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Niklas Brandt (Foto) wechselt von Viktoria Berlin zum BFC Dynamo; (c) gettyimages

Regionalliga Nordost: Aktuelle News

 

BFC Dynamo: Lewandowski mit acht Toren beim Debüt

Der BFC Dynamo aus der Regionalliga Nordost hat sich die Dienste von Stürmer Mateusz Lewandowski gesichert. Dem 19-jährigen Namensvetter von Bayern Münchens Starstürmer Robert Lewandowski gelang ein Traumeinstand. Der FC Rot-Weiß Erfurt verpflichtete mit Mame Mbar Diouf den jüngeren Bruder von WM-Teilnehmer und Ex-Bundesligaprofi Mame Miram Diouf, der langjährige Zweitligaprofi Christopher Quiring ist ab sofort für die VSG Altglienicke am Ball und der FC Viktoria Berlin startet mit einem neuen Trainer in die kommende Saison. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Nordost-Staffel.

 

Kreuzbandriss bei Rabiega: Während Torschützenkönig Robert Lewandowski vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München noch das frühe Ausscheiden der polnischen Nationalmannschaft bei der WM in Russland verarbeitet, ist ein anderer Lewandowski ab sofort für den BFC Dynamo am Ball. Der 19-jährige Stürmer Mateusz Lewandowski spielte zuletzt für die U 19 des Bundesligisten SC Freiburg. Beim BFC stellte das Talent seine Qualitäten im Testspiel beim Kreisoberligisten Heideseer SV Fortuna Friedersdorf-Gussow sofort eindrucksvoll unter Beweis. Zum 14:0-Erfolg steuerte Lewandowski bei seinem Debüt nicht weniger als acht Tore bei. „Mateusz ist sehr talentiert, fleißig und zweikampfstark“, sagt BFC-Trainer und Ex-Bundesligaprofi René Rydlewicz. Ein anderer Stürmer steht den Berlinern in den kommenden Monaten dagegen nicht zur Verfügung. Vincent Rabiega hat sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Damit fällt der 23-jährige Deutsch-Pole einige Monate aus und wird in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr zum Einsatz kommen. Rabiega spielt seit Februar 2017 für den BFC Dynamo. In der zurückliegenden Saison kam der ehemalige polnische Juniorennationalspieler und Deutsche B-Junioren-Meister (2012 mit Hertha BSC) 26-mal zum Einsatz (zwei Treffer, drei Torvorlagen).

 

Mattuschka lotst Quiring nach Altglienicke: Einen prominenten Zugang meldet die VSG Altglienicke. Der langjährige Zweitligaprofi Christopher Quiring spielt künftig für den Hauptstadtklub. Für den 27-jährigen Außenstürmer, der zuletzt in der 3. Liga für den FC Hansa Rostock am Ball war, ist es die Rückkehr in seine Heimatstadt. Von 2002 bis 2017 spielte Quiring für den 1. FC Union Berlin und kam dabei 130-mal in der 2. Bundesliga zum Einsatz. Neun Jahre davon kickte er gemeinsam mit Altglienickes Co-Trainer Torsten Mattuschka für die „Eisernen“ (2005 bis 2014). Über Mattuschka kam auch der Kontakt zwischen dem Viertligisten und Quiring zustande. In der zurückliegenden Saison war Quiring für Hansa Rostock unter anderem wegen eines Sehnenrisses nur neunmal im Einsatz.

 

Auch Petzold und Fouley kommen: Drittligaabsteiger FC Rot-Weiß Erfurt hat Mame Mbar Diouf verpflichtet. Der 27-jährige Stürmer aus dem Senegal kommt vom Regionalliga Nord-Absteiger VfV Borussia 06 Hildesheim, für den er in der zurückliegenden Saison bei 29 Partien fünf Tore erzielte und vier Treffer vorbereitete. „Mit Mame Mbar Diouf gewinnen wir einen weiteren Stürmer, der schnell und athletisch ist sowie über einen starken linken Fuß und ein exzellentes Kopfballspiel verfügt“, sagt Erfurts Sportdirektor Oliver Bornemann. Diouf ist der jüngere Bruder von Profi und WM-Teilnehmer Mame Biram Diouf. Der 30-jährige Angreifer, der früher auch für Hannover 96 in der Bundesliga am Ball war, steht beim Premier League-Absteiger Stoke City in England unter Vertrag. Bei der WM in Russland kam er zu zwei Einsätzen für den Senegal, der in der Gruppenphase ausschied. Ebenfalls neu im Kader von Rot-Weiß Erfurt ist der erst 16-jährige Torwart Luca Petzold. Der Schlussmann kommt vom Bundesligaaufsteiger 1. FC Nürnberg und wird dritter Torwart des Regionalligateams. Spielpraxis soll Petzold in der U 19-Regionalligamannschaft sammeln. „Luca ist ein hochtalentierter Torhüter, den wir von Beginn an bei den Profis integrieren und weiterentwickeln wollen“, sagt Bornemann. Dritter Zugang ist der offensive Mittelfeldspieler Quentin Fouley (24), der zuletzt für die U 23-Mannschaft von Eintracht Braunschweig in der Regionalliga Nord am Ball war. Ausgebildet wurde Fouley in der „Edusport Academy“ in Schottland, einem Fußballinternat für junge französische Fußballer.

