Sächsischer Fußball-Verband

Hermann Winkler neuer SFV-Präsident

Hermann Winkler ist der neue Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes. Auf dem Außerordentlichen Verbandstag des SFV in Leipzig wählten die 204 stimmberechtigten Delegierten den 53-jährigen Politiker an die Spitze des Verbandes. Winkler folgt damit als erst zweiter Verbandspräsident auf Klaus Reichenbach, der das Amt seit der Gründung das SFV über 25 Jahre innehatte.

„Klaus Reichenbach hinterlässt große Fußspuren. Nachfolger eines so renommierten und akzeptierten Präsidenten zu sein, ist eine große Herausforderung. Andererseits erleichtert es mir den Einstieg aber enorm, weil ich einen grundsoliden, geordneten Verband übernehme. Auch sportlich stehen die sächsischen Vereine so gut da, wie lange nicht mehr – der Zeitpunkt könnte also nicht besser sein. Ich freue mich, über das mir entgegengebrachte Vertrauen und die bevorstehende Aufgabe“, erklärte Winkler im Anschluss an seine Wahl.

Amtsvorgänger Klaus Reichenbach, der vom Verbandstag zum ersten Ehrenpräsidenten des Sächsischen Fußball-Verbandes ernannt wurde, fiel der Abschied sichtlich schwer: „In den vergangenen 25 Jahren haben wir alle gemeinsam so viel aufgebaut. Ohne den Verband in guten Händen zu wissen, hätte ich nicht aufhören können. Mit Hermann Winkler haben wir nun einen hervorragend vernetzten, sportbegeisterten Präsidenten, der alles mitbringt, was man für dieses Amt braucht. Mit seiner politischen Erfahrung und Reputation wird er den Verband erfolgreich führen und die Interessen des ostdeutschen Fußballs innerhalb des DFBs vehement vertreten.“

Als ehemaliger Präsident des Landessportbundes (1998 – 2004) ist Hermann Winkler in der sächsischen Sportpolitik kein Unbekannter und weiß, worauf es bei der Verbandsarbeit ankommt. „Sport, Vereinsleben und ehrenamtliches Engagement sind wichtige Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Der Fußball kann auch abseits des Platzes viel bewegen. Unser aller Ziel muss es sein, diese Chancen vollumfänglich zu nutzen. In einem Netzwerk aus Sport, Politik, Medien und Wirtschaft können wir den Stellenwert des Fußballs gemeinsam weiter verbessern. Ohne die Arbeit der vielen tausend ehrenamtlichen Funktionäre und Vereinsmitarbeiter wäre an einen geregelter Spielbetrieb bis in die untersten Klassen nicht zu denken“, so Europaabgeordneter Winkler.

Hermann Winkler und Klaus ReichenbachInsgesamt 317 Delegierte aus den Vereinen, Kreis- und Stadtverbänden sowie verschiedenen SFV-Gremien waren aufgerufen, beim Außerordentlichen Verbandstag in der Leipziger RB-Arena über die Führungsspitze des größten sächsischen Sportfachverbandes abzustimmen. Neben der Wahl des neuen Präsidenten, waren die Änderung des Delegiertenschlüssels und der Beschlussfähigkeit des Verbandstages auf 50% der anwesenden Delegierten die zentralen Punkte der Tagesordnung. Als Ehrengäste begrüßte der SFV in Leipzig den neu-gewählten DFB-Präsident Reinhard Grindel, die DFB-Vizepräsidenten Dr. Rainer Koch und Rainer Milkoreit sowie Ulrich Franzen, Präsident des Landessportbundes Sachsen und Andreas Schumann, Referatsleiter für Sportpolitik und Sportförderung des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren.

 

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