Jugend

Berlin sichert sich den Turniersieg beim U15-Junioren Regionalturnier 2026

© NOFV

Spannung bis zum letzten Spiel: Beim U15-Regionalturnier des NOFV fiel die Entscheidung um den Turniersieg erst in der abschließenden Begegnung. Berlin setzte sich am Ende mit sieben Punkten vor Brandenburg durch. Für die sechs Landesauswahlen war das Turnier zugleich ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur DFB-Sichtung im Mai 2027 in Duisburg.

Drei Tage, sechs Landesverbände und ein Titelkampf, der bis zur letzten Partie offenblieb: Beim U15-Regionalturnier des NOFV trafen die Auswahlmannschaften aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Wochenende 16. bis 18. Oktober in Lindow (Mark) aufeinander. Gespielt wurde im Hammes-Modus, sodass die Ergebnisse und Platzierungen eines Spieltags über die Paarungen der nächsten Runde entschieden.

Berlin erwischt den besten Start

Bereits am ersten Turniertag setzte Berlin ein deutliches Ausrufezeichen. Während Sachsen-Anhalt mit einem 1:0 gegen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit dem gleichen Ergebnis gegen Thüringen erfolgreich in das Turnier starteten, gewann Berlin mit 6:0 gegen Sachsen. Damit setzte sich die Berliner Auswahl nach dem ersten Spieltag aufgrund der Tordifferenz an die Tabellenspitze.

Am Sonnabend rückte das Feld enger zusammen. Brandenburg meldete sich mit einem 4:1 gegen Sachsen zurück, Sachsen-Anhalt und Thüringen trennten sich 0:0. Im Duell der beiden bis dahin führenden Mannschaften lieferten sich Berlin und Mecklenburg-Vorpommern beim 4:4 einen offenen Schlagabtausch auf hohem Niveau.

Die Folge war eine spannende Ausgangslage für den Finaltag: Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt standen bei jeweils vier Punkten, Brandenburg folgte mit drei Zählern. Damit durften sich vor den letzten drei Begegnungen noch vier Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Turniersieg machen.

Drei Mannschaften können vor dem letzten Spiel noch gewinnen

Am Sonntagmorgen verschaffte sich zunächst Sachsen mit einem 4:1 gegen Thüringen noch einen versöhnlichen Abschluss. Danach wurde es im Kampf um den Turniersieg ernst: Brandenburg bezwang Mecklenburg-Vorpommern mit 3:1 und schob sich mit nun sechs Punkten vorübergehend an die Tabellenspitze.

Damit war vor der letzten Partie zwischen Berlin und Sachsen-Anhalt alles angerichtet für ein echtes Finale: Gleich drei Landesverbände konnten zu diesem Zeitpunkt noch Turniersieger werden. Brandenburg durfte nach seinem Sieg auf ein Unentschieden hoffen. Berlin und Sachsen-Anhalt wiederum hatten den Titel selbst in der Hand: Der Sieger ihres direkten Duells würde das Regionalturnier gewinnen.

Berlin nutzte diese Chance. In der entscheidenden Begegnung setzte sich die Auswahl mit 3:2 gegen Sachsen-Anhalt durch und machte damit den Turniersieg mit sieben Punkten und 13:6 Toren perfekt. Nur einen Zähler dahinter folgte Brandenburg mit sechs Punkten und 7:3 Toren. Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern kamen jeweils auf vier Punkte, wobei Sachsen-Anhalt mit 3:3 Toren aufgrund der besseren Tordifferenz Rang drei belegte. Sachsen wurde mit drei Punkten Fünfter, Thüringen beendete das Turnier mit einem Punkt auf Rang sechs.

Sechs Spieler für das Allstar-Team ausgezeichnet

Neben der Mannschaftswertung standen auch die individuellen Leistungen der Nachwuchsspieler besonders im Blickpunkt. Die Trainer nominierten jeweils einen Spieler aus ihrer eigenen Landesauswahl in das Allstar-Team des Regionalturniers.

Die Auszeichnung erhielten Piet Hoffmann aus Mecklenburg-Vorpommern, Moritz Dietrich aus Sachsen-Anhalt, Titus Schuster aus Brandenburg, Linus Steger aus Thüringen, Hennes Wilke aus Berlin und Joko Wolf aus Sachsen.

Wichtiger Vergleich auf dem Weg zur DFB-Sichtung

Mit dem Schlusspfiff endeten drei abwechslungsreiche Turniertage, die insbesondere durch den engen Kampf um die Spitzenplätze geprägt waren. Dass vor dem letzten Spiel noch drei Mannschaften den Turniersieg erreichen konnten, unterstrich die Ausgeglichenheit an der Spitze.

Für die U15-Auswahlmannschaften war der Leistungsvergleich zugleich eine weitere Standortbestimmung auf dem Weg zur DFB-Sichtung im Mai 2027 in Duisburg.

Die Turnierleitung wurde durch den Jugendausschuss des NOFV gestellt. Mit Mario Grund, Jens Vöckler und Matthias Reer waren drei Vertreter vor Ort und begleiteten das Regionalturnier über die drei Spieltage.

Dank gebührt auch den einsetzten Schiedsrichtern Philipp Altmann, Clemens Bartlau, Roman Brand, Eric Bregulla, Peter Bunse, Louis Gaudes und Lennox Kjell Martin, für die das Turnier ebenfalls einen wichtigen Prüfstein in der eigenen Laufbahn darstellt.

Sport Freak

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