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Nicky Adler; (c) worbser

Nächster Angreifer für Lok Leipzig: Nachdem der 1. FC Lok Leipzig die Verpflichtung von Ex-Bundesligaprofi Nicky Adler (Foto, 32/bisher FC Erzgebirge Aue) bekanntgegeben hatte, erzielte der ehemalige DDR-Spitzenklub jetzt mit einem weiteren Stürmer Einigung. Der 24-jährige Kemal Atici kommt vom Ligakonkurrenten FSV Union Fürstenwalde, für den er in der abgelaufenen Saison 15 Tore erzielt und acht weitere Treffer vorbereitet hatte, und erhält einen Kontrakt bis Juni 2020. „Der 1. FC Lok hat in den nächsten beiden Jahren viel vor und ich möchte meinen Teil zu der Verwirklichung der Ziele beitragen. Es ist für jeden Spieler ein Traum, im Bruno-Plache-Stadion Stadion auflaufen zu dürfen. Mit dieser Mannschaft und diesen Fans kann man viel erreichen“, so Atici. Lok-Cheftrainer Heiko Scholz lobt: „Wir haben uns mit einem der torgefährlichsten Spieler der Liga in der Offensive nochmal verstärken können. Unsere Kaderplanung ist damit zumindest in der Offensivabteilung abgeschlossen.“ Für den Defensivbereich holte Lok Leipzig Patrick Wolf vom Bayern-Regionalligisten 1. FC Schweinfurt 05. Der 29-jährige Innenverteidiger ist der Sohn von Ex-Bundesligaprofi- und trainer Wolfgang Wolf. Außerdem statteten die Leipziger Nachwuchsspieler Maximilian Sommer (18) mit einem Profivertrag aus.

U 19-Europameister Itter kommt: Der Chemnitzer FC hat Pascal Itter unter Vertrag genommen. Der 23-jährige Rechtsverteidiger wechselt vom künftigen Zweitligisten SC Paderborn 07 zum Drittligaabsteiger. CFC-Cheftrainer David Bergner betont: „Pascal ist ein flexibler und dynamischer Spieler, der durch die sehr guten Nachwuchsschulen des 1. FC Nürnberg und des FC Schalke 04 gegangen ist. In der letzten Saison hatte er durch seine schwere Verletzung einen Rückschlag erlitten, ist jetzt aber wieder beschwerdefrei und will den Schwung der positiven Ergebnisse aus Paderborn mit zu uns nach Chemnitz nehmen.“ Itter ist ehemaliger deutscher Juniorennationalspieler und wurde 2014 mit der U 19-Mannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Europameister. In der abgelaufenen Saison hatte er mit den Folgen eines Kreuzbandrisses zu kämpfen und kam deshalb nur für die zweite Mannschaft des SC Paderborn 07 in der Oberliga Westfalen zum Einsatz.

Kaffenberger bleibt: Drittligaabsteiger FC Rot-Weiß Erfurt hat sich nach der Verpflichtung des neuen Trainers Thomas Brdaric (zuvor Tennis Borussia Berlin) jetzt auch die Dienste von gleich vier neuen Defensivspielern gesichert. Vom Regionalliga Bayern-Absteiger SV Seligenporten kommt der defensive Mittelfeldakteur Danilo Dittrich (23). Mit dem ehemaligen tschechischen Nationalspieler Lukas Novy (27) vom künftigen Ligakonkurrenten VfB Auerbach wechselt ein Rechtsverteidiger nach Erfurt. Außerdem neu zum Kader stoßen Innenverteidiger Pierre Becken (30) und Linksverteidiger Glody Zingu (24). Becken kickte zuletzt für den Berliner AK, Zingu stieg mit der TSG Neustrelitz in die Oberliga ab. Außerdem konnte Erfurt Innenverteidiger Marcel Kaffenberger bis zum 30. Juni 2019 weiter an sich binden. Der 24-jährige Abwehrspieler war im Januar zu den Thüringern gekommen, war zuvor vereinslos. „Ich habe mich vom ersten Tag an in Erfurt wohl gefühlt. Besonders die Fans sind einzigartig. Ich möchte dem Verein die Treue halten und bin bereit, Verantwortung auf dem Platz zu übernehmen“, so Kaffenberger.

Große Aufgabe für Joppe: Im Nachwuchsbereich des 1. FC Lok Leipzig gibt es personell einige Veränderungen. Martin Mauerer (27) wird neuer Jugendleiter im Verein und bildet gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesligaprofi Björn Joppe (drei Einsätze für den VfL Bochum) das neue Führungsduo. Der 39-jährige Joppe ist künftig als Nachwuchskoordinator tätig. „Wir wollen in den nächsten Jahren den Nachwuchsbereich fortlaufend professionalisieren und kontinuierlich aufbauen. Das wird eine große Aufgabe mit einem hervorragenden Team in einem großen Traditionsverein“, sagt der frühere Offensivspieler Joppe, der während seiner Profikarriere auch für den 1. FC Union Berlin und den VfL Osnabrück am Ball war. Mauerer ist kein Unbekannter beim 1. FC Lok. Seit 2012 betreut er Nachwuchsmannschaften im Verein und arbeitete bis zuletzt als Großfeldkoordinator für die Leipziger. Als Spieler hatte Mauerer selbst für die U 23 des 1. FC Lok gekickt. Er ist aktuell dabei, sein Masterstudium der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Diagnostik und Intervention (Leistungssport) abzuschließen. Sportdirektor Rüdiger Hoppe. „Wir haben mit beiden Trainern hervorragende Lösungen gefunden. Das sind junge Leute, die Visionen haben und sie entsprechend auch anpacken werden.“

