Dynamo Dresden gewinnt NOFV-Pokal der B-Junioren

(c) swk, FLB

Am 3. Mai 2017 fand im Stadion der Freundschaft das Endspiel um den NOFV-Vereinspokal der B-Junioren statt. Auf großer Bühne standen sich vor über 500 Zuschauern der FC Energie Cottbus und die SG Dynamo Dresden gegenüber. Regionalligist Energie hatte sich nach Siegen über Hertha BSC und Hansa Rostock für das Finale qualifiziert. Der Weg von Bundesligist Dresden führte über ein Freilos und den FC Rot-Weiß Erfurt ins Endspiel.

Die erste nennenswerte Torchance hatte der Gastgeber und Tom Landmann mit einem Fernschuss von der Strafraumgrenze, der Ball strich knapp am Pfosten vorbei (8.). Nach etwa 20 Minuten wurde es allerdings erstmals brandgefährlich im Strafraum der Cottbuser. Als der Dresdener Vasil Kusej aus knapp zehn Metern frei zum Schuss kam, konnte Tim Stawecki im FCE-Tor den Ball mit einer Glanzparade zur Ecke klären. Die Gäste waren ab diesem Zeitpunkt besser im Spiel. Dann war es wieder der FC Energie, der in der 32. Spielminute den bis dato schönsten Spielzug des Tages zelebrierte. Moritz Broschinski spielte den flinken Colin Raak auf der linken Seite frei. Dieser zog direkt ab, doch der Ball ging Zentimeter neben das Tor. Knapp neben das Tor setzte auch Julian Baumgarten einen 20m-Freistoß nur zwei Minuten später. Es blieb beim 0:0 zur Pause.

Chancen gab es in den ersten zehn Minuten des zweiten Spielabschnitts keine, danach nahm das Spiel Fahrt auf. In der 53. kam Moritz Broschinski zur einer hundertprozentigen Torchance. Anstatt am Torwart vorbeizugehen zog er direkt ab und scheiterte am starken Dynamo-Keeper Stefan Kiefer. Fast im Gegenzug vereitelte Tim Stawecki eine Großchance der Gäste bravourös, war in der 56. Minute dann aber machtlos. Max Kulke, der Kapitän der Dresdener, erzielte das 0:1 mit einem strammen Flaschschuss. Colin Raak hätte nach gut einer Stunde egalisieren können, köpfte das Leder aber über das Tor. Im Gegenzug zeigte Vasil Kusej einen Sonntagschuss am Mittwochabend und traf aus 30 Metern zum 0:2 (61.). Das war buchstäblich der K.O. für das Cottbuser Team, auch wenn Broschinski und Raak noch Chancen hatten. Es blieb letztlich beim 0:2 für die Gäste.

Aus den Händen von FLB-Präsident Siegfried Kirschen und NOFV-Jugendobmann Eckhard Stender nahmen die siegreichen Dynamos die Ehrung als Pokalsieger entgegen. Auch dem Schiedsrichterteam Max Burda, Denis Waegert und Christoph Beblik wurde für die Spielleitung des Finales gedankt.

NOFV-Pokalsieger 2017: SG Dynamo Dresden

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