Die Rückrunde kann starten

(c) Till Dahlitz

Die Rückrunde kann starten – Schiedsrichter-Halbzeit-Lehrgang in Blossin erfolgreich durchgeführt

 

Kaum sind die letzten Weihnachtskerzen ausgepustet und die letzten Böller verraucht, treffen sich die NOFV-Schiedsrichter*innen zu ihrer Halbzeittagung. Das erste Wochenende im Januar wird dafür traditionell reserviert – in diesem Jahr im brandenburgischen Blossin südostlich von Berlin gelegen.

Die rund 100 Schiedsrichter aus der Herren/Frauen-Regionalliga und den beiden Oberliga-Staffeln bekamen vom Schiedsrichterausschuss einen bunten Mix von Themen auf der Agenda zusammengestellt. Natürlich war der Blick auf die erste Halbserie ein Schwerpunkt. Die Umsetzung der vielen Regeländerungen war genauso Bestandteil des Lehrgangs wie der Rückblick mit den wichtigsten Szenen aus dem NOFV-Gebiet zu Handspiel und den persönlichen Strafen. Bodo Brandt-Chollé hat wieder in mühsamer Detailarbeit eine gute Übersicht über die wertvollsten Szenen zusammengestellt, die rege diskutiert und bewertet wurden.

Neben dem Rückblick auf die insgesamt guten Leistungen der Schiedsrichter*innen blickte Udo Penßler-Beyer als Vorsitzender auf eine spannende Hinserie zurück. Der Einsatz von Pyrotechnik, manch knifflige Regelfragen oder die körperliche Attacke auf einen SR in der Oberliga Nord spielten dabei eine wichtige Rolle.

Obligatorisch steht bei jedem Lehrgang eine sportliche Übung auf dem Programm, die in diesem Jahr durch einen weiteren Parcour ergänzt wurde. Die beiden Sportpsychologe Änne Wetzel und Vincent Rödel hatten sich für das Thema „Post-Match Routine“ neben einem theoretischen Input auch einen praktischen Mix aus Aktivierung und Ruhephasen ausgedacht.

Mit diesem Rüstzeug gehen die NOFV-Schiedsrichter*innen gestärkt in eine hoffentlich spannende und faire Rückrunde der Saison 2020/21.

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