Urteil gegen die BSG Chemie Leipzig

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Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball Verbandes (NOFV) hat den ehemaligen Regionalligisten BSG Chemie Leipzig wegen fünf Fällen eines unsportlichen Verhaltens ihrer Anhänger bei den Regionalligaheimspielen der abgelaufenen Saison gegen die TSG Neustrelitz am 12.05.2018, gegen den BFC Dynamo am 15.04.2018 und beim Auswärtsspiel gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf am 29.04.2018 sowie wegen eines weiteren unsportlichen, diskriminierenden Verhaltens seiner Anhänger beim Spiel gegen den Berliner Athletik Klub 07 am 22.04.2018 mit einer Geldstrafe von 2.000 Euro belegt.

Beim Spiel gegen die TSG Neustrelitz zündeten die Anhänger ein bengalisches Feuer. Beim Spiel in Neugersdorf kletterten mehrere Leipziger Anhänger auf das Tribünendach und schwenkten dort ihre Fahnen, wodurch das Spiel erst mit Verzögerung angepfiffen werden konnte. Beim Spiel gegen den BFC Dynamo wurden im Leipziger Fanblock Banner mit unsportlichen Botschaften gezeigt und unsportliche Rufe skandiert. Beim Spiel gegen den Berliner Athletik Klub 07 wurden Berliner Spieler von Anhängern der BSG Chemie Leipzig als „Scheiß Kanacke“ bzw. „Kanacke“ beschimpft.

 

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