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Wolf-Rüdiger Ziegenbalg; (c) worbser

Lok Leipzig: Heiko Scholz und Wolf-Rüdiger Ziegenbalg wieder vereint

Der einstige Europapokalfinalist 1. FC Lok Leipzig aus der Regionalliga Nordost treibt seine Professionalisierung weiter voran. Wolf-Rüdiger Ziegenbalg (Foto), Ex-Präsident von Zweitligist Dynamo Dresden, ist künftig als Manager für den Traditionsklub tätig. Der BFC Dynamo bekommt es auf dem Weg zur erneuten Qualifikation für den DFB-Pokal mit einem Oberligisten zu tun, zwei Spieler von Germania Halberstadt waren zu Besuch bei den Nachwuchskickern eines Landesligisten und Spitzenreiter FC Energie Cottbus bangt vor der Partie gegen Halberstadt um den Einsatz von Ex-Juniorennationalspieler Andrej Startsev. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Nordost-Staffel.

Gemeinsame Zeit bei Dynamo Dresden: Der 1. FC Lok Leipzig will sich professioneller aufstellen. Ab sofort erhält der ehemalige DDR-Spitzenklub Unterstützung von Wolf-Rüdiger Ziegenbalg. Der 69-jährige Ex-Präsident von Dynamo Dresden (1990 bis 1992) wird dem 1. FC Lok künftig den Bereichen Management und Sponsoring mit Rat und Tat zur Seite stehen. Der Kontakt kam durch Lok-Trainer Heiko Scholz zustande. Der ehemalige Nationalspieler war selbst für Dynamo Dresden am Ball, als Ziegenbalg dort das Präsidentenamt bekleidete. Ziegenbalg verrät: „Heiko Scholz hatte mich bereits im vergangenen Jahr um Hilfe gebeten. Nach reiflicher Überlegung habe ich den Auftrag des Vereins angenommen und begonnen, mit dem Präsidium eine Vereinsanalyse zu erarbeiten. Das Präsidium hat dann beschlossen, mich als Manager zu installieren. Nach der Restrukturierung und Konsolidierung möchte ich ab Sommer für die nächsten zwei Jahre dabei helfen, den Aufstieg in die 3. Liga zu schaffen und den Stadionneubau mit Hilfe von Stadt, Land und Wirtschaft voranzubringen.“ Lok-Präsident Thomas Löwe betont: „Bei unseren ehrgeizigen Zielen müssen wir uns in vielen Bereichen verbessern. Dazu ist die Installation eines Managers eine wichtige Voraussetzung. Wolf-Rüdiger Ziegenbalg stellt sich der Herausforderung, unsere Vision 2020 als verantwortlicher Manager voranzubringen und umzusetzen.“ Bis 2020 will der Verein die Rückkehr in den Profifußball realisieren und die strategischen Voraussetzungen für einen Stadion-Neubau schaffen.

BFC Dynamo Favorit auf Pokalsieg: Titelverteidiger BFC Dynamo bekommt es im Viertelfinale des Berliner Landespokals mit dem Oberligisten SV Lichtenberg 47 zu tun. Das ergab die Auslosung. Terminiert wurde die Partie für Mittwoch, 7. März, (ab 19 Uhr). Der BFC Dynamo ist nach dem Pokal-Aus von Ligakonkurrent VSG Altglienicke (1:5 nach Verlängerung beim Sechstligisten BSV Eintracht Mahlsdorf) der einzige verbliebene Viertligist im Wettbewerb. Alle anderen sieben Klubs spielen in unteren Ligen. Altglienicke-Bezwinger Mahlsdorf gastiert beim Landesligisten FC Internationale Berlin. An diesem Wochenende ist der BFC Dynamo trotz des witterungsbedingten Ausfalls der Partie bei der TSG Neustrelitz im Einsatz. Kurzfristig wurde für Samstag ein Test gegen den Oberligisten FC Strausberg vereinbart. Anpfiff ist um 11 Uhr. Gespielt wird auf Kunstrasen.

