Dank Shala: Erfurt für Topspiel gerüstet

Erfurts Trainer Thomas Brdaric; (c) worbser

Drittligaabsteiger Rot-Weiß Erfurt bleibt mit seinem neuen Trainer Thomas Brdaric in der Regionalliga Nordost auf Erfolgskurs. Die Thüringer kamen zum Auftakt des 3. Spieltages zu einem 1:0 (0:0)-Auswärtserfolg bei Germania Halberstadt, haben sieben von neun möglichen Punkten auf dem Konto und noch kein Gegentor kassiert. Den entscheidenden Treffer vor 1099 Zuschauern erzielte Angreifer Andis Shala (23.) nach einem Eckball.

Als Tabellenzweiter rangieren die Rot-Weißen zwei Zähler hinter Spitzenreiter und Mitabsteiger Chemnitzer FC. Am Sonntag (ab 14 Uhr) kommt es im Erfurter Steigerwaldstadion zum direkten Duell. Der MDR Fernsehen überträgt live.

Germania Halberstadt musste im zweiten Heimspiel der Saison die zweite Niederlage hinnehmen (zuvor 1:2 gegen den SV Babelsberg 03). Allerdings waren die Gastgeber in der zweiten Halbzeit dem Ausgleich mehrfach sehr nah.

„Halberstadt hat uns alles abverlangt. Ich bin froh, dass wir dank einer stabilen Defensive die drei Punkte mitnehmen konnten“, so Erfurts Trainer Brdaric (Foto).

Petracek trifft doppelt - und sieht Gelb-Rot

Einen weiteren herben Dämpfer erhielten die Aufstiegshoffnungen des 1. FC Lok Leipzig. Vier Tage nach dem 1:4 beim FC Viktoria Berlin musste das Team von Trainer und Ex-Nationalspieler Heiko Scholz beim 1:2 (0:0) gegen den Neuling Bischofswerdaer FV auch die erste Heimniederlage hinnehmen.

Vor 2890 Besuchern im Bruno-Plache-Stadion schnürte der tschechische Angreifer Tomas Petracek (56./90.+2), der erst vor wenigen Tagen vom Ligakonkurrenten Berliner AK verpflichtet worden war, einen Doppelpack für die Gäste. Kurios: Nach seinem zweiten Treffer warf Petracek beim Jubeln die Eckfahne durch die Gegend und sah für diese Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte (90.+2).

Lok Leipzig kam durch ein Eigentor von Fernando Lenk (90.+3) noch auf 1:2 heran. Dem vermeintlichen Ausgleich durch Nils Gottschick blieb dann aber die Anerkennung versagt. Das Schiedsrichtergespann um Henry Müller (Cottbus) entschied auf Abseits. mspw

 

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