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Benjamin Kirsten (Foto: Worbser)

Pokalkonferenz: Cottbus und Viktoria Berlin live im TV: Am Samstag zeigt das rbb Fernsehen zwei Landespokalspiele mit Beteiligung der beiden Nordost-Regionalligisten FC Energie Cottbus und Viktoria Berlin live im TV. Beim 1. FC Lok Leipzig gab Torwart Benjamin Kirsten, Sohn von Ex-Nationalstürmer Ulf Kirsten, ein erfolgreiches Debüt. Die FSV Budissa Bautzen meldet zur kommenden Saison keine U 23-Mannschaft an und Schlusslicht TSG Neustrelitz gibt sich trotz des großen Rückstands auf die sicheren Nichtabstiegsplätze weiterhin nicht auf. FUSSBALL.DE mit den wichtigsten News aus der Nordost-Staffel.

 

Kampf um Finaleinzug: Am Samstag sind gleich zwei Landespokalspiele mit Beteiligung von Nordost-Regionalligisten im TV und im Livestream zu sehen. In einer Konferenzschaltung überträgt das rbb Fernsehen (ab 13.30 Uhr) die Begegnungen zwischen dem FSV Optik Rathenow, Spitzenreiter in der NOFV-Oberliga Nord, und Ex-Bundesligist FC Energie Cottbus sowie zwischen der ebenfalls fünftklassigen VSG Altglienicke und dem FC Viktoria Berlin live. In Rathenow geht es um den Einzug in das Endspiel des Landespokals von Brandenburg. In der Partie zwischen Altglienicke (unter anderem mit Ex-Profi Torsten Mattuschka) und der Viktoria wollen beide Teams das Finale des Berliner Landespokals erreichen. Rathenow und Altglienicke kämpfen in der NOFV-Oberliga Nord um die Meisterschaft. Aktuell ist Rathenow nur wegen der besseren Tordifferenz vor Altglienicke Tabellenerster. Die VSG hat aber noch eine Partie in der Hinterhand.

 

Kirsten-Sohn hält Kasten sauber: Der 1. FC Lok Leipzig muss nicht lange auf Stammtorwart Julien Latendresse-Lavesque verzichten. Der 26-jährige Kanadier, der in der Begegnung beim FC Viktoria Berlin (3:3) in der Schlussphase verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste, erlitt „nur“ eine starke Prellung an der Hand. Das ergab die genauere Untersuchung. Im Nachholspiel gegen den FSV Luckenwalde (3:0) stand Latendresse-Lavesque aber noch nicht wieder zur Verfügung. Winterzugang Benjamin Kirsten, Sohn von Ex-Nationalstürmer Ulf Kirsten (unter anderem Dynamo Dresden und Bayer 04 Leverkusen), gab sein Debüt und hielt den Lok-Kasten sauber. Der 29-jährige Schlussmann wurde im Nachwuchs von Bayer 04 Leverkusen ausgebildet. Später stand er beim SV Waldhof Mannheim, bei Dynamo Dresden und beim NEC Nijmegen in den Niederlanden zwischen den Pfosten.

 

Klingbeil droht Kartensperre: Spitzenreiter FC Carl Zeiss Jena hat am Sonntag (ab 14.05 Uhr, Livekonferenz im MDR) die Chance, mit einem Sieg in der Nachholpartie vom 21. Spieltag beim SV Babelsberg 03 den Vorsprung vor dem ärgsten Verfolger FC Energie Cottbus auf elf Punkte zu vergrößern. FCC-Trainer Mark Zimmermann zeigt jedoch Respekt vor den Gastgebern: „Babelsberg verfügt über eine der spielstärksten und fußballerisch besten Mannschaften in der Regionalliga Nordost.“ Neben Maximilian Schlegel (Kreuzbandriss) muss Zimmermann voraussichtlich weiterhin auf Firat Sucsuz (muskuläre Probleme) verzichten. Auch Timmy Thiele oder Niclas Erlbeck sind angeschlagen. Ex-Profi René Klingbeil ist aktuell mit vier Gelben Karten vorbelastet und müsste für den Fall einer weiteren Verwarnung beim Topspiel in Cottbus am Sonntag, 2. April, (14 Uhr) zuschauen.

 

Bautzen ohne U 23-Team: Der Tabellenvorletzte Budissa Bautzen hat sich dazu entschieden, zur Saison 2017/2018 keine U 23-Mannschaft zu melden. Der betriebene Aufwand zur Unterhaltung des Teams ergibt laut Vereinsangaben aus sportlicher Sicht „einen zu geringen Mehrwert für die Entwicklung des Nachwuchses“. Perspektivspieler sollen allerdings wie schon in dieser Saison gezielt gefördert werden und die Möglichkeit erhalten, am Trainingsbetrieb der ersten Mannschaft. Damit dieser Sprung den Spielern vereinfacht wird, soll ein größeres Augenmerk auf die Ausbildung der Nachwuchsteams des Vereins gelegt werden. Ziel soll sein, wieder mehr eigene Spieler aus der U 19 in den Männerbereich zu integrieren. Außerdem sind Kooperationsvereinbarungen mit Vereinen in Planung, um aus der U 19 ausscheidenden Spielern eine fußballerische Perspektive zu bieten.

