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Rico Steinhauer (Foto: gettyimages)

Wien-Marathon: Lok-Präsident Jens Kesseler gut dabei: Beim 34. Wien-Marathon überzeugte Jens Kesseler, Präsident des Nordost-Regionalligisten 1. FC Lok Leipzig. Volkan Uluc debütiert am Sonntag (ab 13.30 Uhr) ausgerechnet in der Begegnung bei seinem Ex-Verein Berliner AK als neuer Cheftrainer des FSV Wacker Nordhausen, der BFC Dynamo muss beim „Finaltag der Amateure“ ohne seinen Kapitän planen und Spitzenreiter FC Carl Zeiss Jena kann am heutigen Freitagabend vorzeitig Meister werden. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Nordost-Staffel.

 

Präsident hängt Laufgruppenleiter ab: Jens Kesseler, Präsident des 1. FC Lok Leipzig, nahm zusammen mit Lok-Laufgruppenleiter Uwe Emmrich-Kießling am 34. Wien-Marathon teil. Bemerkenswert: Der 54-jährige Vereinsboss des ehemaligen DDR-Spitzenklubs hängte den Laufgruppenleiter auf der 42,195 Kilometer langen Strecke ab, überquerte mit einer offiziellen Zeit von 3:39:59 Stunden die Ziellinie und erreichte damit nahezu exakt sein selbstgestecktes Ziel von drei Stunden und 40 Minuten. Sein Zieleinlauf wurde live vom österreichischen TV-Sender ORF übertragen. Emmrich-Kießling musste wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel auf den letzten sieben Kilometern abreißen lassen und kam mit 3:42:57 Stunden circa drei Minuten nach seinem Präsidenten ins Ziel.

 

Debüt gegen Ex-Verein: Fußball-Lehrer Volkan Uluc gibt in der Partie bei seinem Ex-Verein Berliner AK (2002 bis 2003 und 2004 bis 2005) am Sonntag (ab 13.30 Uhr) seinen Einstand als neuer Trainer des FSV Wacker Nordhausen. Der 47-jährige Deutsch-Türke, der zuletzt bis Juni 2016 Trainer beim Ligakonkurrenten FC Carl Zeiss Jena war, ist in Nordhausen Nachfolger von René van Eck. Der 51-jährige Niederländer war vor wenigen Tagen freigestellt worden. In den Spielen gegen die TSG Neustrelitz (2:1) und den 1. FC Lok Leipzig (2:0) übernahmen deshalb Torwarttrainer Tomislav Piplica und Co-Trainer Martin Hauswald interimsweise die Leitung. Nach der Partie gegen Leipzig wurde Uluc offiziell von Präsident Nico Kleofas als vierter Trainer in dieser Saison (nach Josef Albersinger, Piplica und van Eck) vorgestellt. „Ich freue mich, zurück in Thüringen zu sein und möchte in Nordhausen eine funktionierende Mannschaft formen. Es war immer eklig, beim FSV Wacker zu spielen. So muss es für die Gegner wieder werden. Wer mich kennt, der weiß genau, dass ich mich voll mit dem Verein identifizieren werde“, so Uluc, der in Nordhausen einen Vertrag bis 2019 erhält.

 

Jena wieder mit Klingbeil: Spitzenreiter FC Carl Zeiss Jena kann in der Begegnung gegen die U 23 von RB Leipzig am heutigen Freitagabend (ab 18 Uhr) wieder auf Kapitän René Klingbeil zurückgreifen. Der 36-jährige Ex-Bundesligaprofi (50 Erstliga-Einsätze für den Hamburger SV) hat seine Gelbsperre in der Parte beim 1. FC Lok Leipzig (2:1) abgesessen. Angeschlagen ist dagegen Timmy Thiele. Der 25-jährige Torjäger, der in der laufenden Saison zehn Tore erzielte und elf Treffer vorbereitete, laboriert an einer Knöchelblessur. Definitiv nicht dabei sind die verletzten Maximilian Schlegel, Guillaume Cros, René Eckardt und Dominik Bock. Jena könnte sich heute vorzeitig den Meistertitel sichern und sich damit für die Aufstiegsrunde zur 3. Liga qualifizieren. Vier Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Vorsprung auf Verfolger FC Energie Cottbus neun Punkte. Wenn der FC Carl Zeiss gegen Leipzig gewinnt und Cottbus gleichzeitig im Spiel beim SV Babelsberg 03 Punkte liegen lässt, wäre Jena nicht mehr einzuholen. Verliert Cottbus in Babelsberg, reicht Jena sogar ein Remis. Die Aufstiegsrunde zur 3. Liga findet am 28. und 31. Mai statt. Der Nordost-Meister muss gegen den West-Titelträger (voraussichtlich FC Viktoria Köln) antreten.

