Frauen und Mädchen
Drei NOFV-Teams erreichen zweite Runde im DFB-Pokal der Juniorinnen
Die 1. Runde im DFB-Pokal der U17-Juniorinnen ist abgeschlossen. Von den sechs gestarteten NOFV-Vertretern lösten der 1. FFC Turbine Potsdam, der 1. FFC Fortuna Dresden und der 1. FC Magdeburg das Ticket für die zweite Runde. Hertha BSC, FC Viktoria Berlin und der FC Hansa Rostock schieden dagegen aus. Mit dem 1. FC Union Berlin, dem FC Carl Zeiss Jena und RB Leipzig greifen drei weitere NOFV-Teams aufgrund ihres Freiloses erst in der 2. Runde in den Wettbewerb ein.
SV Timono/Warsingsfehn – 1. FFC Turbine Potsdam 0:8 (0:4)
Der 1. FFC Turbine Potsdam hat die erste Runde souverän gemeistert und sich mit einem deutlichen 8:0-Auswärtserfolg beim niedersächsischen Vertreter in Ostfriesland durchgesetzt. Bereits vor der Pause sorgten Carlotta Piel (21., 36.), Leonie Schauksdat (34.) und Carlotta Piontek (37.) für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Zeruja Zoe Barthel (50.), ehe Alea Pospiech in der Schlussphase mit Treffern in der 80., 80. und 80.+8 Minute einen lupenreinen Hattrick zum Endstand schnürte. Die Potsdamerinnen bestimmten die Begegnung über die gesamte Spielzeit und hatten wenig Mühe Runde zwei zu erreichen.
SV Meppen – Hertha BSC 5:3 n. E. (1:1, 1:0)
Hertha BSC verpasste den Einzug in die zweite Runde erst im Elfmeterschießen. Die Gastgeberinnen gingen bereits in der 5. Minute durch Leni Harms in Führung und verteidigten den Vorsprung lange Zeit. Erst in der 72. Minute gelang Amina Salge der verdiente Ausgleich für die Berlinerinnen. Da sowohl in der Schlussphase als auch in der Verlängerung keine weiteren Treffer fielen, musste die Entscheidung vom Elfmeterpunkt fallen. Dort setzte sich der SV Meppen mit 5:3 durch und beendete die Pokalreise der Herthanerinnen.
FC Viktoria Berlin – Holstein Kiel 1:3 (0:3)
Vor 115 Zuschauern musste sich der FC Viktoria Berlin Holstein Kiel mit 1:3 geschlagen geben. Die Gäste erwischten den besseren Start und zogen durch Treffer von Jette Hansen (4.), Amy Poneschky (24.) und Paula Marie Ackermann (33.) bereits bis zur Pause auf 3:0 davon. Viktoria zeigte nach dem Seitenwechsel Moral und verkürzte durch Linda Feldmüller (49.) auf 1:3. Weitere Tore fielen jedoch nicht mehr, sodass Holstein Kiel verdient in die zweite Runde einzog.
1.FFC Fortuna Dresden – TSV Amicitia Viernheim 4:0 (2:0)
Der 1. FFC Fortuna Dresden löste die Pflichtaufgabe gegen den TSV Amicitia Viernheim aus dem Rhein-Neckar-Raum souverän. Lea Müller (4.) brachte die Gastgeberinnen schnell in Führung, ehe Nele Gerstner (39.) noch vor der Pause auf 2:0 erhöhte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Dresden spielbestimmend. Emma Lang machte mit einem Doppelpack in der 61. und 69. Minute alles klar und führte die Sachsen mit einem ungefährdeten 4:0-Erfolg in die zweite Runde.
FC Hansa Rostock – 1. FC Magdeburg 6:7 n. E. (1:1, 1:1)
Vor 112 Zuschauern entwickelte sich zwischen den beiden NOFV-Vertretern ein spannendes Pokalduell, welches erst im Elfmeterschießen entschieden wurde. Der FC Hansa Rostock ging bereits in der 2. Minute durch Pia Braun in Führung. Der 1. FC Magdeburg antwortete noch vor der Pause mit dem Ausgleich von Maja Joline Selkow (24.). In der regulären Spielzeit und der anschließenden Verlängerung gelang keinem Team der entscheidende Treffer. Vom Elfmeterpunkt behielten schließlich die Magdeburgerinnen die besseren Nerven und sicherten sich mit einem 7:6-Erfolg im Elfmeterschießen den Einzug in die zweite Runde.
Fazit: Mit Turbine Potsdam, Fortuna Dresden und dem 1. FC Magdeburg haben drei NOFV-Vertreter die erste Runde erfolgreich gemeistert. Gemeinsam dem Bundesliganachwuchs vom 1. FC Union Berlin, FC Carl Zeiss Jena und RB Leipzig, die in der 1. Runde ein Freilos hatten, gehen damit sechs Vereine aus dem NOFV in die zweite Runde, die am 31. Oktober ausgetragen wird. Die Auslosung soll am 21. September 2026 erfolgen.
Das Achtelfinale soll noch in diesem Jahr, am 12. Dezember ausgetragen werden, ehe die Viertelfinals am 20. Februar 2027 und die Halbfinalspiele am 10. April 2027 im Spielkalender stehen. Das Finale soll am 5. Juni 2027 in Köln gespielt werden.