 

Goslar übernimmt bei Viktoria: Der FC Viktoria Berlin startet nicht dem bisherigen Cheftrainer Thomas Herbst in die neue Saison. Ab sofort leitet Jörg Goslar die Geschicke bei den Hauptstädtern. Der 54-jährige Fußball-Lehrer war zuletzt beim Regionalliga Nord-Absteiger VfV Borussia 06 Hildesheim tätig und kennt sich in der Nordost-Staffel bestens aus. Mit dem FSV Wacker Nordhausen (2011 bis 2015) und dem Berliner AK (2016 bis 2017) betreute Goslar bereits zwei Vereine im Nordosten. Das erste Testspiel unter der Leitung von Goslar fand bereits am Mittwoch gegen den Oberligisten Tennis Borussia Berlin statt (4:1). Neben der Verpflichtung von Jörg Goslar als neuen Cheftrainer gab die Viktoria auch einige Zugänge für den Kader bekannt. Mit Stürmer Nick Scharkowski (26/SC Victoria Hamburg), Torwart Stephan Flauder (32/Tennis Borussia Berlin), den Verteidigern Christian Hanne (28/1. FC Lok Leipzig) und Cimo Röcker (24/Fortuna Köln), Mittelfeldspieler Timur Gayret (19/Hertha 03 Zehlendorf) sowie den Außenstürmern Boris Haß (21/Tennis Borussia Berlin) und Rafael Brand (23/BFC Dynamo) stoßen gleich sieben neue Spieler zum Aufgebot.

 

Meuselwitz freut sich auf RB Leipzig: Am Dienstag, 24. Juli (ab 18.30 Uhr), trifft der ZFC Meuselwitz in einem Testspiel auf den Bundesligisten RB Leipzig. Und schon jetzt sind von vier von sieben Sitzplatztribünen nahezu ausverkauft und damit rund 1600 der insgesamt 5200 Plätze belegt. „Wir freuen uns über die Resonanz und denken, dass diese auch damit zusammenhängt, dass wir mit knapp drei Metern Abstand von der Seitenauslinie zur ersten Zuschauerreihe ein besonderes, hautnahes Flair und Erlebnis schaffen, das in großen Stadien so nicht machbar ist“, sagt ZFC-Organisationschef Jochen Slawinsky, der sich zusammen mit zahlreichen Ehrenamtlichen um die Organisation des Spiels kümmert.

 

Testspiel gegen Wacker Nordhausen zu gewinnen: Beim FSV Wacker Nordhausen laufen die Vorbereitungen für die offizielle Saisoneröffnung am 22. Juli auf Hochtouren. Der Vizemeister gab jetzt bekannt, dass sein Ausrüster, ein international agierender Sportartikelanbieter, ebenfalls vor Ort sein wird. In einem großen Van präsentiert das Unternehmen ein riesiges Schuhregal. Mehr als 200 Paar Fußballschuhe der beiden aktuellen Modelle - wie sie derzeit auch bei der WM in Russland getragen werden - können von interessierten Kindern und Jugendlichen getestet werden. Dafür wird eigens ein Dribbling-Parcours aufgebaut, auf dem Lauf- und Schusseigenschaften überprüft werden können. Außerdem hat sich der FSV Wacker für die Saisoneröffnung eine besondere Aktion ausgedacht. Derjenige Sportverein, der vom Zeitpunkt der Stadionöffnung um 10 Uhr bis zum Anpfiff des Testspiels gegen den TSV Havelse (14 Uhr) die meisten eigenen Vereinsmitglieder ins Stadion mitbringt, gewinnt ein Freundschaftsspiel gegen die Nordhäuser Regionalligakicker vor heimischer Kulisse auf dem eigenen Sportplatz. Einzige Bedingung: Die Mitglieder müssen sich auch als solche ausweisen können. Der Sieger der Aktion wird in der Halbzeitpause bekannt gegeben.

