Neue Gesichter in der Frauen-Regionalliga

Der USV Jena II wurde 2016/17 NOFV-Meister. Wer folgt den Thüringern?

Nachdem sich in der vergangenen Saison einige Vereine aus der Frauen-Regionalliga (FRL) zurückzogen bzw. nicht mehr beworben haben, ergab sich erstmalig die Situation, dass keine Aufstiegsspiele notwendig waren. Somit steigen vier Vereine aus den Landesverbänden Sachsen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern direkt in die FRL auf. Die LV Thüringen und Sachsen-Anhalt haben leider keine Aufsteiger für die neue Saison gemeldet.

Alle vier sind Neulinge und werden sicher eine Bereicherung in der Liga darstellen. Insbesondere ist der Auftritt von RB Leipzig zu beachten, die nach eigenen Angaben die Regionalliga als Durchgangsstation sehen und perspektivisch in die Frauen-Bundesliga wollen. Besonders erfreulich ist der Aufstieg vom Rostocker FC, der die Tradition aus früheren Jahren, in denen lange Zeit eine Rostocker Frauenmannschaft im Regionalverband vertreten war, fortsetzt.

Aufgrund des Verzichts aus Thüringen und Sachsen-Anhalt ist der Bischofswerdaer FV 08 neben RB Leipzig der zweite Aufsteiger aus dem Sächsischen Fußball-Verband. Schon im letzten Jahr nahmen die Bischofswerdaer an den Aufstiegsspielen teil, schafften es aber erst im zweiten Anlauf 2017.

Der erste Spieltag am 03.09.2017 beginnt mit einigen sehenswerten Partien: der Aufsteiger RB leipzig empfängt den Vorjahres-Vizemeister Magdeburger FFC und der FFC Fortuna Dresden empfängt den Absteiger aus der 2. FBL den 1. FC Union Berlin. Die drei weiteren Aufsteiger Bischofswerdaer FV gegen den 1. FC Erzgebirge Aue, der Rostocker FC gegen FC Viktoria 1898 Berlin und der neue Berliner Vertreter Steglitzer FC Stern 1900 im Ortsderby gegen den BSC Marzahn hoffen auf einen guten Saisonstart.

Auf Grund der Zusammenlegung der beiden Staffeln in der 2. Frauen-Bundesliga in der Saison 2018/19 und dem damit verbundenen Mehrabstieg in die Regionalligen ergibt sich ein harter Wettbewerb auch in der Regionalliga des NOFV.

 

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