Saisoneröffnung am 21. Juli: Beim BFC Dynamo stehen bereits einige Termine für die Saisonvorbereitung fest. Den ersten Test bestreiten die Hauptstädter am 30. Juni (ab 15 Uhr) gegen den HSV Fortuna Friedersdorf-Gussow aus der Dahme/Fläming Liga. Die offizielle Saisoneröffnung findet am Samstag, 21. Juli, statt. Höhepunkt ist ein Testspiel gegen den Drittligisten FC Carl Zeiss Jena, das um 15 Uhr angepfiffen wird.

29 Tore in 24 Spielen: Der VfB Auerbach bastelt weiter am Kader für die kommende Saison. Mit Florian Mielke verpflichtete der VfB jetzt einen Landesligastürmer. Der 25-jährige Angreifer kommt vom BSC Rapid Chemnitz, für den er in der abgelaufenen Saison 29 Tore in 24 Partien erzielte. Mielke erhält einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019. „Florian stand bei vielen Klubs auf dem Wunschzettel. Umso erfreuter sind wir, dass er sich für uns entschieden hat“, sagt Auerbachs Manager Volkhardt Kramer über Mielke, der parallel zum Fußball Wirtschaftsinformatik studiert. „Er passt in unser Raster, verbindet Studium und Sport - und nach seinem Abschluss Beruf und höherklassigen Fußball“, so Kramer. Neben der Verpflichtung von Florian Mielke gab Auerbach auch die Vertragsverlängerungen mit den beiden Innenverteidigern Vaclav Heger (23) und Kilian Müller (19) bis 2019 bekannt. Marcin Sieber (22), ebenso wie Heger als Abwehrspieler ein Leistungsträger bei den Vogtländern (33 Einsätze in der abgelaufenen Saison), hat einen neuen Zweijahresvertrag erhalten. „Damit sind wesentliche Bausteine in der Mannschaft platziert, die dafür sorgen sollen, dass unsere Abwehr auch weiterhin stabil bleibt“, teilte der Verein mit.

Sichtungstage in Nordhausen: Der FSV Wacker Nordhausen veranstaltet am 5. und 7. Juni zwei Sichtungstage. Der Verein sucht talentierte Nachwuchskicker für seine D-Jugend. Stattfinden werden die Sichtungstage auf dem Kunstrasenplatz im Albert-Kuntz-Sportpark. Die abgelaufene Saison in der Nordost-Staffel beendete Wacker Nordhausen als Vizemeister. Meister wurde der FC Energie Cottbus mit 31 Punkten Vorsprung. Durch den Erfolg in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gegen Nord-Titelträger SC Weiche Flensburg (3:2/0:0) spielt Cottbus in der kommenden Saison in der 3. Liga.

Danko und Montcheu neu im Kader: Der SV Babelsberg 03 verpflichtete mit dem 25-jährigen David Danko einen erfahrenen Mittelfeldspieler vom Ligakonkurrenten Berliner AK. Der 25-Jährige hat einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Nach seinen Jugendstationen beim LFC Berlin und SC Staaken folgte für David Danko der Wechsel nach Österreich zum 1. SC Sollenau, für den er insgesamt drei Jahre auflief, bevor es ihn im Jahr 2016 zum Zweitligisten Floridsdorfer AC zog. Dort absolvierte er 14 Ligapartien und kam dreimal im ÖFB-Cup zum Einsatz, unter anderem im Achtelfinale gegen den späteren Pokalsieger RB Salzburg (0:2). Zuletzt kickte er ein Jahr für den BAK 07 und kam dort auf 16 Spiele. „David ist technisch begabt, sehr laufstark, flexibel auf vielen Positionen einsetzbar und passt damit perfekt zu unserer Spielweise. Wir freuen uns sehr, dass er sich trotz mehrerer Angebote aus Österreich für einen Wechsel nach Babelsberg entschieden hat“, sagt Trainer und Sport-Chef Almedin Civa. Neben David Danko nahm Babelsberg auch Flügelspieler Fabrice Montcheu unter Vertrag. Der 20-jährige Linksaußen kommt vom Ligakonkurrenten FSV Union Fürstenwalde und erhält einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2020. „Fabrice kann vor allem durch sein hohes Tempo und seine Technik am Ball überzeugen. Auf den Außenbahnen ist er flexibel einsetzbar“, sagt SVB-Trainer Civa. Seinen Vertrag in Babelsberg verlängert hat Defensivspieler Leonard Koch (23). mspw

 

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