 

Glück im Unglück für Junghan: Felix Junghan, Stammtorwart von Schlusslicht TSG Neustrelitz, fällt nicht länger aus. Der 23-jährige Schlussmann hatte sich in der Partie beim FSV Wacker Nordhausen (1:2) einen Kapselriss zugezogen und musste zur Halbzeit ausgewechselt werden. „Ich bin optimistisch, dass ich Sonntag wieder spielen kann“, so der 1,94 Meter große Junghan mit Blick auf die Partie gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf. Anstoß ist um 13.30 Uhr. Bereits am Freitag ist der Winterzugang vom Nord-Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen.

 

Saison-Aus für Kapitän: Der BFC Dynamo kann in dieser Saison nicht mehr auf Kapitän Rico Steinhauer zurückgreifen. Der 24-jährige Defensivspieler zog sich im Heimspiel gegen den SV Babelsberg 03 (2:1) einen Kreuzbandriss zu und fällt rund sechs Monate aus. Das ergab die MRT-Untersuchung. Er verpasst damit auch das Endspiel im Berliner Verbandspokal gegen den Ligakonkurrenten FC Viktoria im Rahmen des zweiten „Finaltags der Amateure“ am Donnerstag, 25. Mai. Steinhauer ist seit 2014 für die Hauptstädter am Ball. In dieser Saison kam er in 24 Partien zum Einsatz. Dabei gelang ihm ein Tor.

 

Dippert wechselt nach Lübeck: Der FC Schönberg 95, der vor wenigen Wochen seinen Rückzug aus der Regionalliga Nordost verkündet hatte und in der kommenden Saison in der 6. oder der 7. Liga an den Start gehen wird, muss Angreifer Leon Dippert ziehen lassen. Der 21-jährige Stürmer wechselt im Sommer zum Nord-Regionalligisten VfB Lübeck, erhält dort einen Vertrag bis Juni 2019. „Mit Leon haben wir einen jungen, talentierten Spieler aus der Region für uns gewinnen können, der bereits in der Nordost-Staffel Regionalliga-Erfahrung sammeln konnte“, so VfB-Vorstand Wolf Müller. Dippert ist seit Saisonbeginn für Schönberg am Ball. Bisher stehen 25 Einsätze (vier Tore, eine Vorlage) zu Buche.

 

Gemeinsame Berliner Spendenaktion: Im Rahmen des Stadtduells des Berliner AK gegen den BFC Dynamo (2:0) gab es eine gemeinsame Spendenaktion zugunsten eines verstorbenen BFC-Nachwuchsspielers namens Ruben und dem an Knochenkrebs erkrankten Hawal. Die Stadionbesucher hatten unter dem Motto „Becher spenden für einen guten Zweck“ die Möglichkeit, ihre Pfandbecher im Wert von einem Euro zu spenden. So kamen bei rund 300 Zuschauern 235 Euro zusammen. Außerdem spendete BAK-Präsident Mehmet Ali Han 500 Euro und auch die Physioabteilung des BAK steuerte 150 Euro bei. Weil ein BFC-Fan darüber hinaus 20 Euro spendete, kamen insgesamt 905 Euro zusammen. Onur Demirkol, Technischer Direktor des BAK und Initiator der Aktion, übergab den Betrag an Christoph Romanowski, Pressesprecher des BFC. „Ich bin froh, dass die kurzfristige Aktion so viel eingebracht hat. Es ist schön zu sehen, dass alle für einen guten Zweck am selben Strang ziehen. Da sieht man wieder, dass der Fußball verbindet“, so Demirkol.

 

Mitarbeiter diskutieren mit Trainern: Der FC Viktoria Berlin hat zur Verbesserung der Vereinsarbeit ein neues Format ins Leben gerufen, das den gemeinsamen Austausch erleichtern soll. Unter dem Motto „GEMEINSAM IM DIALOG - Trainer trifft Mitarbeiter“ kommen alle Mitarbeiter der Geschäftsstelle sowie interessierte Trainer, Betreuer und Mannschaftsverantwortliche alle zwei Monate in der Geschäftsstelle des Vereins zusammen, um über Verbesserungsvorschläge, Ideen, Anregungen, Wünsche, Pläne und Probleme zu sprechen. Der erste Termin ist am 10. Mai (ab 18 Uhr). mspw

 

 

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