Frauen und Mädchen

8. Spieltag der Frauen-Regionalliga

(C) Sportfotos Ines Hähnel. Jena's Kapitänin Anne Günther (l.) im Zweikampf gegen Antonia Schulz (r.)

Der große Gewinner am 8. Spieltag der Frauen-Regionalliga heißt RB Leipzig: Die Messestädterinnen gewannen nicht nur ihr Heimspiel (211 Zuschauer) gegen die Randberlinerinnen von Blau-Weiß Hohen Neuendorf mit 5:0, sondern profitierten auch noch von den Niederlagen der unmittelbaren Verfolger FC Phönix Leipzig (0:7 bei Viktoria Berlin) und dem Magdeburger FFC (1:4 bei FF USV Jena II) und bauten damit ihre Tabellenführung auf vier Punkte Vorsprung aus.

Während der Gang für die favorisierten Gastgeber in der ersten Halbzeit noch etwas schwerer fiel und Johanna „Jojo“ Kaiser (33.) den einzigen Treffer der ersten Halbzeit markierte, spielte das Team von Katja Greulich in der zweiten Hälfte einen Kantersieg heraus. Larissa Schreiber (56.), Anika Metzner (61.) und Natalie Grenz (78. Und 80.), die vergangene Saison mit 27 Treffern die Torjägerkrone eroberte, erhöhten das Ergebnis auf ein 5:0 (1:0).

Viktoria gewinnt Topspiel

Phoenix Leipzig musste im Topspiel (vor der Partie Vierter gegen Zweiter) Lehrgeld bezahlen. Im Stadion Lichterfelde zeigten sich die Gastgeber gegen die Aufsteiger aus Sachsen von ihrer besten Seite. Hülya Kaya (11., 21., 26.) sorgte dabei mit ihrem lupenreinen Hattrick im Alleingang für die 3:0 Halbzeitführung, um direkt nach der Halbzeit (52.) noch einen vierten Treffer drauf zu packen. Corinna Statz (63.), Danya Barsalona (74.) und Stephanie Gerken (82.) schmückten das Ergebnis dann noch zu einem souveränen 7:0 (3:0) aus.

Union Berlin löste seine Aufgabe wie erwartet gegen Bischofswerdaer ohne Probleme. Für den Titelverteidiger aus dem Osten Berlins traf Lisa Heiseler (24., 42.) mit einem Doppelpack in der ersten Halbzeit. Maria Pia Zander Zeidam erhöhte im zweiten Durchgang auf 3:0 (2:0). Die Eisernen bleiben damit weiter ungeschlagen.

Deutlicher Sieg für Jena

Man muss bis in die Zeit in der 2. Frauen-Bundesliga Nord zurückgehen (Saison 2011/2012), wenn man den letzten Heimsieg von FF USV Jena II gegen den Magdeburger FFC finden will. Vor über acht Jahren gelang den Thüringerinnen der letzte Heimsieg und während man sich letzte Saison noch 0:1 geschlagen geben musste, gelang dem Team von Trainer Christian Kucharz ein beeindruckendes 4:1 gegen den Gast aus Sachsen-Anhalt.

Bereits nach neun Minuten ermöglichte der Doppelpack von Luca Birkholz (3. Und 9.) eine komfortable 2:0-Führung, ehe Chantal Schmidt (16.) durch den Anschlusstreffer das Spiel wieder spannend machte. Ausgerechnet Donika Grajqevci (60.) brachte mit ihrem Tor gegen ihren Ex-Verein die Vorentscheidung. Jo Anne Klinger (90+2.) erhöhte dann noch auf 4:1 (2:1). Jena verkürzte damit, eher unerwartet, den Abstand zur Spitzengruppe (Platz eins bis fünf).

Wichtige Punkte für Erfurt und Leipzig-Süd

Einen schweren Tag erwischte der Steglitzer FC Stern an der Südkampfbahn beim SV Eintracht Leipzig-Süd. Sicherlich als leichter Favorit ins Spiel gegangen tat sich das „fairste“ Team der vergangenen Saison schwer und musste bereits in Halbzeit Eins Gegentore durch Dewi Johannsen (10.) und Safi Nyembo (45.) hinnehmen. In der zweiten Hälfte kamen keine weiteren Treffer zustande, so dass sich die Leipzigerinnen über einen 2:0 (2:0) und damit dem Verlassen der Abstiegsränge freuen durften.

Reingerutscht ist dafür der FC Erzgebirge Aue. Die Sachsen musste sich daheim 1:4 (0:4) geschlagen geben. Das Spiel wurde bereits in der ersten Halbzeit entschieden. Den Treffern von Paula Meyer (20.), Claudia Ziegenhorn (26. Und 29.) und Katja Groll (36.) setzte nur noch Antonia Zamzow (81.) mit ihren Ehrentreffer etwas entgegen.

Alle Daten zum 8. Spieltag

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