter Gerd Liesegang: "Das Projekt ist eine tolle Unterstützung für die Landesverbände. Alle sollten und müssen das Projekt nutzen."

Berlin als Kick-Off

DFB-Präsident Bernd Neuendorf, Staatsministerin Reem Alabali-Radovan, Antirassismusbeauftragte der Bundesregierung und der 43-malige Nationalspieler Gerald Asamoah haben am Mittwoch in Berlin beim BFV-Mitgliedsverein SFC Stern 1900 das Anti-Rassismus-Projekt des Deutschen Fußball-Bundes zur EURO 2024 vorgestellt. Es basiert auf zwei Säulen: Einer Mitmachaktion für Fußballfans sowie der Entwicklung und Umsetzung eines Maßnahmenpakets, das bis Ende 2025 pilotiert und dann nachhaltig und wirksam zur Anti-Rassismus-Arbeit in Amateurvereinen beitragen soll. Beide Projektbestandteile werden von der Antirassismusbeauftragten gefördert.

Handlungsbedarfe

Der DFB als größter Sportfachverband der Welt mit mehr als sieben Millionen Mitgliedern, 21 Landesverbänden und rund 24.300 Mitgliedsvereinen hat eine einzigartige Reichweite und ist sich
seiner besonderen Gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Durch die Arbeit des DFB können
gesellschaftliche Veränderungsprozesse über den Fußball angestoßen werden und Zugänge zu
Zielgruppen erschlossen werden, die durch andere Angebote nicht erreicht werden.

Der NOFV mit seinen sechs Landesverbänden, die die Herausforderungen und Probleme von Großstädten (Berlin, Leipzig, Dresden), mehreren Ballungsgebieten (Halle, Chemnitz, Magdeburg, Rostock, Potsdam etc.) und vielen ländlichen Regionen
abbilden und zu bewältigen haben, benötigen besondere Aufmerksamkeit und Hilfsangebote, die
dem aktuellen Trend in den Vereinen und in der Gesellschaft entgegenwirken.

Projektziele

Ziel des Projektes ist es, wirksame und bedarfsgerechte Maßnahmen und Angebote gegen Rassismus im Amateurfußball zu entwickeln, die auf die Sensibilisierung für unterschiedliche Erscheinungsformen von Rassismus und die Vermittlung von Handlungskompetenzen zum Umgang mit diesen abzielen. Nach erfolgreicher Pilotierung innerhalb der Landesverbände des NOFV wird beabsichtigt, die entwickelten und getesteten Maßnahmen und Angebote in eine bundesweite Umsetzung zu geben. Die zu entwickelnden Maßnahmen sollen vordergründig auf Vereinsebene wirken. Angesprochen werden sowohl die Aktiven auf dem Platz (Spieler*innen, Trainer*innen, Schiedsrichter*innen) wie auch die ehrenamtlich Tätigen neben dem Platz (u.a. Vereinsvorstände, Sportrichter*innen).

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