Inklusives Regionalturnier Nordost sorgt für strahlende Kinderaugen

(c) Berliner FV

Strahlende Kinderaugen – das war das Resultat des inklusiven Regionalturniers Nordost, das am vergangenen Donnerstag im Olympiapark in Berlin stattgefunden hat. Bei hochsommerlichen Temperaturen traten acht Inklusionsteams aus dem Gebiet des Nordostdeutschen Fußballverbandes gegeneinander an. Die Mannschaften aus Erfurt, Leipzig und Berlin wurden inklusiv gebildet, das heißt Kinder mit und ohne Handicap jagten gemeinsam dem runden Leder nach. Teilweise wurden für dieses Turnier sogar eigens Kooperationen zwischen Förderschulen, Regelschulen und Fußballvereinen initiiert.

Beim „Team Cottbus“ war der Jubel am Ende besonders groß. Aus den Händen von Bernd Schultz, Kuratoriumsmitglied der Sepp-Herberger-Stiftung und Präsident des Berliner Fußball-Verbandes, konnte die Mannschaft aus Brandenburg den Siegerpokal entgegennehmen. „Wenn ich in die glücklichen Gesichter schaue, dann weiß ich, dass das Turnier ein voller Erfolg war. Kinder mit und ohne Behinderung haben völlig selbstverständlich Seite an Seite gespielt. Die Veranstaltung zeigt einmal mehr, welche Möglichkeiten der Fußball für die Inklusion behinderter Menschen bietet“, resümierte Schultz. Der Berliner Fußball-Verband unterstützte das Turnier im Rahmen der Organisation und der Turnierleitung.

Maskottchen „Herthinho“ begeistert

Durch den Sieg konnte sich das „Team Cottbus“ gemeinsam mit dem zweitplatzierten „Team Frankfurt (Oder)“ für das nationale Inklusionsturnier qualifizieren, das vom 1. – 4. Oktober 2017 in Grünberg (Hessen) stattfinden wird. Als Dankeschön für seine Mühen erhielt Hertha BSC den dritten Startplatz. Der Profiklub aus der Hauptstadt stellte für dieses Turnier seine Vereinsanlage zur Verfügung. Die Kinder konnten sich im Amateurstadion umziehen und erhielten Vereinsfahnen als Präsente. Der Besuch des Maskottchens „Herthinho“ ließ die Kinderherzen höher schlagen. Zudem konnten die Teilnehmer im Nachgang zum Turnier bei einer kleinen Führung durch das Olympiastadion die traditionsreiche Atmosphäre des Profiklubs erleben. Stefano Bazzano, Betreuer der Inklusionsprojekte bei Hertha BSC, betonte: „Die Förderung von Menschen mit Handicap liegt uns ganz besonders am Herzen. Daher war es für uns eine Selbstverständlichkeit, dieses Inklusionsturnier zu unterstützen.“

Stiftungskooperation bildet das Fundament

Das Fundament für die erfolgreiche Umsetzung des Fußballturniers bildet die Zusammenarbeit zwischen drei Stiftungen. Die DFB-Stiftung Sepp Herberger führt mit Unterstützung der Bundesliga-Stiftung sowie der Stiftung Allianz für Kinder erstmalig eine bundesweite Spielrunde für inklusive Fußballteams durch. Zusammen mit den einzelnen Landesverbänden wird von Mai bis Juni 2017 die Austragung von fünf Regionalturnieren organisiert. Das inklusive Regionalturnier in Berlin war ein gelungener Start der Turnierserie, die zusätzlich in Kooperation mit ortsansässigen Profiklubs ausgerichtet wird.

Folgende Teams haben am inklusiven Regionalturnier Nordost teilgenommen:

  • FC Viktoria 1889 Berlin (Berlin)
  • Schule am Zwickauer Damm (Berlin)
  • Team Cottbus (Brandenburg)
  • Team Frankfurt (Oder) (Brandenburg)
  • Lindenhofschule Leipzig (Sachsen)
  • Team Erfurt (Thüringen)
  • Team Nordhausen (Thüringen)
  • Streetsoccer Halle (Saale) (Sachsen-Anhalt)

Kontaktadresse
DFB-Stiftung Sepp Herberger
 
Tobias Wrzesinski 
Geschäftsführer 
Sövener Straße 50 
53773 Hennef 
Tel. 02242 - 918 85 0 
Fax 02242 - 918 85 21 
Mobil 0152 - 289 17 104 
E-Mail twr@sepp-herberger.de  
www.sepp-herberger.de

 

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