Meuselwitz kann Cottbus nicht stoppen

Andis Shala traf für Babelsberg zum Ausgleich; (c) worbser

Der FC Energie Cottbus lässt sich in der Regionalliga Nordost derzeit nicht aufhalten. Das 1:0 (1:0) gegen den ZFC Meuselwitz war am 5. Spieltag der fünfte Sieg für den ehemaligen Bundesligisten. Vor 5231 Zuschauern sorgte Marc Stein (20.) für die Entscheidung. Die Schlusssekunden musste der Tabellenführer nach der Gelb-Roten Karte gegen Tim Kruse (90.+2) wegen Handspiels in Unterzahl überstehen.

Zu den Verfolgern des FC Energie Cottbus gehört der BFC Dynamo, der sich beim FC Oberlausitz Neugersdorf 3:1 (0:0) behauptete und damit den dritten Auswärtssieg im dritten Spiel in der Fremde perfekt machte. Für die Mannschaft von BFC-Trainer René Rydlewicz waren Philip Schulz (62.), Matthias Steinborn (74.) und Solomon Okoronkwo (81.) erfolgreich. Für den zuvor unbesiegten FCO traf Bocar Djumo (69.). Der BFC hat auf dem zweiten Platz fünf Zähler Rückstand auf Cottbus.

Luckenwalde holt den ersten Punkt

Schlusslicht FSV Luckenwalde holte im fünften Anlauf den ersten Punkt. Vom SV Babelsberg trennte sich der FSV 2:2 (0:0). Den Sieg verpasste Luckenwalde erst in der Nachspielzeit. Torschützen für die Gastgeber waren Marcel Hadel (83., Foulelfmeter) und Daniel Becker (89.). Die Babelsberger Treffer gingen auf das Konto von Manuel Hoffmann (64.) sowie Andis Shala (Foto, 90.+3, Foulelfmeter). Der SVB wartet noch auf den ersten Auswärtssieg.

Neben dem FSV Luckenwalde ist der VfB Auerbach die einzige Mannschaft, die noch kein Spiel gewonnen hat. Das Auswärtsspiel beim FSV Budissa Bautzen endete 0:0. Luckenwaldes Arlind Shoshi (7.) scheiterte mit einem Foulelfmeter an Maik Ebersbach. Bautzen verpasste den dritten Heimsieg beim dritten Auftritt vor eigenem Publikum.

Hattrick von Kargbo für Viktoria Berlin

Das dritte Derby in Folge in der Regionalliga Nordost endete für Viktoria Berlin mit dem bisher höchsten Saisonsieg. Am 5. Spieltag behauptete sich die Viktoria 4:1 (1:0) gegen die zweite Mannschaft von Hertha BSC. Überragender Spieler bei den Gastgebern war Abu Bakarr Kargbo (54./58./72.), dem in der zweiten Halbzeit ein Hattrick gelang. Außerdem traf Christian Skoda (36.) für die Viktoria, die zuvor dreimal in Folge nicht gewonnen hatte. An der Niederlage von Hertha BSC, zuvor zweimal siegreich, änderte der Anschlusstreffer von Pal Dardai (82.) nichts.

In einem weiteren Duell zweier Berliner Klubs behielt der Aufsteiger VSG Altglienicke gegen den Berliner AK 1:0 (1:0) die Oberhand. Ausgerechnet Kevin Kahlert (20.), vor der Saison vom BAK zu Altglienicke gewechselt, entschied die Partie. Der Berliner AK wartet nun seit drei Begegnungen auf den zweiten Dreier in dieser Saison.

Rico Gladrow schießt Fürstenwalde zum Sieg

Trotz Führung reichte es für den Aufsteiger BSG Chemie Leipzig beim 1:2 (1:0) gegen den FSV Union Fürstenwalde nicht zu einem Punktgewinn. Daniel Heinze (31.) hatte die Gastgeber vor 2325 Zuschauern 1:0 in Führung gebracht. Doch Rico Gladrow (54./56.) drehte die Partie mit einem Doppelschlag.

Papa Petersen jubelt gegen Ex-Klub

Einen herben Dämpfer kassierte die TSG Neustrelitz am 5. Spieltag in der Regionalliga Nordost. Gegen Aufsteiger VfB Germania Halberstadt kassierten die Mecklenburger eine 0:3 (0:0)-Heimniederlage, stecken damit weiter im unteren Tabellendrittel fest. Kurios: Sowohl TSG-Trainer Achim Hollerieth als auch Germania-Coach Andreas Petersen, Vater von Bundesligaprofi Nils Petersen (SC Freiburg), trafen dabei auf ihren früheren Verein. Grund zum Jubeln hatte beim Wiedersehen nur Petersen, der bis Juni 2016 in Neustrelitz tätig war. Nach einem torlosen ersten Durchgang begann der Torreigen für die Germania kurz nach dem Wiederanpfiff. VfB-Mittelfeldspieler Patrik Twarzdik (50.) sowie die beiden von Petersen eingewechselten Kay Michel (78.) und Nico Hübner (90.) trugen sich in die Torschützenliste ein. Mit acht Punkten aus fünf Spielen kletterte Halberstadt vorübergehend auf Rang fünf.

Nordhausen siegt gegen dezimierte Leipziger

Der FSV Wacker Nordhausen setzte sich gegen den 1. FC Lok Leipzig 1:0 (0:0) durch, brachte den Gästen aus Sachsen damit die erste Niederlage in dieser Saison bei. Vor 2125 Zuschauern im Albert-Kuntz-Sportpark gab es für den 1. FC Lok bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde einen Rückschlag. Innenverteidiger Christian Hanne musste nach einer Notbremse an Wacker-Offensivspieler Joy Lance Mickels mit der Roten Karte vorzeitig vom Feld (32.). Trotz Überzahl dauerte es allerdings bis Mitte der zweiten Hälfte, ehe Nils Pichinot (70.) der entscheidende Treffer für Nordhausen gelang. mspw

 

 

Zurück