 

Drei Neue für Bautzen: Die FSV Budissa Bautzen hat jetzt drei weitere Zugänge präsentiert. Vom Oberligisten Einheit Kamenz wechselt Marek Langr nach Bautzen. Der 23-jährige Stürmer aus Tschechien, der in der vergangenen Saison bei 30 Einsätzen 14 Tore erzielte, erhält einen Vertrag bis zum 30 Juni 2019 (plus Option). „Marek geht als Stürmer auch dahin, wo es weh tut. Er ist ballsicher und macht vorn Bälle fest. Das hat uns in der Vergangenheit etwas gefehlt“, sagt FSV-Cheftrainer und Ex-Bundesligastürmer Torsten Gütschow. Ebenfalls neu zum Kader stößt Christopher Schulz. Der 22-jährige Torwart stand zuletzt beim Bayernligisten SpVgg Bayern Hof unter Vertrag. „Christopher macht im Training eine sehr gute Figur. Außerdem bringt er eine gute Körpergröße mit. Er wird zunächst die Nummer zwei hinter Maik Ebersbach, hat aber das klare Ziel, die Nummer eins zu werden“, so Gütschow über den 1,90 Meter großen Schlussmann. Zugang Nummer drei ist der 18-jähhrige Defensivspieler Mateusz Ciapa, der von der U 19-Mannschaft des Zweitligisten 1. FC Magdeburg nach Bautzen wechselt. Nicht mehr für die FSV Budissa spielen wird dagegen Außenstürmer Toni Barnickel (21). Der Vertrag mit ihm wurde einvernehmlich aufgelöst. Barnickel kickt künftig für den Sechstligisten SV Einheit Kamenz.

 

Lok-Dauerkarten heiß begehrt: Die Vorfreude bei den Fans des 1. FC Lok Leipzig auf den Saisonstart Ende Juli ist riesig. Rund zwei Wochen nach dem Start des Dauerkartenverkaufs wurden bereits mehr als 600 Saisontickets abgesetzt. Noch nie wurden beim 1. FC Lok in so kurzer Zeit so viele Dauerkarten geordert. Der Verein steuert damit einen neuen Dauerkartenrekord an. Die Zahl der verkauften Saisontickets steigt seit 2012 kontinuierlich an. In der Spielzeit 2012/2013 waren es noch 380 Dauerkarten, für die zurückliegende Saison 2017/2018 wurden 1092 Tickets verkauft.

 

Babelsberg holt Schulze und Wolf: Der SV Babelsberg 03 hat sich die Dienste von Yannik Schulze gesichert. Der 23-jährige Defensivspieler war zuletzt für den Regionalliga Nord-Absteiger VfV Borussia 06 Hildesheim am Ball, absolvierte in der zurückliegenden Saison 29 Partien in der Nord-Staffel und erhält beim SVB einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2019. Ausgebildet wurde Schulze im Nachwuchsleistungszentrum des Bundesligisten Hannover 96. Aus dieser Zeit kennt er auch noch Innenverteidiger Lukas Wilton (23), der erst kürzlich seinen Vertrag in Babelsberg bis 2019 verlängert hatte. Für Hildesheim spielte Schulze seit Januar 2016. Neben Schulze verpflichtete Babelsberg auch Pieter Wolf. Der 19-jährige Offensivspieler kommt von der U 19-Mannschaft des Drittligisten FC Energie Cottbus, mit der er in der vergangenen Saison in der Staffel Nord/Nordost der A-Junioren-Bundesliga kickte. Wolf unterschrieb beim SVB einen Vertrag bis Juni 2020. „Mit Pieter haben wir einen schnellen, technisch guten Spieler in der Spitze, welcher noch über großes Potenzial verfügt. In der Offensive ist er vielseitig einsetzbar und passt damit perfekt zu unserem Spiel“, so Babelsbergs Cheftrainer Almedin Civa.

mspw

 

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