Potsdamerin ist Vize-Europameister

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Die 16-jährige Sophie Weidauer vom 1. FFC Turbine Potsdam verfolgte in ihrer Potsdamer Wahlheimat den Auftakt der deutschen U17 Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Litauen, der mit dem 2:1 gegen Finnland erfolgreich verlief. Doch ehe sie sich versah, wurde sie von DFB-Trainerin Anouschka Bernhard nachnominiert und saß beim zweiten Gruppenspiel gegen die Niederlande schon auf der Bank. Beim Spielstand von 1:2 wurde Weidauer fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit eingewechselt und leitete mit ihrer Vorarbeit den vielumjubelten Ausgleich in der Nachspielzeit zum 2:2 ein. Was für ein gelungener Einstand für die Top-Stürmerin der U17 Bundesliga, in der sie in 16 Spielen 30 Treffer erzielte. Im letzten Gruppenspiel gelang Sophie Weidauer, die beim 8:0 Kantersieg gegen Gastgeber Litauen erneut eingewechselt wurde, die ersten beiden Tore für die U17 Nationalmannschaft. Beim Halbfinalsieg (8:0) gegen England kam Weidauer verletzungsbedingt nicht zum Einsatz. Im Finale gegen Dauerrivale Spanien blieb sie mit ihren Mitspielerinnen ohne Torerfolg und musste sich mit 0:2 geschlagen geben. 

Der ersten Enttäuschung folgte dann aber Freude über die versilberte EM-Teilnahme und erfolgreiche Qualifikation für die U17 Welmeisterschaft im November 2018 in Urugay. 

Weidauer war die einzige Spielerin unseres Regionalverbandes im DFB-Team. Mit DFB-Trainerin Anouschka Bernhard (Berlin), Arzt Dr. Birger Wahl (Magdeburg), Physiotherapeutin Franziska Pohl (Potsdam), sowie Zeugwart Anke Walther (Werder) war das DFB-Funktionsteam aber auch gut besetzt.

 

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