Herren
Vorhang auf!
Am Wochenende des 8./9. August startet die NOFV-Oberliga der Herren in ihre Saison 2026/27. In den Staffeln Nord und Süd kämpfen insgesamt 32 Vereine um Punkte, Prestige und den Aufstieg in die Regionalliga Nordost. Mit traditionsreichen Clubs, ambitionierten Aufsteigern und mehreren Regionalliga-Absteigern verspricht die neue Spielzeit erneut Spannung bis zum Saisonende.
NOFV-Oberliga Nord: Breites Favoritenfeld
Die Nord-Staffel präsentiert sich ausgeglichen wie selten zuvor. Mit Hertha 03 Zehlendorf kehrt ein Regionalliga-Absteiger in die Oberliga zurück und zählt ebenso zum erweiterten Favoritenkreis wie der BSV Eintracht Mahlsdorf, der sich nach einer enttäuschenden Vorsaison personell und sportlich neu aufgestellt hat. Auch der SV Lichtenberg 47, der in den vergangenen Jahren regelmäßig im oberen Tabellendrittel zu finden war, gehört erneut zu den Teams mit berechtigten Ambitionen.
In den Einschätzungen vieler Trainer wird Mahlsdorf als aussichtsreichster Titelkandidat gehandelt. Gleichzeitig gelten Hertha 03 Zehlendorf, Union Klosterfelde, Lichtenberg 47 sowie der SV Siedenbollentin als Mannschaften, die jederzeit in den Kampf um die Spitzenplätze eingreifen können. Besonders Union Klosterfelde überzeugte in der Rückrunde der vergangenen Saison mit konstant starken Leistungen und möchte diese Entwicklung fortsetzen.
Mit Spannung wird auch das Abschneiden der Aufsteiger erwartet. Die Füchse Berlin gehen nach ihrer erfolgreichen Berlin-Liga-Saison mit dem klaren Ziel Klassenerhalt in ihre erste Oberliga-Spielzeit. Ebenfalls neu in der Staffel sind der FC Mecklenburg Schwerin sowie der 1. FC Lok Stendal, die den Wettbewerb zusätzlich bereichern.
NOFV-Oberliga Süd: Absteiger als Gejagter
Auch in der Süd-Staffel ist die Ausgangslage vielversprechend. Mit dem ZFC Meuselwitz sowie dem FC Eilenburg kehren zwei Regionalliga-Absteiger in die Oberliga zurück und gehen aufgrund ihrer Qualität, Erfahrung und professionellen Strukturen als die beiden großen Meisterschaftsfavoriten in die Saison. Daneben dürften aber auch der SC Freital, VFC Plauen sowie Liganeuling SG Dynamo Dresden II ein Wörtchen mitzureden haben.
Zu den interessantesten Geschichten der neuen Spielzeit gehört in der Staffel Süd der 1. FC Frankfurt (Oder). Als Meister der Brandenburgliga kehrt der Traditionsverein in die NOFV-Oberliga zurück und setzt dabei konsequent auf einen jungen, überwiegend regional ausgebildeten Kader. Trainer Sascha Kloß formuliert das Saisonziel bewusst realistisch: Der Klassenerhalt besitzt oberste Priorität. Gleichzeitig möchte sich die Mannschaft dauerhaft in der Liga etablieren und den Favoriten mit mutigem Fußball Paroli bieten. Mit dem ebenfalls aus der Verbandsliga aufgestiegenen SSC Weißenfels wartet zum Auftakt direkt eine anspruchsvolle Aufgabe auf die Ostbrandenburger.
Vorfreude auf eine spannende Saison
Die Saison 2026/27 verspricht in beiden Staffeln zahlreiche Traditionsduelle, regionale Derbys und einen spannenden Kampf um die beiden Aufstiegsplätze zur Regionalliga Nordost. Während etablierte Oberligisten ihre Ambitionen untermauern wollen, möchten die Aufsteiger den Nachweis erbringen, dass sie sich dauerhaft auf NOFV-Ebene behaupten können.
Mit dem offiziellen Saisonstart beginnt damit ein neues Kapitel in der NOFV-Oberliga – geprägt von sportlicher Qualität, regionaler Verbundenheit und großer Vorfreude auf eine spannende Spielzeit 2026/27.
