Aktuelle Meldungen

Daniel Kaiser (rechts) wechselt vom ZFC Meuselwitz zu Viktoria Berlin; (c) worbser

Ein Kaiser für Viktoria: Nächster Zugang für den FC Viktoria Berlin: Daniel Kaiser (Foto) wechselt vom Ligakonkurrenten ZFC Meuselwitz in die Hauptstadt. Für Meuselwitz war Kaiser seit September 2016 am Ball. Davor hatte er seit seiner Jugend für den aktuellen Südwest-Regionalligisten Stuttgarter Kickers gespielt. „Mit der Verpflichtung von Daniel Kaiser haben wir noch eine sehr gute Alternative hinzugewonnen, um im Mittelfeld kreativ und überraschend zu sein. Wir sind dort jetzt noch breiter aufgestellt. Ein erfahrener Mann wie Daniel kann im Laufe einer langen Saison ein entscheidender Faktor sein“, so Viktoria-Sportdirektor Rocco Teichmann. Beim 1:3 im Derby gegen den BFC Dynamo gab Kaiser bereits sein Debüt für die Viktoria. Er wurde Mitte der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Weitere Benefizspiele geplant: Um Geld für eine Flutlichtanlage im Alfred-Kunze-Sportpark einzuspielen, bestreitet Liganeuling BSG Chemie Leipzig im Rahmen der Kampagne „Flutlicht für Leutzsch“ mindestens vier Benefizspiele. Die erste Begegnung geht am Samstag, 2. September, (ab 15.30 Uhr) über die Bühne. Zu Gast ist die U 23 des FC Schalke 04 aus der Oberliga Westfalen mit Teammanager und Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah. Zunächst einmal steht aber für die BSG Chemie am morgigen Samstag (ab 13.30 Uhr) die Ligapartie gegen den FSV Union Fürstenwalde an. Mit drei Punkten rangiert Aufsteiger Leipzig nach vier Spieltagen auf Platz 16.

Geisler legt für Geisler auf: In der Erstrundenpartie im Brandenburgpokal zwischen dem Landesligisten BSC Preußen 07 und dem FC Energie Cottbus (2:7) kam es zu einem historischen Ereignis. Erstmals in fast 52 Jahren Vereinsgeschichte war beim FC Energie ein Brüderpaar gemeinsam am Ball. Mittelfeldspieler Felix Geisler (20) war im Juli vom Drittligisten FSV Zwickau nach Cottbus zurückgekehrt. Sein jüngerer Bruder Niklas (16) spielt eigentlich noch für die U 19, stand im Pokalspieler aber schon im Kader von FCE-Cheftrainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz. Während Felix von Beginn an spielte, wurde Niklas noch in der ersten Halbzeit eingewechselt. Wenige Augenblicke später bereitete er dann ein Tor seines älteren Bruders zum zwischenzeitlichen 3:1 vor.

Im „Bruno“ wird es bunt: Am morgigen Samstag findet im Bruno-Plache-Stadion des 1. FC Lok Leipzig erneut ein Farbfestival statt, nachdem es im vergangenen Jahr so großen Anklang fand. Die Veranstaltung geht von zwölf bis 22 Uhr, Tickets gibt es nur noch wenige. Die Restkarten sind unter anderem im Fanshop 1. FC Lok zu erwerben. Beim ursprünglich aus Indien stammenden Farbfestival besprengt und bestreut man sich gegenseitig mit gefärbtem Wasser und gefärbtem Puder.

BAK holt auch Elezi: Der Berliner AK hat den nächsten Zugang verpflichtet. Nach Defensivspieler Pierre Becken (23/zuvor beim West-Regionalligisten Wuppertaler SV) und dem niederländischen Innenverteidiger Tim Linthorst (23/bisher beim Zweitligisten De Grafschap Doetinchem) nahm der BAK auch Offensivspieler Fatlum Elezi aus der Nachwuchsabteilung des Zweitligisten Dynamo Dresden unter Vertrag. Der 19-jährige Deutsch-Albaner ist gebürtiger Berliner und wurde bei Tasmania Berlin ausgebildet, bevor er 2013 in den Jugendbereich der SG Dynamo wechselte. Am morgigen Samstag (ab 13.30 Uhr) gastiert Elezi mit dem Berliner AK zum Derby beim Aufsteiger VSG Altglienicke.

95-jähriges Vereinsjubiläum: Der FSV Wacker Nordhausen bestreitet am Mittwoch, 30. August, (ab 18 Uhr) anlässlich des 95-jährigen Vereinsjubiläums der SG Nessetal Wenigenlupnitz ein Benefizspiel beim Kreisligisten. Die Einnahmen der Partie kommen dem Kinderhospiz Mitteldeutschland in Tambach-Dietharz zugute. Zuvor steht für den FSV Wacker aber noch das Spitzenspiel in der Nordost-Staffel gegen den 1. FC Lok Leipzig auf dem Programm. Am heutigen Freitagabend (ab 19 Uhr) empfängt Nordhausen die noch unbesiegten Leipziger.

Meuselwitz will Cottbus ärgern: In den ersten vier Spielen unterstrich Spitzenreiter FC Energie Cottbus seine Titelambitionen. Die Lausitzer gewannen bei einem Torverhältnis von 16:1 alle Partien. Am Sonntag (ab 13.30 Uhr) ist der ebenfalls gut gestartete ZFC Meuselwitz (zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage), der aktuell auf Platz fünf rangiert, beim ehemaligen Bundesligisten im Stadion der Freundschaft zu Gast. Die Gäste wollen dem FC Energie den ersten Punktverlust zufügen. ZFC-Trainer Heiko Weber: „Ich freue mich wie meine Spieler auf dieses Duell. In einem vollen Stadion mit vielen Zuschauern zu spielen, macht allen Fußballern Spaß. Gegen den Spitzenreiter anzutreten, ist stets eine große Herausforderung, der wir uns gerne stellen.“ In der zurückliegenden Saison gewann Cottbus beide Spiele gegen Meuselwitz (1:0/2:1).

Wiedersehen mit Petersen: Ein Wiedersehen mit ihrem früheren Trainer gibt es für die TSG Neustrelitz am 5. Spieltag. Am heutigen Freitagabend (ab 19 Uhr) empfängt die TSG den Aufsteiger VfB Germania Halberstadt. Trainiert wird die Germania von Andreas Petersen, Vater von Bundesligastürmer Nils Petersen (SC Freiburg). Andreas Petersen war von Oktober 2014 bis Juni 2016 in Neustrelitz tätig. Danach übernahm er Halberstadt und führte den VfB auf Anhieb zum Wiederaufstieg in die Regionalliga Nordost.

Pokalspiel terminiert: Die Begegnung zwischen dem BFC Dynamo und dem Landesligisten Türkspor Futbol Kulübü in der ersten Runde des Berliner Verbandspokals wurde jetzt terminiert. Das Spiel geht am Samstag, 2. September, (ab 14 Uhr) über die Bühne. Am Sonntag (ab 13.30 Uhr) geht es für den BFC aber erst einmal in der Liga weiter. Die viertplatzierten Hauptstädter sind zu Gast beim noch unbesiegten Tabellennachbarn FC Oberlausitz Neugersdorf (zwei Siege, zwei Remis). mspw

 

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