Frauen und Mädchen

1. Spieltag in der Frauen-Regionalliga

Malgorzata Anna Mesjasz (M) im Duell mit Union's Nummer Sechs Celine Frank. © NOFV

Zum Start in die 30. Saison der Frauen-Regionalliga Nordost dreht der 1. FFC Turbine Potsdam II das Topspiel zu seinen Gunsten. Am Ende des Auftakts  ist der letztjährige Meister auch der erste Tabellenführer.

Spielleiter Gerhard Breiter (M) mit Björn Münnich (l., Trainer Union Berlin) und Thomas Kandler (r., Trainer Turbine Potsdam) beim Auftaktspiel © NOFV

Ein echtes Spitzenspiel auf hohem Niveau bekamen die 180 Zuschauer im Sportforum in der Waldstadt zu sehen. Der Absteiger  aus der 2. Frauen-Bundesliga 1.FFC Turbine Potsdam II empfing Mitfavorit Union Berlin. Beide Mannschaften haben sich den Aufstieg als Ziel gesetzt und dementsprechend relevant war der frühe Vergleich, insbesondere hinsichtlich des Spielmodus in einer Einfachen Runde.

Mit einem Doppelschlag brachten Lisa Heiseler (20.) und Stefanie Klug (23.) die Eisernen Ladies in Führung. Turbine wirkte etwas überrascht über die Halbzeitführung der Gäste, hatte man doch den Test 18 tage zuvor deutlich mit 5:0 für sich entschieden. Doch die Gastgeber hatten nach der Pause den längeren Atem: Jenny Löwe (58.), Melissa Kössler (69.) und Alisa Grincenco (83.) drehten das Spiel in Halbzeit Zwei erfolgreich zum 3:2 (0:2) Auftaktsieg.

Babelsberg überrascht Leipzig

Der FSV Babelsberg 74 trennt sich Unentschieden von RB Leipzig II um Leonie Bockelmann (M, Kopfball) © NOFV

In der zweiten Partie in Brandenburg gelang dem FSV Babelsberg 74 ein, in Anbetracht der Zielsetzung, überraschendes 1:1 (1:0) gegen RB Leipzig II. Aline Reinkober, (29.), ehemalige Spielerin von Turbine Potsdam, schoss den Gastgeber in Führung. Nach der Pause sicherte Emy Bührig (58.) den Gästen aus Sachsen den Ausgleich. Danach gelangen beide Mannschaften auf dem engen Spielfeld keine weiteren Tore mehr.

Ein deutlicher Sieg gelang dem SV Eintracht-Leipzig-Süd mit dem 4:0 (3:0) gegen den Rostocker FC. In der, aufgrund der langen Anreise der Gäste, bereits um 11 Uhr angesetzten Partie sicherten Charlotte Heckler (8.), Fenja Schönball (14.) und Nell Biallaß (15.) mi einer starken Anfangsphase die hohe Führung zur Halbzeit. Maleen Jankowski (87.) erhöhte in der Schlussphase auf 4:0.

Jena mit deutlichem Sieg

Sehr souverän sicherte sich der FC Carl Zeiss Jena ein 3:0 (2:0) beim Magdeburger FFC. Melina Mehler (11.) brachte die U23 des Bundesligisten früh in Führung. Denise Landmann (29.) erhöhte noch vor der Pause. Der FC Carl Zeiss dominierte das Spiel mit hohen Ballanteilen und überlegtem Spiel. So setzte Pia Grosse (75.) mit ihrem Treffer zum 3:0 dem Spiel und Sieg die Krönung auf.

Erwartet stark präsentierte sich auch der von vielen als Mitfavorit gezählte Club Türkiyemspor Berlin beim 4:0 (2:0) gegen BW Hohen Neuendorf. Alexandra Almasalme (35.) brachte die Gastgeber nach 35 Minuten in Führung. Die zur 21. Minute eingewechselte Josephine Bonsu (45.) erhöhte pünktlich zum Halbzeitpfiff. direkt nach der Pause baute Leyila Aydin (47.) die Führung aus, die Bonsu (58.) noch einmal erhöhte.

Solide Viktoria

Im Berlin-Derby trennten sich Aufsteiger SC Staaken und der Titelverteidiger Viktoria Berlin 0:5 (0:2). Nach einer halbe Stunde brachten Louise Trapp (30.) und Marlies Sänger (31.) den Favoriten per Doppelschlag in Führung. Nach der Pause gelang Vanessa Lux (52. und 67.) ein Doppelpack. Louise Trapp (71.) sicherte der Viktoria mit ihrem Treffer zum Kantersieg die Tabellenführung.

In der spätesten Partie musste sich der Steglitzer Stern dem Bischofswerdaer FV 0:1 (0:1) geschlagen geben. In einem stark vom Regen geprägten Spiel hatten die Gastgeber aus Berlin gut ins Spiel gefunden, bekamen jedoch bei einem Freistoß kurz vor der Halbzeit durch Leonie Grieß (40.) den spielentscheidenden Gegentreffer. Nach der Pause erzielten beide Mannschaften keine weiteren Treffer.

Das Spiel zwischen dem DFC Westsachsen Zwickau und dem FC Phoenix Leipzig musste aufgrund schlechter Witterungsbedingungen und daraus resultierender Platzbedingungen abgesagt werden. Der 1.FFV Erfurt hatte spielfrei.

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