Frauen und Mädchen

3. Spieltag in der Frauen-Regionalliga

Hart umkämpft: Das Berliner-Derby zwischen Türkiyemspor und Union Berlin © Rasenperlen, Matthias Vogel

Das Willi-Kressmann-Stadion war Schauplatz des Topsspiels am dritten Spieltag. Der stark verstärkte Kader von Türkiyemspor Berlin setzte sich 3:1 (2:1) gegen eine Mannschaft durch, die angesichts ihres Ziels (Aufstieg) bereits unter Druck steht: Union Berlin. Das Spiel war gleich für mehrere Spielerinnen von Türkiyemspor ein Wiedersehen mit ehemaligen Mitspielerinnen und dem alten Verein.

Die ersten Minuten gehörten Union. Entschlossen brachte Carolin Friedrich (17.) die Führung. Die sollte allerdings nicht lange halten: Angelina Lübcke (24.), Neuzugang von Phoenix Leipzig, glich aus, ehe mit Maria Pia Zander Zeidam (41.) und Josephine Bonsu (59-.) ausgerechnet zwei Neuzugänge von Union Berlin das Spiel für Türkiyemspor entschieden. Drei Tore durch drei Neuzugänge sichern den dritten Sieg für Türkiyemspor und bescheren Union den Fehlstart.

Ehemaliger Zweitligist geschlagen

Das die Einfache Runde keine Fehler erlaubt mussten zuletzt bereits RB Leipzig II und Viktoria Berlin lernen, nun traf es den 1.FFC Turbine Potsdam II. Beim Heimspiel im Sportforum Waldstadt unterlagen die Mitfavoriten 2:3 (0:2) gegen RB Leipzig II. Marie-Luise Hermann (9.) und Lisa Reichenbach (36.) entschieden die erste Hälfte für die Gäste. Michelle Marie Kiunke (50.) erhöhte kurz nach der Pause.

Als Antwort brachten Laetitia Mikolassek (62.) und Pauline Deutsch (77.) den Gastgeber wieder heran, der Drei-Tore-Vorsprung der Leipzigerinnen erwies sich aber am Ende als zu groß. Somit bleibt den Turbinen auch am dritten Spieltag die Tabellenführung verwehrt. Der Absteiger aus der zweiten Frauen-Bundesliga hat damit bereits drei Punkte Abstand zum Ziel Meisterschaft.

Tabellenführer bleibt ein anderer

Der FC Carl Zeiss Jena II verteidigte seine Tabellenführung durch ein 9:1 (4:1) beim SV Eintracht Leipzig-Süd. Johanna Seifert (14. und 48.), Melina Mehler (16. und 24.) und ein Eigentor von Josefin Hoffer (45.) sorgten bei einem Leipziger Treffer, Maleen Jankowski (39.) für einen deutlichen Halbzeitstand. Nach der Pause trugen sich Madlen Mende (58.), Anne-Wiebke Schmidt (83.), Anne Günther (87.) und Hannah Lehmann (90+1.) in die Torschützinnenliste ein.

Der 3:0 (2:0) Sieg von Viktoria Berlin beim FSV Babelsberg 74 wirkte nie gefährdet. Hatte der FSV beim Heimspielauftakt RB Leipzig II noch zwei Punkte abgezwackt, dominierte die Viktoria das Spiel. Profitierend vom frühen Marlies Sänger (1.) Tor und dem Treffer von Corinna Statz (41.) entstand für die Berlinerinnen nie wirklich Druck, zumal der Gastgeber kaum vor dem Tor auftauchte. Danya Barsalona (59.) unterstrich den verdienten Sieg.

Klares Ergebnis im Duell der Aufsteiger

Der DFC Westsachsen-Zwickau entschied das Duell der Aufsteiger gegen den SC Staaken 8:0 (5:0) für sich. Die Gäste reisten ohne die Stammspielerinnen Illmann, Nicole und Sylvie Barnecki an. Zwischen den Pfosten der Gäste spielte erstmals Sarah Richter und die bekam durch Kristin Richter (16. und 53.), Luisa Klein (24.) und eine überragende Daniela Mittag (29., 33., 42., 59., und 85.) eine harte Lektion beim ersten Regionalliga Sieg der Zwickauerinnen.

Wenn auch nicht historisch wie für Zwickau gelang dem SFC Stern ebenfalls der erste Saisonsieg. Emina Wacker (58.) sicherte den Sternerinnen mit ihrem Treffer des Tages das 1:0 (0:0) gegen den weiterhin torlosen Rostocker FC. Gemeinsam mit dem ebenfalls torlosen  SC Staaken bildet der Rostocker FC damit nach drei Spieltagen das Tabellenschlusslicht der Liga.

Phoenix überrascht mit Auswärtssieg

Eine torreiche Partie lieferten sich der Magdeburger FFC und Phoenix Leipzig beim 3:6 (1:1), insbesondere in der zweiten Hälfte. Marlene Haberecht (10.) brachte die Gäste in Führung, Seline Lehmann (42.) glich aus. Haberecht's (47., 63., 81.) Hattrick in der zweiten Hälfte, der durch Lysann Schneider (50.) und Celina Herbst (80.) ausgeschmückt wurde, hatten bei den Gastgebern  nur Jessica Fischer (48.) und Hanna Bach (90.) etwas entgegen zu setzen.

Einen Auswärtssieg hatte sich auch BW Hohen Neuendorf ausgerechnet. Der 1.FFV Erfurt machte den Gästen beim 4:1 (2:0) aber einen Strich durch die Rechnung. Katja Groll (26.) und Elisabeth Zelle (34.) sicherten die Erfurter Führung zur Pause. Die Freude über Maja Wasiak's (69.) Anschlusstreffer hielt nicht lange, denn das Eigentor der Gästekapitänin Anne Schäfer (71.) stellte den Abstand schnell wieder her. Kimberly Sophia Albeno (79.) erhöhte noch.

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