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Martin Kolan (c) worbser

Sport-Chef Kolan kickt in der 7. Liga: Bereits seit 2013 ist Martin Kolan (Foto) für die FSV Budissa Bautzen tätig. Nach vier Jahren als Spieler übernahm der 32-Jährige im zurückliegenden Sommer den Posten des Sportlichen Leiters. Dieser Tätigkeit wird Kolan auch in den kommenden Jahren nachgehen. Er verlängerte seinen Vertrag jetzt bis zum 30. Juni 2020. Besonders bemerkenswert: Neben seinem Job in Bautzen ist Kolan seit Januar auch wieder als Spieler aktiv. Der Defensivspezialist kickt ab sofort für den SV Oberland Spree in der siebtklassigen Landesklasse.

Wiedersehen mit Hofmann: Nur wenige Tage nach seiner Vertragsauflösung beim FC Viktoria Berlin hat Angreifer Abu Bakarr Kargbo einen neuen Verein gefunden. Der 25-jährige ehemalige deutsche Juniorennationalspieler und U 17-Europameister von 2009 geht ab sofort für den Stadtrivalen und Ligakonkurrenten Berliner AK auf Torejagd. Kargbo ist bereits der zweite Viktoria-Spieler, der sich im Januar den Berliner AK angeschlossen hat. Auch Rechtsverteidiger Oliver Hofmann (25) zog es zum BAK. Mit ihrem neuen Verein treffen Kargbo und Hofmann zum Pflichtspielauftakt im neuen Jahr am Sonntag (ab 13.30 Uhr) auf den FSV Wacker Nordhausen.

Tscheche und Brasilianer: Mit Daniel Tarczal und Hans Christian Miertschink hat der VfB Auerbach unmittelbar vor dem Ablauf der Wintertransferperiode zwei weitere Zugänge präsentiert. Der 32-jährige Tarczal kommt aus Tschechien und bestritt in seinem Heimatland bereits mehr als 200 Erst-und Zweitligaspiele. Zuletzt war der Mittelfeldakteur für den Zweitligisten FK Pribram am Ball. Stürmer Miertschink (22) kommt vom sächsischen Landesligisten FV Krokusblüte Drebach-Falkenbach. Der beidfüßige Angreifer wurde unter anderem im Nachwuchsbereich des Drittligisten Chemnitzer FC ausgebildet, hat sowohl die deutsche als auch die brasilianische Staatsbürgerschaft. Auf ihr Debüt im VfB-Trikot müssen Tarczal und Miertschink allerdings noch warten. Das für Freitag angesetzte Heimspiel gegen die TSG Neustrelitz wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt.

Kretschmer kündigt Stadionbesuch an: Ex-Nationalspieler Heiko Scholz, Cheftrainer des 1. FC Lok Leipzig, traf beim Neujahrsempfang der Industrie- und Handelskammer auf der Leipziger Messe gemeinsam mit Lok-Wirtschaftsratskopf Dr. Thomas Feist den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer. Da sowohl Scholz als auch Kretschmer aus Görlitz kommen, tauschten sich die beiden unter anderem über ihre alte Heimat aus. Der Ministerpräsident betonte, dass er „gerne mal zu einem Spiel von Lok Leipzig vorbeikomme“.

Meisterspieler Medjedovic nach Nordhausen: Der FSV Wacker Nordhausen hat nach den Verpflichtungen von Ex-Bundesligaprofi Ilir Azemi (KSV Holstein Kiel) und des ehemaligen Zweitligaspielers Vladimir Kovac (SV Wehen Wiesbaden) den nächsten hochkarätigen Zugang präsentiert. Vom zypriotischen Erstligisten Aris Limassol wechselt Angreifer Dino Medjedovic zum FSV Wacker. Der 28-jährige Torjäger spielte von Juli 2012 bis Januar 2017 bereits in Deutschland. Unter anderem war er für den SC Paderborn 07, die TSG Neustrelitz und die U 23 des VfL Wolfsburg am Ball. In der Saison 2015/2016 wurde er im Trikot der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg mit 23 Treffern Torschützenkönig in der Regionalliga Nord. FSV-Cheftrainer Volkan Uluc sagt über Medjedovic: „Dino ist ein torgefährlicher Spieler, der die Regionalliga kennt und mit Neustrelitz sogar schon Meister in der Nordost-Staffel wurde.“ Den Titel mit Neustrelitz holte Medjedovic in der Saison 2013/2014 unter der Regie von Ex-Nationalspieler Thomas Brdaric. Während der Torjäger neu im Kader ist, gehört Torwart Kevin Rauhut nicht mehr zum Aufgebot. Der 28-jährige Schlussmann (14 Einsätze in dieser Saison) löste seinen Vertrag auf und wechselte zum souveränen Spitzenreiter FC Energie Cottbus.

Wechsel nach Ingolstadt: Der BFC Dynamo kann nicht mehr auf seinen Leistungsträger Joey Breitfeld zurückgreifen. Bundesligaabsteiger FC Ingolstadt 04 verpflichtete den 21-jährigen Mittelfeldspieler mit sofortiger Wirkung. Seit 2013 war Breitfeld für den BFC am Ball, 2015 schaffte er den Sprung in die erste Mannschaft. In der laufenden Saison war er bei 18 Einsätzen an zwölf Toren beteiligt (vier Treffer und acht Vorlagen).

RB-Talent kommt: Aufsteiger BSG Chemie Leipzig hat sich die Dienste von Felix Beiersdorf gesichert. Der 19-jährige deutsche Juniorennationalspieler wechselt auf Leihbasis vom Bundesligisten RB Leipzig zum Stadtrivalen. Bei den „Roten Bullen“ durchlief Beiersdorf seit 2009 sämtliche Nachwuchsteams. Im zurückliegenden halben Jahr war der Mittelfeldakteur an den österreichischen Zweitligisten SC Wiener Neustadt ausgeliehen. „Ich wollte Spielpraxis sammeln. Das hat in Wien leider nicht so gut geklappt. Ich habe mich oft unwohl gefühlt und wollte zurück nach Leipzig. Als Chemie angefragt hat, musste ich nicht lange überlegen“, so der BSG-Zugang, der der Enkel des ehemaligen Chemie-Spielers Detlef Beiersdorf ist und den Verein daher bereits gut kennt. In der Auswärtspartie beim SV Babelsberg 03 am Freitag (ab 19 Uhr) könnte Felix Beiersdorf erstmals zum Kader von BSG-Trainer Dietmar Demuth gehören. Für Demuth ist es das Duell mit seinem früheren Verein. der 63-Jährige war von Oktober 2007 bis Mai 2012 in Babelsberg tätig.

Geier verstärkt das Präsidium: Der 1. FC Lok Leipzig erhält Verstärkung für seine Führungsriege. Der erfahrene Unternehmer Kurt Geier ist neues Mitglied im Präsidium des ehemaligen DDR-Spitzenklubs. Geier war insgesamt 26 Jahre beim Lok-Hauptsponsor Geschäftsführer für die Bereiche Marketing und Kommunikation. Seit 2015 befindet er sich im Vorruhestand, ist aber weiterhin als Berater für   das Unternehmen tätig. Bei Lok Leipzig soll Geier die weitere Professionalisierung und die Optimierung der Prozesse vorantreiben. „Ich freue mich, dass wir Kurt Geier in einer offiziellen Funktion für den Verein gewinnen konnten. Wir kennen ihn seit langer Zeit als verlässlichen, fachlich herausragenden und angenehmen Menschen“, sagt Lok-Aufsichtsratsvorsitzender Olaf Winkler. mspw

 

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