Frauen und Mädchen

15. Spieltag der Frauen-Regionalliga

(C) SportblogMD. Lisa-Marie Naujoks packt den linken Hammer aus.

Am internationalen Frauentag fand der 15. Spieltag der Frauen-Regionalliga statt. Dabei gab es nur ein Spiel, in dem beide Seiten Treffer erzielten.

Leipzig zieht weiter davon

Die Ladies der Roten Bullen nutzten die Gelegenheit, die sich ihnen durch den Punktverlust von Viktoria Berlin bot. Der Tabellenführer verwies die Stadtrivalinnen aus dem Süden mit einem 4:0 (0:0) vom Rasenplatz in der Abtnaundorfer Straße. Allerdings taten sich die Gastgeberinnen lange Zeit schwer gegen die tief stehende Eintracht, die teilweise mit sechs Spielerinnen auf einer Abwehrlinie agierte und selbst nur wenige Angriffe initiierte.

Zur Matchwinnerin wurde Defensivspielerin Sophia Löser, die in der Halbzeitpause von der rechten auf die linke Seite wechselte und mit ihren Vorstößen für einen lupenreinen Hattrick sorgte (55., 58. und 85.). Larissa Schreiber (88.) schmückte das Ergebnis noch aus. Trainerin Katja Greulich analysierte: „Eintracht hat sehr gut verschoben. Uns fehlte vor der Pause die letzte Giftigkeit. Im zweiten Durchgang hatten wir mehr Durchschlagskraft."

Jena gelingt Auswärtscoup

Bereits am Samstag trat Jena bei Leipzig-Verfolger Viktoria Berlin an. Ungewohnterweise mussten die Berlinerinnen auf ihren Kunstrasenplatz ausweichen. Ungewöhnlicherweise bliebt die Viktoria das erste Mal in dieser Saison torlos. So freuten sich die Thüringerinnen über einen, vielleicht nicht ganz zu erwartenden, Punkt, den sie aus der Hauptstadt entführten, denn am Ende hießt es Viktoria Berlin 0:0 FF USV Jena II.

Auch Union Berlin tat sich am Sonntag beim 2:0 (1:0) bei Blau-Weiß Hohen Neuendorf schwerer als erwartet. Lisa Heiseler (40. und 75.) sicherte mit ihren Saisontoren 14 und 15 den Eisernen Ladies im Alleingang den Auswärtsdreier. Union kann dadurch den Abstand auf den zweiten Platz bis auf zwei Punkte reduzieren und bleibt weiter vierter. Die Gasteberinnen bleiben weiter auf dem rettenden zehnten Rang, allerdings nur durch die bessere Tordifferenz.

Magdeburg erneut mit Kantersieg

Der Magdeburger FFC gelang erneut ein Kantersieg im heimischen Germer-Stadion. Die Elbstädterinnen siegten mit 6:0 (2:0) gegen die abstiegsbedrohten Bischofswardaer FV, der sich nach der knappen Niederlage gegen Phoenix Leipzig vergangene Woche sicher mehr erhofft hatte. Die erste Hälfte gehörte Sommer Top-Transfer Jessica Fischer (10. und 31.) die mit ihren ersten beiden Toren für eine komfortable Situation zur Halbzeit sorgte. 

Nach der Pause erhöhten Chantal Schmidt (49.) und Melanie Fuchs (73.), ehe Fischer (75.) ihren dritten treffer des Tages markierte und sich mit nun 13 Treffern den vierten Rang der Torjägerliste gemeinsam mit Hülya Kaya (Viktoria Berlin) teilt. Manuela Knothe (78.) erzielte den letzten Treffer des Tages. Durch das Resultat bleiben die Gastgeberinnen auf dem sechsten Rang. Die Gäste aus Sachsen bleiben weiter Liga-Schlusslicht mit nur elf geschossenen Toren.

Phoenix dreht Spiel gegen Aue

Den Sächsinnen aus dem Erzgebirge wären nach dem frühen Tor von Rekordspielerin Anna Eifler (27.) fast mit einer Führung in die Halbzeit gegangen. Am Ende siegte Phoenix Leipzig mit 5:2 (1:1) gegen die abstiegsbedrohten Gäste. Marlene Haberecht (45.+3) glich noch vor der Pause aus. Innerhalb von sieben Minuten stellten Angelina Lübcke (50. und 52.) und Franziska Music (57.) die Verhältnisse wieder klar. Haberecht (81.) erhöhte nochmals.

Abermals mit nur elf Spielerinnen reiste der Steglitzer Stern am Wochenende zum 1. FFV Erfurt und verlor dieses Mal 0:4 (0:2) bei den Thüringerinnen. Obwohl die Spielanteile recht gleichmäßig verteilt waren, nutzten die Gastgeber ihre Torchancen besser. Stefanie Nehlert (15. und 62.) verwandelte einen Elfmeter zur Führung, Katja Groll (33.) erhöhte vor der Pause. Dana Behnsen (60.) und erneut Nehlert bescherten einen, auf dem Papier, deutlichen Sieg.

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