Frauen und Mädchen

17. Spieltag in der Frauen-Regionalliga

Zur Halbzeit des Spieltages Meister, am Ende Zweiter: Türkiyemspor Berlin© NOFV

Fernduell um die Meisterschaft

Beim Bischofswerdaer FV hatte Turbine Potsdam II für die sichere Meisterschaft zu gewinnen. Durch das 0:3 (0:0) wurde Turbine der Pflicht gerecht und steht somit als Meister der Frauen-Regionalliga 2021/2022 fest. Nach der Roten Karte gegen die Gäste sah es zur Halbzeit aber gar nicht danach aus. Erst de Doppelpack von Alisa Grincenco (51. und 73.) und der Treffer von Amelie Woelki (85.) sicherten den Turbininnen die Meisterschaft.

Beim 1,FFV Erfurt gastierte Verfolger Türkiyempsor und überzeugte mit einem 0:6 (0:2), bei dem der Halbzeitstand der Konkurrenz noch Hoffnung auf die Meisterschaft machte. Dafür hatte Aylin Yaren (19.) und ein Eigentor von Marta Teresa Chmiel (21.) gesorgt. Sanna El-Agha (59.) und Yaren (66.) legten nach der Pause nach. Senanur Yavuz (82.) und Angelina Lübcke (86.) sicherten den Kantersieg, der letztlich doch nicht die Meisterschaft bedeutete.

Union Berlin sichert sich Platz drei

Der 1.FC Union Berlin errang mit einem beeindruckenden 8:0 (3:0) gegen den SV Eintracht Leipzig-Süd vor heimischen Publikum Platz drei. Lisa Heiseler (17. und 41.) und ein Eigentor von Lisa Pfretzschner (44.) sorgten für eine solide Halbzeitführung der „Eisernen Ladies“. Lena Bucher (46.) und Elisa Spolaczyk (65.) erhöhten, ehe Heiseler (70.) ihr dritter Tagestreffer gelang. Megan Reichenbach (87.) und nochmals Spolaczyk (89.) schmückten aus.

Man kann es nicht ganz absprechen, das Duell zwischen RB Leipzig II 1:0 (0:0) und dem Magdeburger FFC ist eines zweier Mannschaften, von denen manche vor der Saison sicherlich mehr erwartet hätten. So passte es, dass Chiara Teresa Graf (49.) den einzigen Treffer des Tages markierte und damit die einzige Begegnung, in der nur ein Tor fiel. Bleibt abzuwarten, ob die im Spitzenfeld erwarteten Mannschaften den Erwartungen nächste Saison gerechter werden können.

Rostocker FC mit Sieg gegen den FSV Babelsberg 74

Das sie es eigentlich können zeigten die Mädels vom Rostocker FC beim 3:0 (3:0) gegen den FSV Babelsberg 74. Mareike de Vries (13. und 36.) lenkte das Spiel im ersten Durchgang auf einen guten Weg. Das Tor von Eileen Schulz (45.) noch vor der Pause war eine ungewohnte Situation. Drei Tore stellten beinahe ein Drittel der gesamten geschossenen Tore in der Saison und das in einer Halbzeit. Am Ende blieb es dabei.

Ein aufgrund der äußerlichen Umstände noch brisantes Spiel lieferten sich Blau-Weiß Hohen Neuendorf und der SFC Stern 1900 beim 4:1 (2:1) in der Niederheide. Kimberly Lange (16.) brachte die Gäste in Führung, aber Diana Ivonne Steinmeyer (28.) und Lenina Burghardt (45.) hatten bereits vor der Pause Antworten parat. Charline Pantelmann-Jankowska (60.) und Marie Heinz (88.) sicherten dann den Heimsieg.

Saisonabschluss

Da Meister 1. FFC Turbine Potsdam II sich auch für die 2. Frauen-Bundesliga beworben hat, spielen die Brandenburgerinnen in zwei Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Nord 2021/2022, den Hamburger SV:

12. Juni 2022 Hamburger SV - 1.FFC Turbine Potsdam II

19. Juni 2022 1. FFC Turbine Potsdam II - Hamburger SV

Erfolgreichste Torschützinnen der Frauen-Regionalliga 2021/2022:

1. Aylin Yaren (Türkiyemspor) 26 Tore

2. Lisa Heiseler (1.FC Union Berlin) 19 Tore

3. Pauline Deutsch (1.FFC Turbine Potsdam II) 18 Tore

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