Frauen und Mädchen

9. Spieltag der Frauen-Regionalliga

(C) SportblogMD Akrobatik in Karate-Manier: Chantal Schmidt bei der Ballverarbeitung.

Durch einen deutlichen 6:1 (3:0)-Erfolg im Spitzenspiel beim Zweitplatzierten FC Phoenix Leipzig haben die Frauen von RB Leipzig nicht nur ihre derzeitige Führungsposition innerhalb der Messestadt Leipzig bestätigt, sondern auch den Vorsprung in der Regionalliga Nordost gegenüber den nächsten Verfolgern auf sechs Punkte ausgebaut.

Einen wesentlichen Anteil am klaren Sieg von RB Leipzig hatte die ehemalige Nationalspielerin Anja Mittag (36., 41. Und 75.) durch ihre drei Tore. Mit ca. 300 Zuschauern gab es einen neuen Saisonrekord in der FRL Nordost. Bereits nach zwölf Minuten durfte das Publikum sich über den ersten Treffer freuen: Lea Mauly verwandelte einen Elfmeter zur Führung der „Roten Bullen“. Nach der Halbzeit erhöhten Natalie Grenz (55.) und Lisa Reichenbach (65.) den Spielstand zugunsten der Gäste. Christin Janitzki (86.) gelang kurz vor Schluss der Ehrentreffer für die Gastgeber.

Magdeburg verliert Topspiel trotz 58 Minuten in Überzahl

Vor etwas weniger Zuschauern verlor der Magdeburger FFC sein Spitzenspiel im Heinrich-Germer-Stadion mit 0:1 (0:1) gegen Viktoria Berlin. Ein früher Elfmeter, den Hülya Kaya (6.) verwandelte, brachte die Berlinerinnen zu einem günstigen Zeitpunkt in Führung, bevor die Gäste aufgrund einer Gelb-Roten Karte ab der 32. Minute in Unterzahl spielen mussten. Dies konnten die Elbstädterinnen jedoch nicht zu ihrem Vorteil nutzen.

Der FF USV Jena II setzte sich, wie bereits letzte Woche daheim gegen Magdeburg mit 4:1 (2:1) beim Steglitzer FC Stern durch. Nachdem Nicole Schröder (18.) die Gastgeber in Führung brachte, drehte die Mannschaft von Trainer Christian Kucharz durch Tore von Nelly Juckel (37.) und Denise Landmann (44.) das Spiel bereits vor der Halbzeit. Bianka Passeck (56.) und Luca Birkholz (89.) machten dann den Kantersieg perfekt.

Union Berlin mit höchstem Saisonsieg in Aue

Ein Schützenfest feierten die Eisernen Ladies mit einem 9:1 (6:1) beim FC Erzgebirge Aue. Lisa Heiseler erzielte dabei drei Treffer (7., 24., und 87.) und führt nun mit zehn Toren aus neun Spielen die Torjägerinnenliste an. Ihre Teamkollegin Nadia Perl belohnte sich mit einem Doppelschlag (10. Und 11.). Noch vor der Halbzeit trafen Josephine Ahlswede (29.) und Marie Weidt (43.).

Auch Marta Stodulska (72.) war erfolgreich und Selin Arslan (75.) gelang nach nur 14 Minuten auf dem Platz ein Jokertor. Erzgebirge-Torjägerin Anna Eifler (44.) gelang vor der Halbzeit ihr drittes Saisontor. Damit bleibt die Mannschaft von Trainer Falko Grothe weiterhin ungeschlagen und ist nun erster Verfolger von Tabellenführer RB Leipzig, punktgleich mit den auf Rang drei liegenden Nachbarinnen vom FC Viktoria Berlin.

Leipzig-Süd weiter im Aufwind

Der SV Eintracht Leipzig-Sieg befreite sich durch einen 2:1 (1:1) beim Bischofswaerder FV bis auf drei Punkte aus der Abstiegszone. Nachdem Sarah Kasper (19.) den Gastgeber in Führung gebracht hatte, drehten die Leipzigerinnen das Spiel. Safi Nyembo (44.) glich vor der Halbzeit aus, und traf in der zweiten Halbzeit (64.) erneut und sicherte den Gästen damit den zweiten Sieg in Folge.

Die Nullnummer des Spieltages gab es im Duell zwischen dem 1. FFV Erfurt und Blau-Weiß Hohen Neuendorf. Mit dem Resultat bleiben beide Vereine vor den Abstiegsrängen. Hohen Neuendorf ist aber nur aufgrund der besseren Tordifferenz auf Platz Zehn, gefolgt von Bischofswaerder auf dem elften Platz und dem FC Erzgebirge Aue auf dem Rang Zwölf. Alle drei Mannschaften verfügen über vier Punkte.

Alle Daten zum 9. Spieltag

 

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