Frauen und Mädchen

7. Spieltag in der Frauen-Regionalliga

Vor 302 lauten Zuschauern: Das Spitzenspiel zwischen Türkiyemspor und Viktoria Berlin © Rasenperlen, Matthias Vogel

Bevor die Frauen-Regionalliga am Wochenende vom 29 bis 31. Oktober eine Woche pausiert, stand ein Spitzenspiel an. Nach dem großen Spitzenspiel hat die Regionalliga einen neuen Spitzenreiter.

Viktoria Berlin gewinnt Spitzenspiel

Im Spitzenspiel zwischen Türkiyemspor und Viktoria Berlin setzten sich die „Viki-Girls“ vor 302 Zuschauern mit 1:2 (1:0) durch und übernehmen dadurch die Tabellenführung in der Regionalliga Nordost. Nach einer starken Anfangsphase der Gäste präsentierte Josephine Bonsu (10.) ihre Klasse und sorgte mit ihrem Fernschuss aus über 30 Metern für die Führung durch den ersten Torschuss der Gastgeber. Der Treffer war sogleich auch der Halbzeitstand.

Nach der Pause ein ähnliches Bild: Ein ausgeglichenes Spiel, in dem die Spielanlage von Viktoria Berlin mehr überzeugte, jedoch spielte das Team von Trainer Johannes Fritsch nun noch zielstrebiger nach vorne. Eine daraus resultierende Ecke nutzte Spielführerin Marlies Sänger (73.) zum Ausgleich. Die Entscheidung fiel aus einem Konter: Nachdem Erika Szuh ihren Freistoß an die Latte schoss, setzte Trinity Künzel die eingewechselte Julia Reh (83.) in Szene.

Leipzig-Süd und Stern wissen zu überraschen

Vielleicht eher unerwartet ist dem SV Eintracht-Leipzig beim 1:0 (0:0) gegen den Magdeburger FFC bereits sein vierter Sieg gelungen. Nachdem man in den Leipziger Derbys Phoenix und RB Leipzig bereits Punkte abnahm, sorgte Maleen Jankowski (84.) durch ihren späten Treffer im Spiel gegen den Favoriten für drei Punkte. Damit belegt die Mannschaft von Fußball-Lehrer Dr. Hendrik Rudolph zumindest zwischenzeitlich den vierten Rang.

Vielleicht nicht überraschend, aber überzeugend sicherte sich der Steglitzer Stern beim 1:0 (0:0) in der Partie gegen Phoenix Leipzig den zweiten Heimsieg der Saison durch einen verwandelten Elfmeter von Alina Cibusch (9.) gingen die „Sternerinnen“ früh in Führung und sicherten diese auch über die zweite Hälfte. Nach dem Punkt gegen Jena ist der Mannschaft, die den Klassenerhalt als Ziel hat damit ein weiterer Coup gelungen.

RB Leipzig und Union Berlin siegen

Nach einer torlosen ersten Halbzeit endete das Spiel zwischen dem 1.FFV Erfurt und RB Leipzig II mit 1:4 (0:0). Kyra Spitzner (50.) sorgte kurz nach der Pause für die Führung der „Roten Bullen“, Julian Kalz (64.) erhöhte. Katja Groll (75.) sorgte durch ihren Anschlusstreffer wieder für Spannung, die bis in den letzten Minuten des Spiels anhalten sollte. Der Doppelaschlag von Emilia Quietzsch (83.) und Melanie Gerrits (88.) sorgte für die Entscheidung.

Ein torreiches Spiel sahen die Zuschauer beim 2:6 (2:2) zwischen dem Bischofswerdaer FV und Union Berlin. Katharina Zippack (3.) brachte die Gastgeber in Führung, Lisa Heiseler (20.) und Megan Reichenbach (24.) drehten das Spiel, ehe Leonie Gries (45.) wieder ausglich. Lisa Heiseler (48., 54., und 64.) drehte nach der Pause richtig auf und entschied das Spiel mit einem lupenreinen Hattrick in 16 Minuten. Latoya Bach (89.) schmückte zum Kantersieg aus.

Turbine Potsdam souverän

Wie erwartet setzte sich der 1.FFC Turbine Potsdam II 5:0 (4:0) gegen den SC Staaken durch. Sophie Trojahn (6.), Pauline Deutsch (15.), Alisa Grincenco (30.) und Nathalie Breitschneider (42.) entschieden das Spiel bereits vor der Halbzeit in Richtung des Absteigers aus der 2. Frauen-Bundesliga. Nach der Pause gelang Grincenco (60.) noch ihr zweiter Treffer des Tages. Damit bleiben die Aufsteiger aus Berlin auch nach sechs Spielen punktlos.

Viermal durfte sich der DFC Westsachsen Zwickau beim 4:2 (2:0) gegen den FSV Babelsberg 74 über Tore von Top-Torjägerin Daniela Mittag (17., 26., 76. und 90+1.) freuen. Stolze 13 Tore aus sieben Spielen bringt die Zwickauerin damit auf das Scorerboard und zieht mit der Leipzigerin Marlene Haberecht gleich. Der zwischenzeitliche Einstand durch Karla Dupke (51.) und Daniela Schönke (55.) setzte gegen die Summe nichts mehr entgegen.

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