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Nicolai Lorenzoni wechselt nach Erfurt; (c) gettyimages

Als Spieler Krebserkrankung überwunden: Der FC Oberlausitz Neugersdorf wird in der kommenden Saison nicht mehr von Manfred Weidner trainiert. Der Verein teilte jetzt mit, dass der ehemalige Bundesligaprofi Karsten Hutwelker den FCO ab Juli betreut. Der 46-jährige Fußball-Lehrer war zuletzt bis Januar 2017 Trainer der SSVg Velbert in der Oberliga Niederrhein und anschließend noch für ein halbes Jahr als Scout für den Verein tätig. Weitere Stationen von Hutwelker als Trainer waren unter anderem der Wuppertaler SV und der FC Kray. Außerdem war er in verschiedenen Positionen beim FC Carl Zeiss Jena tätig. Während seiner aktiven Laufbahn kam Hutwelker zu 255 Einsätzen in der 1. und 2. Bundesliga, spielte unter anderem für den VfL Bochum, Fortuna Düsseldorf, Eintracht Braunschweig, den 1. FC Köln und den FC Augsburg. Während seiner Profilaufbahn litt Hutwelker an Knochenkrebs. Der Mittelfeldspieler kämpfte sich aber zurück auf den Platz und setzte seine aktive Karriere fort. Seit 2010 ist Hutwelker nun als Trainer im Einsatz.

Maucksch-Nachfolge geklärt: Der FSV Union Fürstenwalde ist auf der Suche nach einem Nachfolger für seinen bisherigen Cheftrainer Matthias Maucksch (jetzt beim Drittligisten Sportfreunde Lotte) fündig geworden. André Meyer, zuletzt Nachwuchsleiter beim Zweitligisten 1. FC Union Berlin, übernimmt den Posten. Unterstützt wird der 34-jährige Fußball-Lehrer von Nico Hinz, der in der vergangenen Saison Torwarttrainer bei Tennis Borussia Berlin war. Meyer erklärt: „Ich freue mich auf diese Herausforderung. Es ist meine erste Station im Herrenbereich. In erster Linie geht es darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Wir wollen in der Regionalliga bestehen und den Klassenverbleib so früh wie möglich sichern. Unsere Art und Weise, Fußball zu spielen, soll für den Gegner unangenehm und für die Zuschauer attraktiv sein.“ Sven Baethge, Geschäftsführer Sport bei Union Fürstenwalde, sagt: „Den Kontakt zu André bestand schon länger. Nach dem Abgang von Matthias Maucksch gab es viele Bewerbungen. André war aber unser Wunschkandidat. Er soll unsere junge Mannschaft weiterentwickeln und modernen Fußball bieten.“

Gemeinsame Zeit in Jena und Aue: Beim ZFC Meuselwitz wird Marco Kämpfe zur kommenden Saison Assistent von Cheftrainer Heiko Weber. Beide kennen sich bereits seit vielen Jahren. Der 46-jährige Kämpfe war schon von 2004 bis 2007 beim FC Carl Zeiss Jena Co-Trainer von Weber. Auch beim FC Erzgebirge Aue arbeitete das Duo später kurz zusammen. Zuletzt war Kämpfe als Assistent von Rico Schmitt beim Drittligisten Hallescher FC tätig. Heiko Weber erklärt: „Ich kenne Marco schon ewig. Wir ergänzen uns perfekt. Deshalb agierten wir immer erfolgreich. Ich bin mir sicher, dass dies auch diesmal so sein wird.“ Marco Kämpfe, von April bis Oktober 2014 selbst einmal Cheftrainer beim ZFC, sagt: „Mein Verhältnis zum Präsidenten Hubert Wolf hat auch nach der Trennung nicht gelitten und mit Heiko Weber verbindet mich viel sportlicher Erfolg. Außerdem war es mir wichtig, in der Nähe meiner Familie zu bleiben.“ Außerdem gab der ZFC Meuselwitz die Verpflichtung von Tim Bunge bekannt. Der 22-jährige Stürmer kommt vom Nordost-Absteiger BSG Chemie Leipzig. „Tim ist ein talentierter Spieler, den ich schon beim SSV Markranstädt trainieren durfte. Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg in der Regionalliga gehen wird“, so ZFC-Trainer Weber. Den Thüringern erhalten bleibt Torhüter Tom Pachulski, der einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben hat.

Erfurt holt Kroos-Schützling: Drittligaabsteiger FC Rot-Weiß Erfurt bastelt weiter fleißig am Kader für die kommende Saison. Die Thüringer verpflichteten jetzt noch einmal drei neue Spieler. Linksverteidiger Nicolai Lorenzoni (Foto, 26), der für den SC Freiburg auch schon in der Bundesliga und in der Europa League am Ball war, kommt vom Regionalliga Südwest-Absteiger TuS Koblenz. Mittelstürmer Velimir Jovanovic (30) war zuletzt für den Sechstligisten Greifswalder FC aktiv. In der zurückliegenden Saison gelangen dem früheren Zweitligaprofi bei 26 Einsätzen 24 Tore. Sein Trainer in Greifswald war Roland Kroos, Vater von Weltmeister Toni (Real Madrid) und Zweitligaspieler Felix (1. FC Union Berlin). Der dritte Zugang ist Offensivspieler George Kelbel (25), der zuletzt für den Regionalliga Nordost-Absteiger TSG Neustrelitz gekickt hatte. Dazu gab Erfurt auch zwei weitere Vertragsverlängerungen bekannt. Sowohl Verteidiger Marius Wegmann (19) als auch Torwart Julian Knoll (18) bleiben dem Verein erhalten.