 

Hollerieth gibt nicht auf: Für Schlusslicht TSG Neustrelitz hat sich die Tabellensituation auch durch das 2:2 im Nachholspiel gegen den ZFC Meuselwitz nicht entscheidend verbessert. Die TSG hat nach 23 absolvierten Partien sieben Zähler auf dem Konto. Der Rückstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz beträgt 19 Punkte. Der Tabellenvorletzte Budissa Bautzen ist auch noch sieben Zähler entfernt. Dennoch steckt TSG-Trainer Achim Hollerieth nicht auf. „Wir sind zwar enttäuscht, dass es wieder nicht für einen Sieg gereicht hat. Wir werden aber nicht aufgeben“, so der Ex-Bundesligatorwart. Für die TSG war es nach dem 0:0 beim SV Babelsberg 03 das zweite Remis in Folge. Am kommenden Mittwoch (ab 19 Uhr) geht es mit der Partie beim VfB Auerbach weiter.

 

Lok-Fans sorgen für „Heimspiel“: Für die Halbfinalpartie des 1. FC Lok Leipzig beim Oberligisten Bischofswerdaer FV am Sonntag (ab 14 Uhr, Livekonferenz im MDR) wurden bereits 1400 Auswärtstickets verkauft. Damit machen die Fans des ehemaligen DDR-Spitzenklubs die Begegnung vor fremder Kulisse zu einem Heimspiel. In das Stadion Holzwaren-Simundt-Kampfbahn finden 3.000 Zuschauer Platz.

 

Zickert bleibt in Cottbus: Der FC Energie Cottbus und Jonas Zickert setzen ihre Zusammenarbeit über die Saison hinaus fort. Der 19-jährige Defensivspieler, der in dieser Saison wegen eines Kreuzbandrisses noch nicht zum Einsatz kam, unterschrieb einen neuen Vertrag bis Juni 2018. Bei einem Aufstieg in die 3. Liga verlängert sich der Kontrakt automatisch um ein weiteres Jahr. „Jonas Zickert ist ein Junge aus der Region und steht beispielhaft für die gute Nachwuchsarbeit beim FC Energie. Er vereint Spielintelligenz, robuste aber faire Zweikampfführung und viel Herz in einem und ist ein zentraler Baustein unserer nachhaltigen Zukunftsplanung für die Mannschaft. Wir haben immer betont, dass wir ihm auf seinem Weg nach der schweren Verletzung jegliche Unterstützung geben und auf ihn bauen“, sagt FCE-Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz.

 

Schönberg peilt Halbfinaleinzug an: Für den FC Schönberg 95 geht es am Samstag (ab 14 Uhr) im Viertelfinale des Landespokals von Mecklenburg-Vorpommern beim Sechstligisten Torgelower SV um den Einzug ins Halbfinale. Mit einem Sieg würde der FCS der Qualifikation für den DFB-Pokal einen Schritt näherkommen. Nur der Sieger qualifiziert sich für den DFB-Pokal. In den weiteren Viertelfinalpartien stehen sich der Drittligist FC Hansa Rostock und der Sechstligist Greifswalder FC (Termin noch offen), Sechstligist MSV Pampow und Oberligist FC Mecklenburg Schwerin (Samstag, 15 Uhr) sowie Siebtligist FSV Kühlungsborn und Sechstligist SG Aufbau Boizenburg (Samstag, 18.30 Uhr) gegenüber.

 

Zugang für Viktoria Berlin: Der FC Viktoria Berlin hat sich bis zum Saisonende die Dienste von Ali Erne gesichert. Der 21-jährige Mittelfeldspieler, der früher im Nachwuchsbereich des VfB Stuttgart am Ball war, trainierte bereits seit einigen Wochen bei der Viktoria mit. Zuletzt stand Erne bis Sommer 2016 beim Oberligisten VfL Halle 96 unter Vertrag. „Wir haben in den nächsten Wochen ein straffes Programm vor uns. In der Liga erwarten uns noch harte englische Wochen, in denen uns alles abverlangt wird. Da tut es uns gut, dass wir mit Ali Erne über eine zusätzliche Alternative verfügen“, erklärt Sportdirektor Rocco Teichmann. Am Samstag (ab 13.30 Uhr, live im rbb Fernsehen) geht es für die Viktoria im Berliner Landespokal beim Oberligisten VSG Altglienicke um den Einzug ins Endspiel. Im anderen Halbfinale stehen sich am Sonntag (ab 14.30 Uhr) Sechstligist SD Croatia Berlin und Viktorias Ligakonkurrent BFC Dynamo gegenüber. mspw

 

 

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