Futsal

7.Spieltag Futsal-Liga

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Der 7. Spieltag der NOFV-Futsal-Liga ist mit bisher 41 Toren in vier Spielen der bisher torärmste. Das fünfte und letzte Spiel zwischen den DFB-Futsal-Vizemeistern der beiden letzten Jahre, VfL 05 Hohenstein-Ernstthal und dem FC Liria Berlin, wird am kommenden Samstag (16:15 Uhr) in HOT-Arena ausgetragen. Fallen hier nicht mindestens 12 Treffer, bleibt es bei den wenigsten Toren an einem Spieltag. Zugleich wird in diesem Spiel der 1.000 Zuschauer der 5. NOFV-Futsal-Ligasaison erwartet. Bisher besuchten 956 Zuschauer die 31 Spiele (Schnitt 31). In den drei Heimspielen des VfL 05 waren es immer mindestens 50 Zuschauer. Zugleich halten die 05er mit 104 den Zuschauer-Rekord, der Angesicht des lukrativen Gegners durchaus geknackt werden könnte.

Die „1894er“ aus Berlin nutzten erst einmal die Länderspiel-Spielpause des Tabellenersten Hohenstein-Ernstthal und setzten sich nach einem 7:4 (5:2) beim Charlottenburger FC Hertha 06 verdient durch. In der ersten Hälfte war es ein sehr gutes, in der zweiten Hälfte immer noch ein gutes Berliner Stadtderby im 3. Obergeschoss der Sporthalle in der Uhlandstraße. Die „1894er“ waren über die gesamte Spielzeit das stärkere Team, zeigten viele schöne Spielzüge und technische Kabinettstückchen, vergaßen das eine oder andere Mal aber, sich deutlicher abzusetzen. Mit der ersten echten Chance glich Altin Volkan mit einem Freistoß für den CFC aus (9.), dann zog der BFC Preussen binnen 120 Sekunden auf 4:1 davon. Nach dem der CFC auf 2:4 verkürzte (17.) verpasste Dennis Cukurov in seinem ersten NOFV-Liga-Spiel für die „1894er“ den Anschlusstreffer, als er am Pfosten scheiterte (18.). Später machte er es besser und verkürzte nochmal auf 3:6 (27.). Der BFC Preussen hatte aber das Spiel jederzeit unter Kontrolle, auch wenn es in der zweiten Hälfte mit 5:5 kumulierten Fouls (1. Hälfte 1:4) sowie der zweiten Roten Karte in dieser Saison, diesmal für den „1894er“ Egzon Ismaili (31./Notbremse), härter wurde. Aber auch in den zwei Minuten Unterzahl war der neue Tabellenerste das torgefährlichere Team. Mit dieser Leistung und dem ausgeglichenem Kader sind die „1894er“ ein echter Medaillenkandidat für die 5. NOFV-Futsal-Liga. Gelbe Karten 0:1.

Keinen Sieger gab es beim 4:4 (1:1) zwischen dem Vierten FC Rot-Weiß Neuenhagen und dem Dritten FK Srbija Berlin. Vor 50 Zuschauern gingen die Gastgeber viermal in Führung. Viermal konnten die Gäste ausgleichen. Das letzte Mal in der 40. Minute zum 4:4-Endstand. Auch in diesem Spiel gab es einen Feldverweis - der neunten Gelb/Roten Karte in der Saison. Erwischt hat es den Neuenhagener Torjäger Egzon Rexhepi (32.). Insgesamt gab es 2:3 Gelbe Karten und sowie 6:3/3:5 kumulierte Fouls.

Mit 10:1 gab es den deutlichsten Sieg dieser noch nicht abgeschlossenen Runde zwischen Gastgeber SC Borea Dresden und dem UfK Potsdam 08. Die Gäste gingen nach zwei Minuten durch Florian Dornack in Führung. In der 9. und 11. Minute drehte Borea das Ergebnis zum 2:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel brannten die Dresdener ein Feuerwerk ab und erzielten noch einmal acht Treffer. Bei den Sachsen kamen drei Spieler zu ihrem ersten Liga-Einsatz und trafen alle drei auch ins Tor.  Christian Hempel gleich dreifach und Maik Wetzorke doppelt. Ebenfalls seine ersten beiden Tore erzielte Lukas Ottiger, jedoch war es schon sein fünfter Einsatz. Gelbe Karten 0:1; kumulierte Fouls 2:5/0:3.

Überhaupt trafen von den sieben an diesem Spieltag in dieser Saison erstmals eingesetzten Spielern gleich fünf in ihrem ersten Spiel.

Im vierten Spiel zwischen den beiden bis dahin noch punktlosen Teams der HSG Uni Greifswald und des SV Eintracht Magdeburg gab es eine Premiere. Im 17. Anlauf gelang es den Magdeburgern ihren ersten Punkt in der NOFV-Futsal-Liga zu holen – und das mit einem 7:4 gleich dreifach. Die Freude bei den Sachsen-Anhaltinern war dementsprechend. Magdeburg machte mit seinem ersten Dreier zwei Plätze gut und gab die Rote Laterne an Potsdam ab. Dabei lief es zunächst für Greifswald ganz gut. Lasse Wien (3.) und Marco Sander (10.) schossen das Uni-Team mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer (12.) besorgte Wien mit seinem zweiten Tor (14.) den 3:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen in neun Minuten fünf Treffer in Folge, was eine 6:3-Führung bedeutete. Hoffnung keimte bei der HSG noch einmal auf, als Sander mit seinem zweiten Tor auf 4:6 verkürzte (35.), doch Helder Antonia Ferreira sorgte mit seinem vierten Tor in diesem Spiel in der 39. Minute für die Entscheidung. Der Magdeburger liegt jetzt mit sieben Toren auf Platz 9 der Torschützenliste. Gelbe Karten 1:1; kumulierte Fouls 4:3/4:6.
Für den Gastgeber, aber auch für den Gast, gab es ein extra Lob von den Schiedsrichtern. Die Bedingungen in der Halle waren für ein NOFV-Futsal-Ligaspiel perfekt. Die Referees fühlten sich in Greifswald sehr gut aufgehoben. Des Weiteren hoben sie die Fairness der beiden Mannschaften hervor. Obwohl es eine spannende Begegnung war, stand das Fair Play an erster Stelle - und das bei beiden Mannschaften.

In der Torschützenliste gab es auf den ersten fünf Plätzen keine Veränderung. Alle Spieler die bisher zweistellig getroffen hatten, gingen diesmal leer aus bzw. spielten nicht (Kaan Oguz Ergün/FK, Yurii Shcherysia/VfL). Mit seinem neunten Saisontreffer verbesserte sich der Neuenhagener Egzon Rexhepi auf den alleinigen 6. Platz, muss aber im nächsten Liga-Spiel wegen einer Ampelkarte wie Egzon Ismaili (12 Tore für „1894“) wegen Rot pausieren.

 

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