Aktuelle Meldungen

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Lohn für „monatelange Schinderei“: Im Bruno-Plache-Stadion des 1. FC Lok Leipzig finden ab sofort 10.900 Zuschauer Platz. Der zweite Abschnitt des Umbaus ist kurz nach dem 95. Geburtstag der Spielstätte so gut wie beendet. In den kommenden Tagen erfolgen nur noch kleine Nachbesserungen. Im letzten Jahr war die Kapazität bereits von 4.999 auf 6.800 Plätze erhöht worden. Lok-Präsident Thomas Löwe: „Ich bin glücklich und stolz, dass wir dieses große Ziel mit vielen Unterstützern, Fans und Mitarbeitern umsetzen konnten. Ein einfaches Dankeschön wäre für diese monatelange Schinderei zu wenig. Der Verein wird sich etwas einfallen lassen, um diese Leistung zu würdigen. Dazu werden wir alle einladen, die in den letzten Monaten geholfen haben.“ Durch die Erweiterung des Gästeblocks auf maximal 2.800 Plätze dürfen jetzt auch bei Sicherheitsspielen 3.300 statt 800 Zuschauer auf die Gegengerade. Eine Teilsperrung dieses Blocks ist bei Sicherheitsspielen damit nicht mehr notwendig. Das bedeutet: 8.100 Lok-Anhänger können ab sofort zu jedem Heimspiel in ihr „Wohnzimmer“.

Erinnerung an Elber: Am Sonntag ist es soweit: Spitzenreiter und Ex-Bundesligist FC Energie Cottbus trifft in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals auf Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart. Die Partie, die um 18.30 Uhr angepfiffen wird, ist eine Neuauflage des DFB-Pokalendspiels von 1997. Damals gewann Stuttgart dank zweier Tore des brasilianischen Stürmerstars Giovane Elber 2:0. Für das Spiel am Sonntag hofft Cottbus auf ein ausverkauftes Haus. Im Stadion der Freundschaft finden 22.528 Zuschauer Platz.

Dynamo Dresden zu Gast: Ein attraktives Testspiel vereinbarte der VfB Auerbach. Zweitligist Dynamo Dresden ist nur einen Tag nach dem DFB-Pokal-Duell in Zwickau mit dem Südwest-Regionalligisten TuS Koblenz am morgigen Samstag zu Gast im VfB-Stadion. Anpfiff der Partie ist um 13 Uhr. Die Partie in Auerbach will Dresdens Trainer Uwe Neuhaus nutzen, um Akteuren Spielpraxis zu geben, die sonst nicht so oft zum Einsatz kommen.

Gemeinsame Kampagne für soziales Engagement: Das Krankenhaus Bethel Berlin bleibt Partner des FC Viktoria Berlin. Bereits seit 2013 unterstützt die Klinik die Viktoria. Jetzt wird die Partnerschaft noch ausgebaut. „Wir freuen uns über den sportlichen Erfolg des Regionalligateams und über die aktuelle Professionalisierung der riesigen Jugendabteilung. Diese Arbeit möchten wir mit einem erhöhten Budget und allen Fähigkeiten und Möglichkeiten, die unsere Klinik bietet, unterstützen“, sagt Dr. med. Norbert Bethge, Hauptgeschäftsführer des Notfall-Krankenhauses. Dabei wollen Krankenhaus und Verein erstmals mit einer gemeinsamen Kampagne die Begeisterung für soziales Engagement in Sport und Gesundheitsversorgung in den Vordergrund stellen. Dr. med. Rüdiger Haase, Medizinischer Geschäftsführer des Krankenhauses Bethel Berlin: „Es ist großartig, dass herausragende Viktoria-Spieler wie Kapitän Ümit Ergidi für die gemeinsame Idee zur Verfügung stehen. In unserer täglichen diakonischen Arbeit geht es genauso wie im Breitensport und in der Regionalliga nicht um krasse Profite, sondern um Teamplay und vollen Einsatz für eine gute Sache.“ Gemeinsam mit dem FC Viktoria möchte das Krankenhaus Bethel junge Menschen überzeugen, dass sich soziale Berufe von Pflege bis Medizin lohnen. „Eine ideale medizinische Versorgung für die ganze Viktoria-Familie ist ebenfalls weiterhin wesentlicher Bestandteil der Kooperation“, so die Klinik.

Mehrere Probespieler: Aufsteiger BSG Chemie Leipzig nutzt das spielfreie Pokal-Wochenende für ein Testspiel gegen den Oberligisten Askania Bernburg. Anpfiff ist am Samstag um 13 Uhr im Alfred-Kunze-Sportpark. Bernburg hat in der NOFV-Oberliga Süd erst ein Saisonspiel absolviert. Mit einem 0:0 gegen den VfL Halle 96 startete Askania in die neue Spielzeit. In der Partie gegen Bernburg wird BSG-Cheftrainer Dietmar Demuth nicht nur einigen Ersatzspielern die Möglichkeit geben, sich zu beweisen. Auch mehrere Probespieler werden am Ball sein, um sich für einen Vertrag bei der BSG zu empfehlen.

Sechs Wochen Pause für Sascha Pfeffer: Eine Hiobsbotschaft gab es für den 1. FC Lok Leipzig. Mittelfeldspieler und Sommerzugang Sascha Pfeffer (kam vom Drittligisten Hallescher FC) hat sich beim 2:0-Auswärtserfolg beim FSV Union Fürstenwalde eine Verletzung am rechten Außenmeniskus zugezogen. Pfeffer muss operiert werden und wird dem 1. FC Lok rund sechs Wochen fehlen. „Das ist Mist. Sascha hatte sich gerade wieder an seine Form herangekämpft. Er bekommt vom Verein jegliche Unterstützung, die er benötigt“, so Leipzigs Trainer Heiko Scholz. mspw

 

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