Duell der Wernze-Klubs: Der 1. FC Lok Leipzig trifft im Rahmen der Saisonvorbereitung am Samstag, 7. Juli (ab 15.30 Uhr), auf den West-Vizemeister FC Viktoria Köln. Es ist nicht nur das Duell zweier ambitionierter Viertligisten, sondern auch die Partie zwischen zwei Klubs, die von Unternehmer Franz-Josef Wernze unterstützt werden. Der seit wenigen Tagen runde 70 Jahre alte Wernze ist mit seiner Unternehmensgruppe aus der Steuerberatungsbranche Hauptsponsor beider Vereine und will sowohl Leipzig als auch Köln in den Profifußball führen.

Wirbelwind Sobotta nach Nordhausen: Einen weiteren Zugang meldet der FSV Wacker Nordhausen. Vom Nord-Regionalligisten FC St. Pauli II wechselt Außenstürmer Marcell Sobotta zum Vizemeister. Der 21-jährige Rechtsaußen spielte seit 2013 für die Hamburger und erzielte in der vergangenen Saison acht Tore für die U 23 des Kiezklubs. „Marcell bringt viel Dynamik mit, ist pfeilschnell und kann über die rechte Außenbahn für enormen Wirbel sorgen. Einen solchen Spielertyp hatten wir bisher nicht“, sagt FSV-Trainer Volkan Uluc.

Heynke soll Spielpraxis sammeln: Der VfB Germania Halberstadt kann in der Saison 2018/2019 auf Leon Heynke zurückgreifen. Der 18-jährige Abwehrspieler kommt für ein Jahr auf Leihbasis vom künftigen Zweitligisten 1. FC Magdeburg. „Mit der Ausleihe wollen wir Leon die Möglichkeit geben, mehr Spielpraxis zu erhalten“, sagt FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik. Eigengewächs Heynke wurde im vergangenen Jahr beim FCM mit einem Profivertrag bis zum 30. Juni 2020 ausgestattet. Mit der Magdeburger U 19-Mannschaft feierte er kürzlich die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost und den damit verbundenen Aufstieg in die Staffel Nord/Nordost der A-Junioren Bundesliga.

Rückkehr in die Hauptstadt: Der Berliner AK darf mit Marcus Mlynikowski einen Rückkehrer begrüßen. Der 25-jährige Linksverteidiger wechselt vom Drittligaabsteiger und künftigen Ligakonkurrenten Chemnitzer FC zum BAK. Bereits in der Saison 2014/2015 hatte der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler für die Hauptstädter gekickt. „Marcus ist ein absoluter Wunschspieler von mir. Er soll mit seiner Erfahrung und Leistung vorweggehen und unserer Mannschaft die nötige Stabilität geben“, sagt der neue BAK-Cheftrainer Ersan Parlatan. Mlynikowski, der einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat, betont: „Ich habe bereits gute Erfahrungen beim BAK gemacht. Die Strukturen haben sich mittlerweile noch verbessert. Ich möchte mit dem BAK die beste Berliner Mannschaft in der Regionalliga werden und oben mitspielen.“

„Auswärtsspiel in Südamerika“: Der 1. FC Lok Leipzig veranstaltet seinen nächsten Mitgliederabend außerhalb der eigenen Platzanlage am Bruno-Plache-Stadion. Am heutigen Freitag geht es in den Zoo Leipzig. Außerhalb der Öffnungszeiten können sich die Lok-Fans (ab 19 Uhr) unter dem Motto „Auswärtsspiel in Südamerika“ in der im Mai neu eröffneten Erlebniswelt „Südamerika“ unter anderem mit Präsident Thomas Löwe austauschen. Außerdem werden die Teilnehmer durch den neuen Themenbereich des Zoos geführt.

Bär und Merkel neu im Kader: Die FSV Budissa Bautzen hat zwei weitere Zugänge präsentiert. Aus der U 19-Mannschaft des Zweitligisten SG Dynamo Dresden wechselt der 19-jährige Rechtsverteidiger Marcel Bär nach Bautzen und erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. „Mit Marcel bekommen wir einen sehr gut ausgebildeten Spieler aus der Region. Er war in den vergangenen Jahren im Nachwuchs von Dynamo Stamm- und Führungsspieler, kann in der Viererkette nahezu alle Positionen spielen“, sagt Martin Kolan, Sportlicher Leiter in Bautzen. Ebenfalls neu im Budissa-Kader ist der 22-jährige Defensivspieler Eric Merkel, der zuletzt für den künftigen Ligakonkurrenten Bischofswerdaer FV in der Oberliga am Ball war. Frühere Stationen waren der FC Erzgebirge Aue und der VFC Plauen. mspw

 

 

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