Kapselverletzung im Knöchel: Spitzenreiter FC Energie Cottbus bangt vor der Begegnung gegen Aufsteiger Germania Halberstadt am Samstag (ab 13.30 Uhr) um den Einsatz von Rechtsverteidiger Andrej Startsev. Der 23-jährige Ex-Juniorennationalspieler von Kasachstan hat sich eine Kapselverletzung mit Einblutung im Knöchel zugezogen. Das bestätigte FCE-Cheftrainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz. Ob Startsev gegen Halberstadt dabei sein kann, entscheidet sich kurzfristig. Fraglich ist auch der Einsatz von Offensivspieler Maximilian Zimmer, der zuletzt an einem Muskelfaserriss laborierte. Definitiv verzichten muss Cottbus auf Mittelfeldspieler Felix Geisler (Sprunggelenk) und Verteidiger Philipp Knechtel (Kreuzbandriss), Beide sind zwar wieder im Training, aber noch keine Option für den Kader. Abwehrspieler José-Junior Matuwila ist noch ein Spiel rotgesperrt.

Neugersdorf weicht aus: Damit die Begegnung zwischen dem FC Oberlausitz Neugersdorf und dem Berliner AK am Sonntag (ab 13 Uhr) stattfinden kann, weicht Neugersdorf auf den Kunstrasenplatz in Ebersbach aus. Der Naturrasen in der heimischen Spielstätte ist aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen gesperrt. Der Kunstrasenplatz ist rund vier Kilometer vom Stadion des FCO entfernt. Für Neugersdorf ist es erst das zweite Spiel in diesem Jahr. Neben drei Absagen gab es Anfang Februar ein 0:0 beim ZFC Meuselwitz.

Dietmar Demuth warnt: Durch zwei Siege in Folge verkürzte Aufsteiger BSG Chemie Leipzig den Rückstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz auf fünf Zähler. Cheftrainer Dietmar Demuth warnt allerdings vor der Begegnung gegen den VfB Auerbach am Sonntag (ab 13.30 Uhr). „Wir dürfen jetzt nur nicht überheblich werden. Uns ist bewusst, dass wir uns jeden Sieg hart erkämpfen und immer an unsere Grenzen gehen müssen“, so der 63-Jährige, der aber gleichzeitig betont: „Wir sind gut drauf, wollen unbedingt gewinnen und den Rückstand auf das untere Tabellenmittelfeld weiter verkürzen.“ Zu Auerbach sagt der ehemalige Bundesligaprofi (141 Einsätze, unter anderem für Bayer 04 Leverkusen): „Der VfB ist eine kampfstarke Mannschaft mit guten Einzelspielern, die auch mal eine Partie alleine entscheiden können. Wir haben im Hinspiel gesehen, dass Auerbach nur wenige Torchancen benötigt.“ In Auerbach verlor Leipzig 0:3. Demnächst wird es übrigens noch ein drittes Duell zwischen beiden Teams geben. Im Halbfinale um den sächsischen Verbandspokal hat am Sonntag, 25. März, (ab 14 Uhr) wieder der VfB Heimrecht gegen die BSG Chemie.

Heimpremiere erneut verschoben: Zwei Nachholpartien vom Schlusslicht FSV Luckenwalde wurden jetzt neu terminiert. Am Samstag, 24. März, (ab 13.30 Uhr) empfängt der FSV in einer Nachholpartie vom 21. Spieltag den 1. FC Lok Leipzig. Die Begegnung vom 19. Spieltag gegen den Berliner AK soll am Mittwoch, 4. April, (ab 19 Uhr) über die Bühne gehen. An diesem Sonntag sollte für Luckenwalde nach einigen Spielabsagen eigentlich die Heimpremiere im neuen Jahr stattfinden. Aber auch die Partie gegen den FSV Union Fürstenwalde kann witterungsbedingt nicht über die Bühne gehen. Ebenfalls abgesagt wurde die Begegnung zwischen Aufsteiger VSG Altglienicke und der U 23 von Hertha BSC.

Viertligakicker trainieren mit C-Junioren: Innenverteidiger Philipp Blume und Mittelfeldspieler Marcel Goslar vom Aufsteiger Germania Halberstadt statteten jetzt den C-Junioren des Landesligisten SV Blau-Weiß Schwanebeck einen Besuch ab und absolvierten mit den Kindern eine Trainingseinheit. Im Anschluss daran fand noch ein Turnier mit den beiden Regionalligakickern statt. Zum Abschluss wurden T-Shirts und Gutscheine für den Besuch eines beliebigen Heimspiels der Germania in der Nordost-Staffel verteilt. mspw

 

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